Caines Corner
Caines Corner: Filmstandort Österreich

Caines Corner: Filmstandort Österreich

Leander Caine über neue Fördermodelle für den österreichischen Film.
Die Fälscher“, „Revanche“ und „Das weiße Band“ haben in den letzten Jahren Österreich viel positive Werbung gebracht und so etwas wie „Filmstolz“ geschaffen. In diesem Zusammenhang ist es toll, dass auch das Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit Produzenten ein Fördermodell in Form einer Finanzierungssäule mit dem Titel „Filmstandort Österreich“ ins Leben gerufen haben. Es ähnelt dem deutschen Modell des DFFF und hat den Zweck in den nächsten zwei Jahren ca. 20. Mio. Euro auzuschütten (zum Vergleich – alleine „Avatar“ soll 500 Mio. Dollar gekostet haben). Einreichen kann man Spielfilmprojekte aber einer Mio. Euro Produktionskosten und Dokumentationen ab 200.000 EUR. Der wesentliche Unterschied zum deutschen Modell ist der höhere Rabattsatz in Höhe von 25% auf die Produktionskosten.

Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung – Kunst und Wirtschaft reichen sich die Hand um nach diesen erfolgreichen Jahren im internationalen Filmbusiness den österreichischen Film zu unterstützen und weiterhin auszubauen!
Der Autor
leandercaine_0fc45209c9.jpg


Forum

  • Hinkender Vergleich

    Würde mir generell ein wenig mehr recherchierte und detailliertere Berichte zu den prinzipiell interessanten Themen in "Caines Corner" wünschen.

    Und speziell hier ist ein Vergleich der Fördersumme mit "Avatar" nicht wirklich angebracht; interessanter wäre es: was haben die angeführten österreichischen Filme gekostet bzw. auch ein kleinere österreichische Produktionen. Wo lag "Nacktschnecken" und damit verbunden dann der Nachfolger "Contact High"
    Wie viele Euros wurden generell in den vergangenen Jahren in Ö "verproduziert"?
    12.04.2010, 09:19 Uhr