Forum zu John Wick

6 Einträge
14 Bewertungen
80.7% Bewertung
  • Bewertung

    Hau-Drauf Action

    Griffiger Titel. Knallharte Action. Der Thriller von Chad Stahelski punktet vor allem durch seine übertriebene Brutalität. In den Riesenballerszenen trifft die Titelfigur (Keanu Reeves) nicht nur genauer als ihre Kontrahenten, sondern er kann auch jede Menge Schläge wegstecken und Messerstiche locker verkraften. Das wollen die Fans wohl so. Sein Gegenspieler Viggo (Mikael Nyqvist, der früher mal im Himmel war, dann wurde er verblendet, verdammt, und schließlich wurde ihm vergeben) ist fast ebenso tough. Er wird seinen missratenen Sohn Iosef (Alfie Allen) verlieren, der den Rachefeldzug auslöst. John hatte kurz davor seine Frau verloren und ihr letztes Geschenk: einen kleinen, süßen Hund.
    Die Gewaltspirale kriecht immer weiter in die Höhe und findet ihren ersten Höhepunkt mit der qualvollen Hinrichtung von Johns Freund Marcus (Willem Dafoe), der ihn zuvor aus einer schier aussichtlosen Lage befreit hatte.
    Aber auch die Mädels werden nicht vergessen. Die blonde Mss Perkins (Adrianne Palicki) und die pechschwarze Addy (Bridget Regan) erhöhen nicht nur den optischen Stellenwert des Films. Sie sind gleichwertige Kampfmaschinen, die nur zur größeren Bedeutung von Johns Killerpotential beitragen, der ganze Armeen von Gegnern ins Jenseits schickt. Wer auf so etwas steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Und für Tierfreunde befreit John noch einen kleinen, süßen, Hund aus dem Tierheim.
    Die Atmo passt, die Stunts flutschen nur so und Keanu Reeves ist unglaublich. Gut gemachte Hau-Drauf Action mit etwas Gefühl unterlegt.
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    01.01.2017
    12:52 Uhr
  • Bewertung

    Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?

    Keanu Reeves ist zurück – und wie. Zwar hat er seinen Beruf als Profikiller schon an den Nagel gehängt, doch wenn man zusammengeschlagen, einem das Auto gestohlen und der Hund getötet wird, kehrt man dann doch wieder aus dem Ruhestand zurück. Und wenn einem ein Ruf vorauseilt, wo allen bösen Buben schon bei der Erwähnung seines Namens angst und bange wird, verheißt das nichts Gutes für seinen Gegner.

    In diesem knallharten Action-Kracher begibt sich Keanu Reeves auf einen Rachefeldzug, der seines Gleichen sucht. Zielstrebig verfolgt er sein Ziel und lässt sich auch von einer Überzahl an Gegnern nicht davon abbringen. In den perfekt choreografierten Kampfszenen kann er zeigen, wie fit er noch ist und was er an Kampftechniken noch alles drauf hat. Und diese Kämpfe haben es in sich. So hart und kompromisslos wurde im Kino schon lange nicht mehr gekämpft. Und trotzdem blieb immer wieder noch mal Zeit für einen coolen Spruch :-)

    Alles in allem kommt hier nach ‚The Equalizer‘ wieder ein Rächer-Film daher, der es auf der Leinwand ordentlich krachen lässt.
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    22.02.2015
    20:27 Uhr
  • Bewertung

    Actiongeladen

    Keanu Reeves spielt einen trauernden Auftragsmörder, der, nachdem sein Hund getötet und sein Auto gestohlen wurde, auf einen massiven Rachefeldzug, mit knapp 90 toten Widersachern geht.
    Was sich zuerst nach einem billigen Film anhört, ist in Wahrheit ein absolut fein abgestimmtes Gesamtbild, dass vor allem im Bereich Schnitt, Ton und Story punktet. Die Gewalt mag zwar übertrieben wirken, jedoch passt diese genau in das Bild.
    Interessant ist auch, dass im gesamten Film das organisierte Verbrechen als kultivierter Verein mit Regeln und eigener Demarkationslinie in einem Club dargestellt wird. Dieses Bild wurde bereits in mehreren Filmen gemalt, jedoch kommt es mir bei diesem extremer vor.
    In John Wick beweist Keanu Reeves, dass er nach 47 Ronin, der von den Kritikern leider ziemlich zerrissen wurde, wieder, dass er es noch immer kann.
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    03.02.2015
    00:58 Uhr
  • Bewertung

    Mord ist mein Geschäft

    John Wick hat seine große Liebe verloren. Sie schenkt ihm nach ihrem Tod einen Welpen, damit er mit ihrem Tod abschließen kann - das ist alles, was ihm bleibt. Bis ein russischer Jungspund, der zufällig der Sohn von Wicks ehemaligen Boss ist, auf die glorreiche Idee kommt John Wicks Auto zu stehlen und dabei der entzückende Hund umkommt - die einzige logische Reaktion ist der Wunsch nach Rache.

    Der Film greift ein klassisches Action-Film Thema auf und macht daraus einen niveauvollen Spielfilm, natürlich auf das Genre bezogen. Viel Blut, eine beachtliche Anzahl an Headshots und ein bemerkenswerter Bodycount lassen das Herz jedes Actionfans höher schlagen. Aber auch das Szenenbild und der Schnitt können sich sehen lassen. Es wird eine düstere Stimmung erzeugt und man spürt die Emotionen des Protagonisten.

    Keanu Reeves is back - und wie. Die Rolle ist ihm förmlich auf den Leib geschneidert und er brilliert als rachsüchtiger Auftragskiller. Willem Dafoe gibt seinen Freund und Arbeitskollegen, Michael Nyquist überzeugt als Widersacher und Mafiaboss. Ein erprobter Alfie Allen macht seiner Serienrolle in Game of Thrones alle Ehre und mimt einen überheblichen jungen Mann der für seine Idiotie bezahlen muss.

    Alles in allem perfektes Popcornkino, nicht nur, aber vor allem für Actionfans.
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    03.02.2015
    00:40 Uhr
  • Bewertung

    richtig fesselnd

    ein absolut empfehlenserwerter film mit einer sehr soliden, kompromisslosen handlung und interessanten wendungen
    und nicht, wie sonst bei actionfilmen üblich, explodierenden fahrzeugen und überlangen 1 zu 1 kampfszenen
    02.02.2015
    14:56 Uhr
  • Bewertung

    Actionfilm

    Bevor man sich diesen Film anschaut, sollte man seine Erwartungshaltung justieren. Hier wird nicht das Kino neu erfunden, hier wird ein solider Actionfilm der alten Schule geboten. Bild und Ton haben eine schöne 90er Jahre Ästhetik, die ohne großes CGI Feuerwerk auskommt, Keanu Reeves spielt glaubwürdig und so gut wie lange nicht mehr, sowie eine Handlung, die auf das nötigste reduziert ist, aber immer nachvollziehbar bleibt.
    Auch wenn der Film im letzten Drittel an Schwung verliert, bleibt er trotzdem der beste Actionfilm seit Raid 2 und der beste Keanu Reeves Film seit.....?
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    02.02.2015
    07:52 Uhr