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71.8% Bewertung
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    Hätte RICHTIG gut werden können

    Im großen und ganzen schließe ich mich den anderen Forumseinträgen hier an. Warum ich etwas niedriger bewerte: an wenigen Stellen, aber doch, war´s mir etwas zu klischeehaft oder ist in seiner aufgesetzten Ernsthaftigkeit fast ins Lächerliche abgedriftet.

    Und gerade zum Finale hin war es irgendwie zu viel von allem. Hatte ohnehin das Gefühl hier einen Querschnitt durch viele bekannte Gruselfilme zu erfahren. Der Mix hat zwar ganz gut funktioniert, aber gegen Ende hin stand mehr der "laute Effekt" im Vordergrund und vom "leisen, schaurigen Grusel", der einen zuvor öfters überkam war wenig über. Es hat sich dann auch alles irgendwie sehr schnell in Wohlgefallen aufgelöst.

    Schade, hätte richtig gut werden können, war es streckenweise auch, und der Film ist auf jedenfall sehenswert, aber so bleibe ich doch ein wenig enttäuscht zurück mit der Frage: was hätte sein können, wenn..?
    20.08.2013
    09:47 Uhr
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    Die Heimsuchung

    Endlich wieder ein Horrorfilm, bei dem es nicht um das Gemetzel an sich geht. Dieser Film verfügt tatsächlich über ein richtiges Drehbuch und einen Aufbau der Charaktere. Bekannte Gesichter unterscheiden diesen Film auch noch von den miesen Horrorfilmen die es leider viel zu häufig gibt."Conjuring" ist solide erzählt, bietet Grusel Momente und ist endlich wieder ein Film, den man sich getrost im Kino ansehen kann.
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    09.08.2013
    12:34 Uhr
  • Bewertung

    Waschechter Horrorfilm mit intelligentem Drehbuch

    In den meisten Horrorfilmen lässt sich entweder an der Musik oder an der jeweiligen Bildeinstellung vorhersehen, was nun wohl als Nächstes passieren würde. Und auch in "The Conjuring" gibt es so manch klassischen Horrorfilm-Moment. Diese Augenblicke erlebte ich jedoch zu meiner großen Überraschung mehr als gelungene Zitate aus dem Rezeptbuch als platte oder gar vorhersehbare Situationen. Viel häufiger entwickeln sich die Szenen ganz anders als es zuerst aussieht. Ganz anders als in vielen Filmen dieser Art haben wir es hier mit einem sehr intelligent geschriebenen Drehbuch zu tun, das seine Geschichte wirklich gekonnt erzählt und den DarstellerInnen auch noch Raum lässt, eine Beziehung zum Zuschauer aufzubauen. I-Tüpferl war für mich außerdem die sehr gründliche Nachbildung der Ausstattung des Hauses bzw. der Kleidung seiner BewohnerInnen aus den 1970er Jahren. Fazit: ein toller Horrorfilm zum Fürchten mit einer großen Portion Gänsehaut, den man sich am besten nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen anschauen sollte.
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    05.08.2013
    13:01 Uhr