Caines Corner
Caines Corner: John Hughes

Caines Corner: John Hughes

Ein Filmemacher, der nicht nur Teenager ernst nahm.
Es ist nun über 4 Jahre her – am 6.8.2009 starb der berühmte Regisseur, Produzent und Drehbuchautor John Hughes 59-jährig an einem Herzinfarkt - RIP! Zuletzt habe ich mir den Film „Pretty in Pink“ angeschaut und wurde wieder mal Zeuge wie ernst John Hughes die Probleme von Teenagern nahm. Es geht um ein 18-jähriges Mädchen (Molly Ringwald) aus der sozialen Unterschicht, die sich in einen Jungen (Andrew McCarthy) aus der Upper-Class verliebt. Bis zum Happy End gibt’s natürlich einige Hürden zu meistern … Auffällig neben der meist aktuellen Musik und der Mode der 80-er Jahre ist auch wie viele (spätere) Stars in diesem und auch anderen Werken von John Hughes mitspielen: James Spader, Andrew Dice Clay, Gina Gershon, John Cryer und Harry Dean Stanton.

Der wahrscheinlich wichtigste Film zum Thema „Teenager“ ist bestimmt „Der Frühstücksclub“ mit Emilio Estevez aus dem Jahr 1985, wo einige Schüler zum Nachsitzen verdonnert werden und dabei „zusammenwachsen“. Ein toller Film! Aber auch „Ferris macht blau“ mit Matthew Broderick ist ein absoluter Kultfilm, der bestimmt zahlreiche Schüler zum kreativen Schwänzen angeregt hat.

John Hughes überzeugte aber auch mit Humor für Erwachsene und für Kids! Für die Erwachsenen schuf er 1987 eine großartige Komödie namens „Ein Ticket für zwei“ mit Steve Martin und John Candy, die gemeinsam eine Reise antreten. Der Trip entwickelt sich zum reinen Horror für Steve Martin und man leidet (und freut) sich mit ihm, wenn er zu Weihnachten zu Hause ankommt – mit John Candy im Gepäck. „Kevin - Allein zu Haus“ mit Macaulay Culkin war 1990 der kommerziell erfolgreichste Film des Filmausnahmetalents, der kurz darauf mit „Kevin - Allein in New York“ eine ebenfalls höchst erfolgreiche Fortsetzung erfuhr.

Einige Filme von John Hughes werden noch Generationen begeistern. Vor allem wird man auch in der Zukunft mit seinen Filmen etwas nachvollziehen können, was immer gilt, nämlich dass die Freuden und Leiden von Teenagern immer gleich sind: Eltern, Geschwister, Rebellion in der Pubertät und die Liebe. Mit welchem Film von John Hughes verbindest Du unvergessliche Erinnerungen?
Der Autor
leandercaine_0fc45209c9.jpg


Forum

  • LISA

    Also ich fand ja "Lisa" am besten. Von dem soll es ja sogar ein Remake geben. Bin ich mal gespannt, aber skeptisch.
    edwood_57d5f12321.jpg
    01.10.2013, 14:56 Uhr
  • .... lieber Leander ...

    ... ein erster Instinkt hat mich bereits überlegen lassen und eine Nachforschung gibt mir nun recht: "Kevin allein zuhaus" und "... allein in New York" sind von Chris Columbus, der später auch die ersten beiden "Harry Potter" Kinofilme gedreht hat. Aber der Frühstücksclub ist mir auch sehr positiv in Erinnerung geblieben.
    markus_lhnert2020_d56a9fa338.jpg
    01.10.2013, 13:17 Uhr
    • Drehbuch

      Mir ist es ehrlich gesagt beim ersten durchlesen der Kolumne ähnlich gegangen. Aber Leander hat (in gewisser Hinsicht) schon recht. Zu den Kevin-Filmen stammt das Drehbuch von John Hughes. Er selbst hat ja nur bei acht Filmen selber Regie geführt. Als Drehbuchautor und Produzent war er da viel aktiver.
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      01.10.2013, 14:06 Uhr
  • John Hughes

    Also meine Lieblings-John-Hughes-Filme sind:
    Sixteen Chicken
    Der Chickenclub
    C.H.I.C.K.E.N - Der helle Wahnsinn
    Ein Chicken macht blau
    Ein Chicken für zwei
    She's Having a Chicken
    Allein mit Onkel Chicken
    Chicken Sue - Ein Hühnerkopf sorgt für Wirbel
    ;)
    uncut_4fd94f1238.jpg
    01.10.2013, 10:29 Uhr