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    Geister Men in Black

    R.I.P.D. beginnt wie der typische Actionfilm, und wird dann zu einer alternativen Version der "Men in Black", obwohl die Grundstory eine etwas andere ist. Viel mehr steckt leider nicht dahinter. Versteht mich nicht falsch, es ist lustig anzusehen wie sich Ryan's Charakter in seine neue Welt einlebt und was es für Eigenheiten gibt. Aber man wird das Gefühl nicht los, dass man einerseits auf Will Smith und andererseits auf Patrick Swayze als Sam (aus Ghost) wartet. Ryan Reynolds wirkt etwas wie ein Jüngling, der nur seine eigenen Motive verfolgt, was sich im Laufe des Films stetig bessert. Jeff Bridges und Ryan Reynolds sind das perfekte Team, weil sie so gegensätzlich sind. Einerseits ihre "Verkleidung nach Außen" - was könnte wohl verschiedener sein als eine vollbusige Blondine und ein alter Chinese mit Hut? Andererseits Ryan als Lehrling und Jeff als alter Hase. Die Dialoge der beiden halten den ganzen Film auf Kurs. Kevin Bacon spielt den bösen Knaben so, dass man ihn wirklich hasst, also eine sehr gelungene Rollendarbietung. Die Animationen waren auch sehr gut, besonders gefallen hat mir die Szene mit den still stehenden Explosionen am Beginn des Films. Alles in allem macht der Film Spaß, auch wenn es nichts wirklich Neues aus Hollywoods Traumfabrik ist und "R.I.P.D." ein paar Längen aufweist.
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    17.01.2016
    00:01 Uhr