5 Einträge
13 Bewertungen
73.8% Bewertung
  • Bewertung

    Solides Popcornkino

    Jurassic world bietet zwar keine großen Überraschungen, kann mit den alten Filmen aber durchaus mithalten. Wer die alten Jurassic Park Filme mochte, wird auch von Jurassic World nicht enttäuscht sein.
    Bilddateien63
    01.06.2017
    17:26 Uhr
  • Bewertung

    Dinosaur scenes OK, but dialog was really bad

    I felt like this was a spoof of the original movie, which had a more mature script and excellent character dialogs. (BEWARE, some spoilers)

    Several scenes were so unreal as to break the believability of the plot.

    E.g. The two boys manage to start an original JP jeep that's been rotting in the jungle while being stalked by a killer dinosaur. They quickly trade out the battery with one that just luckily happened to be sitting on a shelf beside the Jeep also rotting in the jungle. First try, the engine turned over like a new BMW. Um right.

    The love story here was so forced as to make me stick my finger down my throat at it's triteness. Apparently the entire budget went out for CGI.

    E.g. Two main characters had previously been on one date, with both of them not liking it (she's a control freak, he's a care-free adventurer). The movies ends with them gazing into each other's eyes with him saying: "I guess we have to stick together....to survive!". Grausam, echt.

    Worth seeing for the dinosaurs, although to be honest "Sammy the Turtle" blows the 3D here out of the water.
    defaultbild
    20.07.2015
    10:23 Uhr
  • Bewertung

    Der König bleibt König

    Man sollte meinen, dass man aus dem Desaster im ersten Teil gelernt hat, dass der Mensch nicht mit Dinosauriern zusammen leben sollte. Nachdem Geld aber scheinbar so gut riecht macht man am Besten einen noch größeren Vergnügungspark. Größer. Besser. Gefährlicher.

    Die Geschichte an sich ist schnell erklärt und ähnelt der des ersten Teils, gewollt oder ungewollt, sehr. Womit der Film besticht ist, sind tolle CGIs und durchaus abwechslungsreichen Actionszenen. Sehr unterhaltsam sind die Anspielungen auf Jurassic Park. Um alle zu erkennen, schadet es nicht, sich den ersten Teil nochmals anzusehen.

    Chris Pratt wird zwar für viele immer der Star Lord sein, jedoch beweist er, dass er mehr sein kann, als ein chaotischer Weltenretter. Auch in einem Vergnügungspark kann er sehr gut retten. Bryce Dallas Howard hingegen wirkt zu Beginn ein wenig farblos, schafft es aber gegen Ende hin doch noch ein gutes Bild abzuliefern. Zu den zwei Kindern kann man, kaum etwas sagen, da es gerade in so einem Film etwas schwerer zu sagen ist, ob die Leistung wirklich gut war oder nicht. Für mich spielen nahezu alle Kinder gleich. Sie tun das was gefordert wird, schaffen es aber selten dem Charakter wirkliche Tiefe zugeben.

    Interessant fand ich die Darstellung der Dinosaurier an sich. Es wird zwar erwähnt, dass es sechs Fleischfressende Rassen im Park gibt, jedoch sieht man von denen, zumindest bis kurz vor dem Schluss, nur zwei. Und diese sind die dressierten Velociraptoren und ein in einem großen Wassertank gehaltener Dinosaurier Fisch. Es strahlt daher von den Park Dinosauriern nie wirklich eine Gefahr aus. Der Indominus Rex hingegen steht sichtlich für alles Böse, dass ein Dinosaurier auch nur irgendwie haben kann und dient als kleine Antithese.

    Jurassic World schafft es zu unterhalten. Es gibt zwar einige Momente, in denen man sich fragt "Warum genau macht ihr das jetzt?", wenn z. B. Chris Pratt und Bryce Dallas Howard sich auf die Suche nach den Kindern begeben - es ist ja ein Dinosaurier ausgebrochen, der scheinbar nur töten möchte - aber lieber zehn Minuten einem Brontosaurus beim Sterben zusehen. Durch diesen "Mord" wird zwar auch dem letzten Sitzplatz im Kino klar, dass der Indominus Rex eine Gefahr ist und man Mitgefühl für die anderen armen Dinos haben sollte, an die Kinder denkt aber scheinbar niemand. Das Ende ist ein klein wenig überraschend, aber insgeheim hat man sich den ganzen Film über schon gefragt, wo er bleibt.

    Jurassic World siedelt sich für mich irgendwo zwischen gutem Trash und gelungenem Popcorn Kino an. Der Film ist zwar in 3D, will dieses aber nicht um jeden Preis und in jeder Sekunde zeigen. Durch seine Situationskomik bleibt der Film auch lustig und driftet nicht zu sehr in einen Survival Horror ab. Durchaus sehenswert.
    emt_LOGO
    11.06.2015
    23:40 Uhr
  • Bewertung

    Indominus Rex

    Nachdem tatsächlich ein neuer Dinosaurier-Themenpark eröffnet hat, gilt es die Massen zu befriedigen: bigger, better and more teeth. Das neueste Projekt ist ein Hybrid-Saurier, der Indominus Rex. Parallel dazu wird das Verhalten der Tiere erforscht und deshalb trainiert und konditioniert der Ex-Navy Owen eine Handvoll Velociraptoren. Es passiert, was passieren musste: der Indominus Rex entkommt und kann mit humanen Mitteln nicht gestoppt werden...

    Die Geschichte begleitet mehrere Handlungsstränge: Zwei Kids, die ihre Tante in Jurassic World besuchen; die Tante, die vielbeschäftigt ist und den Park koordiniert; die Mitarbeiter im Labor und in der technischen Zentrale; das Velociraptor-Bootcamp und die machthungrigen InGen-Mitarbeiter.

    Über 20 Jahre hat es gedauert die Dinosaurier wieder zum Leben zu erwecken und dies gelingt Spielberg wieder mit Bravour. Der Stand der Technik erlaubt eine beeindruckende CGI, die Reptilien leben! Einzig die 3D Grafik ist überflüssig, das Potential wird kaum ausgereizt.
    Mit Bryce Dallas Howard und Chris Pratt hat man sich sympathische Protagonisten geholt, schauspielerisch muss man aber nicht nach herrausragenden Leistungen suchen - die wahren Stars sind die Dinos.

    Ein optisch beeindruckender Blockbuster der gekonnt Spannung aufbaut. Der Film fokussiert stark auf die Dinosaurier und zeigt viele Interaktionen von Mensch und Tier und auch zwischen den Reptilien. Und nicht nur im fiktiven Themenpark gilt bigger, better, cooler. Auch moralische Bedenken finden wieder Platz - ist es legitim Gott zu spielen und mit der Genetik zu experimentieren?

    Eigentlich ist Jurassic World aber ein Trash-Movie mit gigantischem Budget: (Achtung Spoiler) Beim Kampf zwischen T-Rex und I-Rex ist die Assoziation mit Godzilla, Megashark, Giant Octopus und Konsorten nicht abwegig.
    Aber gerade deswegen finde ich den Film großartig. Hier findet man Unterhaltung am höchsten Niveau, auch denn das Niveau selbst nicht besonders hoch ist. Ein Action-geladenes Meisterwerk, das, wie ich finde, durchaus mit dem Original mithalten kann.
    image
    11.06.2015
    23:19 Uhr
  • Bewertung

    Vorhersehbare CGI-Leistungsschau

    Exklusiv für Uncut
    Die Handlung setzt 22 Jahre nach der Jurassic-Park-Katastrophe im Jahr 1992 ein. Humorvoll wird mit einem T-Shirt an Teil eins und den tödlichen Zwischenfall erinnert. Der Typ, der das Shirt trägt wird als geschmacklos bezeichnet. Selbstreferenzielle humorvolle Anspielungen sind mehrfach zu finden. Aber nur auf Teil eins. Zwei und drei werden negiert und „Jurassic World“ kann als direktes Sequel zu „Jurassic Park“ gesehen werden. Hier beweist Beinahe-Regieneuling Colin Trevorrow ein gutes Gespür für die Dino-Reihe. Mittlerweile wurde John Hammonds Vision Wirklichkeit: Der Park hat seine Tore geöffnet und wird täglich von Besuchermassen gestürmt. Doch nur weil etwas anfangs neu und faszinierend ist, heißt das nicht, dass das Publikum nicht schnell wieder das Interesse verliert. Und so müssen die Betreiber des Parks weiterhin sensationsgierig um das Publikum buhlen. „Niemand ist heutzutage mehr von einem Dinosaurier beeindruckt.“ Dieses Zitat aus „Jurassic World“ gibt die Richtung vor. Denn es hat im doppelten Sinne seine Gültigkeit. Die Zusehenden möchten eben entertained werden – sowohl die Parkbesucher, als auch das Kinopublikum. „Größer, lauter und mit mehr Zähnen“ lautet das Motto. Und so steht wie bereits in Teil drei (immer noch der schwächste Teil der Reihe) ein im Labor generierter Supersaurier im Mittelpunkt.

    Vergnügungspark-Stil dominiert den Beginn des Films. Neugierig schaltet die Kamera auf Entdeckungsmodus und nimmt die Kinozuschauer mit auf eine Reise durch den Park. In Anlehnung an Teil eins wird gezeigt, was die Wissenschaft vollbracht hat, es wird präsentiert, wozu das (digitale) Kino im Stande ist. Es ist jene Faszination, die Kinderaugen leuchten lässt. Darum dürfen natürlich auch die Jurassic-Park-typischen Kinderdarsteller nicht fehlen. Diesmal sind es zwei Brüder – die Neffen der oft hilflosen und karrierefixierten Parkmanagerin. Die Kamera nimmt gerne ihre Perspektive ein. An dieser Stelle erkennt man klar Spielbergs Erbe. Die Managerin hat die weibliche Hauptrolle inne. Zunächst darf sie vor allem schreien und vom Helden gerettet werden. Dieser wird vom plötzlich übertrieben muskulösen Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“) verkörpert. Natürlich ist die oft hilflose Frau von seiner im Kino schon lange überholten Männlichkeit beeindruckt. Er arbeitet im Park als Velociraptoren-Flüsterer. Das heißt, er dressiert Dinos wie Hunde. Velociraptoren sind nach über 20 Jahren Filmgeschichte plötzlich niedlich geworden. Ebenso niedlich wie die kleinen gesattelten Triceratops, auf denen Kleinkinder reiten dürfen. Die nostalgisch verklärte Saurier-Romantik wirkt absurd. Die Alten sind die guten, harmlosen Saurier, die weder Kinopublikum noch Parkbesucher großartig beeindrucken. Sie sind „gottgewollte“ natürliche Wesen. Das im Labor geschaffene Monster verkörpert das absolut böse. „All diese Dinosaurier sind künstliche Produkte“, relativiert der Ober-Wissenschaftler jedoch diese Sichtweise. Die guten „alten“ Dinos werden (vorerst) zu Opfern und Zuschauern degradiert. Sie werden vom neuen Superbiest attackiert. Es ist auch ein Kampf des CGI-Giganten gegen die Dinos aus dem Jahr 1992. Die alten scheinen keine Chance im Kampf gegen das Monstrum zu haben, doch setzen sich trotzdem zur Wehr – ein gelungener Kommentar (gewollt oder nicht) auf die letzten 20 Jahre Filmgeschichte. Die Ablösung von langsamen Spannungsaufbau durch blitzartige Visualisierung der Monster gehört hier ebenso dazu. Dennoch wirken die CGI-Effekte oft immer noch unausgereift. Sterbende Diplodociden sorgen zusätzlich für unfreiwillig komische Dino-Romantik. Aber einen gewissen Trash-Faktor hatte die Reihe ja bereits allerspätestens ab Teil zwei.

    Ansonsten findet man vieles, was man sich von Jurassic-Park erwartet: Natürlich geht das Experiment mit dem Supersaurier schief und natürlich bricht er aus und im Park bricht Chaos aus. Und natürlich sind die eigentlich völlig irrelevanten Kinder plötzlich alleine. Chris Pratt & Co punkten mit Coolness und Charme, sind aber in einer ebenso unnachvollziehbaren wie erschreckend vorhersehbaren Story gefangen, in denen sie oft nur lächerlich wirken können. Egal. Dafür gibt es für das Auge einiges zu sehen. Denn nachdem die tierischen Protagonisten der Reihe nach vor der Kamera präsentiert wurden, dürfen sie im High-Speed-Tempo für Chaos sorgen. Den Unterhaltungsfaktor kann man dem Film trotz vieler Kritikpunkte nicht absprechen.
    patzwey
    11.06.2015
    12:58 Uhr