Caines Corner
Caines Corner: Filmjahr 2014

Caines Corner: Filmjahr 2014

Leander Caine wirft einen Blick auf das vergangene Filmjahr.
Ob im Kino oder im Fernsehen – 2014 war das Jahr von Matthew McConaughey. Früher wurde er wegen seinen seichten Romantikkomödien belächelt, dieses Jahr landet er mit „Dallas Buyers Club“ und „Interstellar“ in meine persönliche Movie-Top 10. Abrunden tut er sein grandioses Jahr im Pay-TV mit „True Detective“.



Snowpiercer“ ist für mich der unterschätzteste Film des abgelaufenen Jahres. Leider konnte er außerhalb von Südkorea trotz seines internationalen Casts und einer bedrückenden Klassenkampf-Story am Ende der Eiszeit sein Publikum nicht finden – zu Unrecht wie ich meine.

RoboCop“ und „Planet der Affen - Revolution“ konnten meine hohen Erwartungen erfüllen.

Schade finde ich, dass „The Amazing Spider-Man 2“ vor allem die finanziellen Erwartungen nicht erfüllen konnte – ich selbst habe mich im Kino prächtigst amüsiert. Natürlich fragt man sich warum es ein Reboot nach kurzer Zeit braucht, da Sam Raimis „Spinne“ mehr als nur überzeugte. Money, Money, Money? So ganz ist die Rechnung hier nicht aufgegangen …

12 Years a Slave“ wurde nicht nur mit dem Oscar als bester Film ausgezeichnet – auch in meinem Movie-Ranking gibt’s einen Platz auf dem Podest.

Die Nr. 1 ist ein Film, den ich x-mal gesehen habe, aber erstmals im Kino: „Zurück in die Zukunft“ – was für ein unbeschreibliches Vergnügen dieses Meisterwerk doch ist!

Wenn es interessiert – die Gurke des Jahres und mein persönlicher Favorit für die „Goldene Himbeere“ ist das Regiedebüt von Keanu Reeves: „Man of Tai Chi“. Nach der Besichtigung dieses Films gab es Kopfschmerzen en masse. Weder Arzt noch Apotheker haben mich rechtzeitig gewarnt.

Im Bereich DVD entdeckte ich „Fahrraddiebe“, den iranischen Film „Nader und Simin - Eine Trennung“ und „Cheap Thrills“. Letztgenannter Film ist definitiv ein Geheimtipp für starke Nerven.



Last but not least– meine Top 3 der Serien, wo ich keine Erklärung der Begeisterung mitliefere, sondern einfach nur die Titel nenne, die für sich sprechen:
1. „Breaking Bad“ – Finale Staffel
2. „Game of Thrones“ – 3. Staffel
3. „The Walking Dead“ – 3. Staffel

Wie fällt Deine Filmbilanz 2014 aus?
Der Autor
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Forum

  • mein best of 2014


    Kinofilme: Her, Grand Budapest Hotel, Nymphomaniac I & II, Maman und ich, Pride

    direct-to-dvd: Happy Christmas

    Serie: GIRLS
    stadtneurotikerin_948f8a00d1.jpg
    21.12.2014, 19:31 Uhr
  • reboot/spinn-off

    geplant war eigentlich spider-man 4, nach problemen mit dem drehbuch ("we didn't have a story that was strong enough and warranted ... another movie") und abgang von raimi, maguire und dunst wurde der reboot in angriff genommen.
    besser gesagt: musste in angriff genommen werden - spider-man stammt zwar aus dem marvel-universum, per optionierungsvertrag aus den 1990-ern hat sich aber sony pictures die rechte an den live-action-movies gesichert; produziert sony keine spinnen-filme mehr, gehen die rechte an marvel/disney zurück. was bedeutet, wir dürfen uns - analog zum marvel comic universe - noch auf viele weitere spider-men und spinn-offs (etwa mit venom bzw den sinister six) "freuen".

    in eigener sache:
    mein highlight 2014: locke/no turning back
    abgestunken: christopher nolan mit interstellar
    serie: sherlock :)))
    DVD: the deep blue sea
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    18.12.2014, 15:59 Uhr
  • Mein Kinojahr 2014 - kleines Best-Of, ohne Reihung :)

    All is Lost, Anchorman 2, Only Lovers Left Alive, The Wolf of Wall Street, Love is Strange, Das große Museum, The Midnight After, Aimer boire et chanter, Risse im Beton, Brides, The Lamb, Pierrot Lunaire, Macondo, Boyhood, Kumiko, Journey to the West, Rebel without a cause, Und in der Mitte da sind wir, Flashdance, Tagebuch der Geliebten, This is spinal Tab, Her, Dual, Snowpiercer, The Raid 2, Dead Snow: Red vs. Dead, Frankreich wir kommen, Megacities, Workingman's Death, L'evènement de Michel Houellebecq, Night of the Living Dead, Rosemary's Baby, Suspiria, The Fly, A Chinese Ghost Story, The Toxic Avenger, Poultrygeist: Night of the Chicken Dead, À l'interieur, Locke, Frank, Kukumi, Interstellar, The Road, Deux jours une nuit, Nymphomaniac Vol. I+II, Whiplash, Birdman, Winter Sleep,
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    17.12.2014, 18:22 Uhr
  • Die meisten Filme aus Berlin

    In diesem Jahr habe ich die meisten Filme auf der Berlinale gesehen, von denen viele noch immer nicht in Ö angelaufen sind. Ein besonderes, weil ausgesprochen verstörendes bzw. zumindest irritierendes Beispiel eines Filmes war für mich Lars von Triers "Nymphomaniac", besonders überrascht und beeindruckt hat mich heuer der indische Film "The Lunchbox". Begeistert war ich ebenfalls von Christopher Nolans "Interstellar". Insgesamt habe ich aber heuer erstaunlich wenige Filme im Kino gesehen - was mit meinem Wohnort und meiner Arbeit zu tun hat, sich aber hoffentlich bald wieder bessern wird.
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    17.12.2014, 15:29 Uhr