7 Einträge
13 Bewertungen
75.8% Bewertung
  • Bewertung

    bitte steinigt mich nicht, aber...

    Eigentlich hätte ich mir den Film gar nicht erst reinziehen wollen, weil ich Avengers schon grottenschlecht fand. Winter Soldier wurde von vielen Seiten hoch gelobt, also wollt ich dem Genre nochmal ne Chance geben. Hoffnung stirbt zuletzt und so.
    Es gibt weniger Action als in Avengers, immerhin. Ist einfach nicht mein Ding, sorry. Deshalb will ich das auch nicht überbewerten/mich davon ablenken lassen und habe die Action-Szenen mehr oder minder vorgespult. Blieb sogar noch so was wie eine Story übrig! Ich glaub zu hohe Ansprüche darf man an die aber nicht haben.
    Hm, was noch?
    Eine Frau und ein POC sind Nebenrollen, immerhin. Rechne ich dem Film wirklich hoch an. Aber was soll man auch machen, wenn man so eine aalglatte Hauptfigur wie den Captain hat.
    Der schnöde 'Trust no one'-Trope musste anscheinend sein, genauso wie ein ach so cooler Samuel L. Jackson, aber er kann ja nix für die Rolle. Dass Kugeln eigentlich nie wen treffen, muss man nicht erwähnen. Wobei doch, hey, die Frau wurde einmal getroffen! Na dann!
    Fazit: Nicht gut, aber besser als Avengers :D *kanye shrug*
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    07.06.2017
    23:50 Uhr
  • Bewertung

    Winter Soldier

    Auch dieser Marvel Film spielt kurz nach den Ereignissen des ersten Avenger Filmes. Captain America hat sich in Washington zurück gezogen und versucht sich an das Leben in der neuen Zeit zu gewöhnen. S.H.I.E.L.D. ist indes dabei neue Helicarrier zu bauen, mit denen sie vorrangig die Sicherheit der Welt gewährleisten wollen. Captain Rogers muss aber bald feststellen. dass die Organisation von Hydra Agenten infiltriert wurde und die Carrier eine viel bösere Bestimmung haben. Beim Versuch, Hydra zu stoppen, muss sich Rogers mit seiner eigenen Vergangenheit auseinander setzten und den scheinbar unbesiegbaren Winter Soldier besiegen.

    The Winter Soldier ist wieder ein actiongeladener Marvel Film, in dem einfach vieles in die Luft gesprengt wird. Die Geschciht wird aber rasant und mit Ausnahme des Schlusskampfes sehr spannend erzählt. Im Vergleich zum ersten Teil, der mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat, ist der zweite Teil um einiges schlüssiger und besser. Neben den bekannten Gesichtern, kommt mit Falcon ein neuer zum Team, der sich aber gut einbaut.
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    23.08.2015
    23:39 Uhr
  • Bewertung

    Aufgetaut

    Captain America ist wieder da. Nachdem er aus seinem eisigen Tiefschlaf erwacht ist und als First Avenger den Avengers zur Seite stand, muss er sich dieses Mal nur mit Black Widow als Gehilfin zufrieden geben. Aber auch mit Falcon hat er einen passablen Sidekick gefunden, um nicht gar Wingman zu sagen. S.H.I.E.L.D. wurde infiltriert und Nick Fury wird Opfer eines Attentats. Mit dem Winter Soldier steht ein quasi Cyborg den Bösen zur Seite und Cap kann sich ihm nicht ganz erwehren. Außerdem stellt sich die Frage, wer dieser Soldier eigentlich ist.

    Mit dem zweiten Teil der Captain America "Stand Alones" zeigt Marvel, dass auch das Vorzeigekind des perfekten Schwiegersohns richtig was drauf hat. Und so wird nach einem mehr als lahmarschigen ersten Teil der zweite Teil umso besser. Cap zeigt viele neue Facetten, auch dass er zumindest ein Fünkchen Humor besitzt und die Chemie mit Natascha Romanov trägt dazu bei, dass der unnahbare erste Rächer sogar sympathisch wird.

    Der Film selbst knüpft an die, zu dem Zeitpunkt neu gestartete TV-Serie S.H.I.E.L.D. an und handelt ebenso von der Infiltration durch Hydra, einer Gruppe, die seit dem 2. Weltkrieg im Untergrund agiert, und Nazi Gedankengut verbreiten will.
    Durch diese Intrigen und das Verknüpfen mit vorangegangenen Geschichten zieht sich der erste Abschnitt des Films etwas, um nicht zu sagen, dass es langweilig wird. Danach bekommt das Ganze mehr Tempo und zeigt sich auch mit guten Actionszenen.
    Alles in allem ein solider Film, es wird sehr viel Story rein gepackt, mehr als man es vielleicht von Comicverfilmungen gewohnt ist. Captain America zeigt sich von seiner besten Seite - Empfehlung!
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    22.04.2015
    23:10 Uhr
  • Bewertung

    Doppelt so gut wie Teil 1

    Teil eins war ja wohl die Obergurke, für mich jedenfalls. Aber Teil zwei rockt ziemlich. Die Story ist clever und spannend und nimmt sich selbst ernst, Black Widow ist noch viel cooler als in den "Avengers" und Chris Evans selbst macht sich auch wieder sehr gut. Auch der Winter Soldier ist eine gute Ergänzung. Die Action ist super gefilmt und auch kaum je Selbstzweck. Alles in allem hat mich der Film sehr positiv überrascht.
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    04.12.2014
    12:58 Uhr
  • Bewertung

    Noch mehr Action, noch weniger Dialoge

    Im zweiten Teil der Captain America-Reihe wurde der Anteil an mehr oder weniger wertvollen Dialogen zu Gusten der Actionszenen weiter reduziert. Das tut der Geschichte natürlich keinen großen Gefallen, muss sie ihre Wenigkeit doch in noch weniger Szenen zwischendurch erzählen. Dennoch enttäuscht der Film insgesamt nicht wirklich, sondern bietet eine ganze Reihe von wirklich sensationellen Verfolgungsjagden oder Kampfszenen. Und Scarlett Johansson sieht mit jeder Haarfarbe einfach umwerfend aus. :-)
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    05.09.2014
    22:41 Uhr
  • Bewertung

    Gut!

    Ja, bin mit dem Film zufrieden, genau, was man sich von dieser Comicverfilmung erwartet. Action, hervorragende Kampfszenen, flotte Sprüche und viel "Kra-Wumms"! Überraschend war dann doch die Story, da sie diesem sonst unerträglichen Pathos (Wir retten die Welt, weil wir sind sooo super und die einzigen, die wissen, wo es langgeht!) angenehm abgeschwächt hat. Traut man so einem Film nicht zu, auch mal politisch Kritik zu üben.
    joesy_161503dc9f.jpg
    27.04.2014
    11:46 Uhr
  • Bewertung

    Cpt. America vs. Gesundsheitsakte ELGA

    Kann ein Film über Captain-America, eine propagandistische Comic-Figur, zugleich patriotisch UND Amerika-kritisch sein? Der Film schafft das aufgrund seiner Ausgangsprämisse: Der (Herzeige-)Soldat aus den 40er-Jahren (aus dem 2. WK, dem letzten "gerechten Krieg", den Amerika noch vorzeigen konnte) kann sich mit dem US-Militär der Gegenwart nur schwer identifizieren. Steht er da noch auf der richtigen Seite? Die Terrorbekämpfung hat sich verselbständigt, verlinkt anonyme Online-Daten ihrer User zu künftigen Bedrohungsszenarien. (Welche Daten aus der Uncut-Community, verknüpft mit denen aus Social Media und ELGA ergeben eine potentielle Bedrohung für den künftigen Käufer dieser Daten?) Potentielle Bedrohungen werden ausradiert, bevor sie überhaupt entstehen. Der Film schafft ein kurzweiliges Cross-over aus Comic-Action und Polit-Thriller, in dem der Demokrat Robert Redford den Bösewicht geben darf. Sein Erscheinen in diesem Film ist weniger schauspielerisch begründet als der politischen Überzeugung des Darstellers geschuldet.
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    14.04.2014
    20:23 Uhr