Neu im Kino
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Neu im Kino (KW 50/2016)

Alle wahren Fans sowie jene, die es noch werden wollen, pilgern in dieser Woche natürlich zum lange erwarteten neuen „Star Wars“-Film. Da bleibt nicht viel Platz für andere Themen – höchsten in der einen oder anderen Nische.

Rogue One: A Star Wars Story

Der neue Teil der „Star Wars“-Geschichte, der sich nur noch entfernt an die ursprünglichen Filme anlehnt bzw. auf diese verweist, erzählt ab dieser Woche ein weiteres Kapitel der Vorgeschichte zum „alten“ ersten Teil, in dem Prinzessin Leia gemeinsam mit den Rebellen die Pläne für den Todesstern bereits gestohlen hat. In der Hauptrolle sehen wir Felicity Jones als Rebellenkämpferin Jyn Erso.

Shut In

Wer sich eine ordentliche Portion Horrorfilm gönnen will, der kann sich diesen viel versprechenden Schocker mit Naomi Watts reinziehen, in dem sie die Mutter eines gelähmten jungen Burschen spielt, der vollständig auf ihre Pflege angewiesen ist. In dem Haus, das abgeschieden irgendwo in Neuengland (Steven King schickt Grüße aus Maine?) liegt, geschehen bald seltsame Dinge ...

Jacques - Entdecker der Ozeane

In dem französischen Drama steht der berühmte Tiefseetaucher und Meeresforscher Jacques Custeau im Mittelpunkt, der gemeinsam mit seiner Frau (im Film Audrey Tautou) kurz nach dem 2. Weltkrieg aufbrach, um die Meere zu erkunden. Thematisch kreist der Film um die Beziehung zwischen Custeau und seinem Sohn Philippe, der seinen Vater nach vielen Jahrzehnten der Abstinenz als einen ganz anderen Menschen kennenlernt, als für den er ihn gehalten hätte.

Weitere Neustarts

In den ganz kleinen Nischen gibt es außerdem noch den österreichischen Film „Die Geträumten“ zu sehen, in dem Liebesbriefe zwischen Ingeborg Bachmach und Paul Celan verlesen werden. Ebenfalls im Künstlermilieu angesiedelt ist die Biografie „Paula - Mein Leben soll ein Fest sein“ über die Malerin Paula Modersohn-Becker und auch in dem französischen Film „Die Tänzerin“ (der vorerst nur in Wien, Kärnten und in Oberösterreich gezeigt wird) steht das Schicksal einer erfolgreichen, aber von ihrem eigenen Perfektionismus besessenen Tänzerin namens Soko im Mittelpunkt.

Ob Weltraum, Meerestiefen oder die Abgründe des Schreckens – viel Vergnügen im Kino wünsche ich Euch jedenfalls auch diesmal schon und verabschiede mich für heuer von Euch.
Der Autor
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Harry.Potter

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