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    Air Race

    Nachdem mit „Cars“ eine ganz neue Welt erschaffen wurde, die hauptsächlich von Autos bewohnt wird, wird diese nun etwas erweitert und wir lernen auch die fliegenden Bewohner kennen. Die Flugzeuge sind zwar genau so herzig animiert wie ihre motorisierten Freunde zu Lande, doch leider fehlen die zahlreichen kleinen Details (z.B. Mini-Autos als Fliegen), mit denen „Cars“ glänzen konnte. Nur beim Flug über Indien wird die Kreativität der Disney-Leute sichtbar – der Schwarm von kleinen Segelflugzeugen ist wirklich gelungen. Was bei den Flugszenen noch auffällt, ist die wirklich sehr beeindruckende Animation der Landschaft. Das ist wirklich etwas fürs Auge.

    Die Story an sich ist nicht wirklich weltbewegend, aber für das Zielpublikum sicher ausreichend. Die etwas älteren Zuseher werden sich wahrscheinlich über das Qualifikationsrennen amüsieren, das doch sehr an eine Rennserie eines bekannten Getränkeherstellers erinnert.
    ich
    22.03.2015
    20:29 Uhr
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    ...

    ...da werden die kinder auf die schnellen hollywood-action super vorbereitet...:-(
    defaultbild
    15.10.2013
    09:36 Uhr
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    Mehr als fliegende Autos

    Pixar hat von Anfang an gar kein Hehl daraus gemacht, dass ihr neuester Film von ihrer eigenen Idee zum Film "Cars" beeinflusst worden ist. Und so ist es auch kein Wunder, dass gleich zu Beginn des Filmes auch von "der Welt von Cars" die Rede ist, in der die Handlung erzählt wird. Viele kleine Anspielungen auf die mitreißende und entzückende Geschichte von Lightning McQueen sind daher auch in dem flügge gewordenen Aufguss der Geschichte enthalten und unterhalten das wissende Publikum durchaus gekonnt. Die Ausnutzung der Möglichkeiten von 3D erscheint vor dem Hintergrund der Verlagerung der Geschichte vom Boden in die Lüfte nicht nur kommerziell geboten, sondern auch dramaturgisch sinnvoll und logisch. Es überrascht daher auch nicht, dass Pixar die Möglichkeiten auch großzügig ausnützt und das Resultat macht auch durchwegs Spaß. Das erzählerische Konzept folgt dem relativ bekannten Schema des Underdogs, der es der Welt zeigen will und von dem von Anfang an feststeht, dass er es schaffen wird.Die Spannung kommt aus dem Warten darauf, WIE es ihm gelingen wird.Diese zu erzeugen und aufrecht zu erhalten, gelingt Pixar auch diesmal wieder famos und auch der Humor kommt keineswegs zu kurz.Jene Innovation und unglaubliche Liebe zum Detail, wie sie die Welt in "Cars" zu sehen bekam, bleibt der Film seinem Publikum allerdings schuldig. Das ist keine wirkliche Schwäche des Filmes, aber ein wesentliches Merkmal.
    IMG_0012
    06.09.2013
    20:41 Uhr
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    Kleines Düngeflugzeug ganz groß

    Exklusiv für Uncut
    Nach „Cars“ und „Cars 2“ kommt nun „Planes“. Und wieder geht es um Geschwindigkeit in einer Welt ohne Menschen. In einer Welt in der die technischen Geräte ganz ohne ihre Schöpfer auskommen, Autos ohne Lenker fahren, Gabelstapler im R2D2-Stil die besten Mechaniker sind und Traktoren die Rolle von Kühen einnehmen. Und wie der Titel bereits vermuten lässt, stehen diesmal jedoch Flugzeuge im Mittelpunkt. Genauer gesagt geht es um das kleine Düngeflugzeug Dusty, das davon träumt, ein ganz großer Rennflieger zu werden und das berühmteste und schwierigste Rennen rund um den Globus zu gewinnen.

    Das ganze klingt nach einer klassischen Underdog-Geschichte. Ist es auch! Denn natürlich wird dem kleinen Flieger immer wieder gesagt, dass er nicht für die Rennen geschaffen ist und, dass Ruhm und Ehre den Anderen vorbehalten ist. Doch zusammen mit seinem griesgrämigen Coach Skipper – einem ehemaligen Bomber – arbeitet der sympathische Dusty diszipliniert an sich und schafft letztendlich den Aufstieg zum Working Class Hero. Natürlich mangelt es auch nicht an genretypischen Handlungssträngen wie Freundschaft, Liebe und Verrat. Und auch die meist recht amüsanten Nebencharaktere sind ebenso gut gelungen wie die 3D-Umsetzung.

    Doch seit erfolgreichen Produktionen wie „Oben“ oder „Toy Story 3“ liegt die Latte für Animationsfilme um einiges höher als noch vor einigen Jahren. „Planes“ ist allerdings in keinster Weise innovativ oder gar originell. Vielmehr wird versucht mit einer bereits oft gesehenen (wenn auch spannend erzählten) Standard-Heldengeschichte die Fans von „Cars“ noch einmal ins Kino zu locken. Was daraus resultiert ist gut gemachte und brav umgesetzte Familienunterhaltung. Nicht mehr und nicht weniger.
    patzwey
    24.08.2013
    15:27 Uhr