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10 Einträge
21 Bewertungen
69.5% Bewertung
  • Bewertung

    nuja

    Nach Besson soll der Film 3 Filmen gleichen:
    der erste Teil: Leon der Profi
    die Mitte: Inception
    das Ende: 2001: A Space Odyssey.

    Ich füg noch hinzu: "Limitless" mit Bradley Cooper, der dem gleichen Konzept folgt und ''Tree of Life'', dank der Tier- und Universum-Shots (teils sehr try-hard).
    Obwohl Genre-Mix und unlogisch (unwissenschaftlich muss man nicht mehr erwähnen hoff ich, sollt' allen klar sein dass es ein urban myth ist mit den 10%), unterhaltet der eher kurze Film ganz gut... vor allem in der ersten halben Stunde oder so, danach checkt man ***SPOILER ALERT***, dass Lucy unverwundbar und allmächtig ist, so dass Spannung weniger da ist, eher Verwunderung über die vielen Menschen die da so unnötig sterben (damit halt doch ein wenig Action da ist).
    Unbeernannt
    08.06.2017
    00:16 Uhr
  • Bewertung

    Lucy

    Das wohl niemals sterbe Märchen, dass der Mensch nur 10% seines Gehirns nutzt hat schon immer wieder mehr oder weniger erfolgreich Drehbuchautoren beflügelt. Im Falle von Lucy war es wohl weniger erfolgreich,
    Das große Problem bei Lucy ist, dass der Film kaum tiefe hat. Auf der einen Seite ist es ein SciFi Film mit Lucys übermenschlichen Fähigkeiten. Auf der anderen Seite ist es ein klassischer Actionfilm, in dem die Bösen ihr Paket wieder haben möchten und ein Polizist sie versucht aufzuhalten. Beides wird aber nur halbherzig verfolgt.
    Die Actionszenen sind rasant und an sich nicht schlecht, nur kamen sie mir ein wenig deplatziert vor.
    Persönlich haben mich mehrer Logikfehler im Film sehr gestört. Sei es eine Truppe von Polizisten die nicht sieht, wie neben ihnen die Triade Waffen auspackt oder die Zeitreise gegen Ende des Filmes. In dieser wird Lucy von Passanten gesehen und dann wieder nicht.
    Nachdem Film bleibt ein leicht fahler Nachgeschmack und ein unbefriedigendes Gefühl. Der Film Ohne Limit hat das selbe Thema um einiges besser verarbeitet.
    emt_LOGO
    02.05.2015
    22:54 Uhr
  • Bewertung

    100% unfertig

    Lucy gerät in die Fänge der Triade und ihr Körper wird dazu verwendet Drogen zu schmuggeln. Als das Drogenpaket zerstört wird und ihr Körper beginnt die synthetische Substanz zu absorbieren, ist sie plötzlich in der Lage die Welt anders zu betrachten als zuvor.

    Scarlett Johansson als Lucy, die plötzlich vor einer Welt steht, die sie nicht mehr versteht und sich selbst auch nur mehr als das sieht, was sie ist. Kein Schmerz, keine Emotionen, keine subjektive Wahrnehmung mehr, die sie in ihren intellektuellen Fähigkeiten einschränken könnten. Das gelangt Johansson suverän. Was dem Film aber fehlt, ist der Anspruch. Ein Actionfilm, der Populärwissenschaften einbindet, aber nicht tiefer hineinblickt und dem Ganzen einfach nur einen Superhelden-Touch gibt.

    Luc Besson schafft es nicht die richtige Balance zwischen Action und Wissenschaft zu finden und so bleibt von beidem etwas sehr Rohes und Unfertiges übrig, dass den Zuseher eher ratlos zurücklässt als ihn zu unterhalten.

    Lucy ist trotz solider schauspielerischer Leistung und dem passenden Ausgangsmaterialen nur ein durschnittlicher Film.
    image
    02.05.2015
    22:10 Uhr
  • Bewertung

    Scarlett im Rausch der Selbstauflösung

    Einmal keinen Helden, sondern eine Heldin, die wie die Jungfrau zum Kind kommt und über sich in jeder Hinsicht hinaus wächst, im Kino zu sehen, ist eine sehr angenehme Überraschung. Scarlett Johannson spielt die Titelfigur äußerst überzeugend. Action steht ihr eindeutig ganz hervorragend. Die ganze Geschichte hat viele Elemente, die man aus anderen Filmen über künstliche Intelligenz und die ungenutzten Fähigkeiten unseres Gehirns schon kennt und wurde in ihrer atemberaubenden visuellen Umsetzung von ebenso vielen Filmen inspiriert, teilweise sogar aus der Reihe der Werke von Luc Besson selbst. Es fehlt ihr daher insgesamt die Originalität, um wirklich etwas Besonderes zu sein, dennoch ist der Film nicht nur mächtig cool anzusehen, sondern er bietet zwischendurch einige wirklich sinnvolle Anregungen zum Nachdenken - inmitten sehr vieler genauso sinnloser Handlungsabläufe.
    IMG_0012
    13.04.2015
    22:28 Uhr
  • Bewertung

    60%

    Luc Besson und die Frauen. Diesmal ist es Scarlett Johansson, die er stark in Szene setzt. Sie legt eine Wandlung von der einfachen Studentin zur Überfrau in Rekordtempo hin. Diese Wandlung ist anfangs ja interessant und spannend. Außerdem ist die ganze Story auch raffiniert inszeniert. Doch mit der Zeit wird das Ganze leider zu abstrakt. Es passt zwar irgendwie zum Erzählten, doch hätte mir eine andere Auflösung besser gefallen. Was bleibt ist eine an sich interessante Story und eine spektakuläre Autoverfolgungsjagd durch Paris.
    ich
    11.02.2015
    19:36 Uhr
  • Bewertung

    lucy in the sky

    ein sonderbarer film... schräg, verrückt... big bada boom im wechselspiel mit soziologisch-philosophischen mensch-tier-vergleichen: menschenmassen die sich wie affenhorden bewegen, aggressionsverhalten, das keinen deut weiser ist als jahrmillionen zuvor. johanssons lucy als direkte nachfahrin von lucy, unser aller australopithecus-vorfahrin – und erstes exemplar einer neuen kategorie: lucy sapiens supersapiens wird zum sternenkind.

    meine einschätzung dieses films mag gnädiger sein als er es verdient – und meiner äußerst negativen erwartungshaltung zuzuschreiben – aber johansson, die ihre neu erworbenen kenntnisse als black widow nicht in ermüdenden und sinnfreien martial-arts-kämpfen unter beweis zu stellen hat, sondern ihre gegner einen nach dem anderen beiläufig an die zimmerdecke befördert wie lästige fliegen, die man verscheucht ohne sie eines blickes zu würdigen, ist schon mal... erfrischend.
    zugegeben, die story vom unendlich-machtvollen potential des menschlichen gehirns ist (trotz beteiligung des wissenschafts-affinen morgan freeman) purer schwachsinn – die auflösung von materie (die körperliche lucy) in bewegung und schließlich in reine, frei fließende energie evoziert dafür andere physikalische hypothesen: wenn energie das produkt aus masse und geschwindigkeit (zum quadrat) ist, dann ist materie letztendlich nur erstarrte energie. raum zum spintisieren lässt der film genug... lucy in the sky – with diamonds?

    fazit: kein meisterwerk, aber ein erfrischender ausreißer in der sommer-blockbuster-dutzendware.
    InstaFun_2013-9-3_jpg(5)
    06.01.2015
    17:04 Uhr
  • Bewertung

    LUCY

    Nach diesem Film kommt mir nur eine Redewendung in den Sinn: "Was zum Teufel...?" Ich habe nie den Trailer gesehen, und habe mir so etwas in die Richtung "Ohne Limits" erwartet. Damit wäre ich auch glücklich gewesen. Bis etwa zur Mitte des Films war ich gespannt, wie es weiter geht und fand ihn nur etwas übertrieben. Bis die Szene im Flugzeug kam und meine Erwartungshaltung so langsam in den Boden krachte. Ich habe mich schon gefragt: Ist die letzte Szene des Films gar, dass alles nur ein Traum war? Denn genau das hätte es sein können. Scarlett Johansson spielt einfach genial - am Anfang die naive Studentin bis sie zur Superfrau wird. Ich war nur leicht enttäuscht, dass sie so lange brauchte um Fremdsprachen zu erlernen. Morgan Freeman wirkt wie ein überforderter Wissenschaftler in Pension, aber passt in die Rolle dennoch wie die Faust aufs Auge. "LUCY"mag man, oder eben nicht. Ich bin mir über diese Entscheidung noch nicht ganz sicher, und bis ich mich entschieden habe bleiben es wohl +/- 50%.
    IMG_0315
    05.01.2015
    00:08 Uhr
  • Bewertung

    Mutig und einzigartig

    "Lucy" ist ein sehr kreatives Experiment, das trotz aller philosophischen Basis ein bisschen flacher daherkommt, als wünschenswert ist. Hie und da hätten mehr Erklärungen gut getan, aber es geht eben um mehr als die fantastischen Details, die möglich werden, wenn der Mensch plötzlich mehr als nur die üblichen 10% seines Gehirns nutzen kann.
    Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und macht optisch ziemlich was her.
    lex217
    25.08.2014
    14:59 Uhr
  • Bewertung

    Blitze & Kracher

    Eine Mischung aus knallharter Action, die man so der Hauptdarstellerin Scarlett Johansson gar nicht zugetraut hätte und einer netten Grundidee aus der Science Fiction Schublade. Hier trifft sich Lucy mit dem Vertreter der Wissenschaft Morgan Freeman.
    Jeder weiß, dass wir nur einen kleinen Prozentsatz unseres Gehirns nutzen. Man sieht, wie weit wir es damit vom Affen bis zur Weltraumtechnik gebracht haben. Bebilderte Humanentwicklung mit Parallelen aus Tierwelt und Kunst (Assoziation zur Erschaffung Adams) verdeutlichen das. Die Evolution im Schnelldurchlauf.
    Die etwa 10% werden hier weitergedacht bis zu 100%. Dies ist aber nur mittels einer speziellen Superdroge möglich. Optisch effektvoll umgesetzt: man sieht, Gedanken, die wie eine amorphe Masse den Rechner überwuchern bis am Ende der Mensch (Johansson) verschwindet und nur als Gedanke existiert in Form von einem USB Stick. Dabei ist die Zeit die einzige Konstante. Neben diesem Aspekt gibt es natürlich wieder die böse Mafia, diesmal aus Korea, mit viel Blutvergießen und Brutalitäten bis zum Abwinken. Die Mafia ist hinter der Droge her und killt und quält was das Zeug hält.
    Dem Publikum hat’s gefallen. Da wurde bei jeder Massenballerei gejubelt wenn z.B. die Gangster wie hilflose Käfer an der Decke hingen, weil sie durch die Kraft von Lucys Gedanken aus dem Weg geräumt werden. Dabei kracht es, dass der Boden vibriert und das Trommelfell bis an die Schmerzgrenze malträtiert wird.
    Es wird in diesem Ein-Frau-Film die Schwelle von der reinen Action teilweise zum Klamauk überschritten und die Killerei zum Volksfest. Unterhaltung ist wenn es laut kracht und blitzt.
    8martin
    18.08.2014
    12:02 Uhr
  • Bewertung

    Ohne Limit zum Baum des Lebens

    LUCY ist ein spannendes Experiment - Luc Besson mischt ein bisschen OHNE LIMIT mit Bradley Cooper und TREE OF LIFE von Terrence Malick. Vor allem die erste Hälfte ist gelungen und Scarlett Johannson erweist sich als eine optimale Besetzung für das nicht ganz naive Mädchen, dass durch moderne Drogen im Laufe des Films "transzendiert" ... Und dieser Teil ist weniger gelungen, da es zum typischen Genrefilm zurückkehrt. Doch dann gibt's ja noch die Zeitreise zum Ursprung des Lebens - inklusive obligater Dinosaurier (ohne die geht's nicht mehr). Das finde ich sehr mutig und witzig - deshalb honoriere ich dieses teilweise gelungene Experiment mit einer guten Bewertung.
    leander-caine
    04.08.2014
    18:16 Uhr