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75% Bewertung
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    Rotzfrech und knallig - aber erstaunlich gut

    Die Geschichte der Wiederkehr Jesu in unserer heutigen Zeit spart nicht mit zahlreichen Anspielungen auf biblische Erzählungen und bedient sich vieler Motive aus der Glaubenspraxis der Menschen - im Guten wie im völlig distanzierten und innerlich angekoppelten Wiederholen von unverstandenen Ritualen. Er erzählt in knallbunten Bildern eine fiktive, aber zutiefst menschliche und dadurch sehr berührende Geschichte des Heilshandelns Gottes an den Menschen. Nicht nur für Jugendliche bietet der Film eine Fülle von Möglichkeiten, den eigenen Glauben auf eine ungewöhnliche Art zu reflektieren. Rotzfrech und mit schon fast grenzgenial ausgesuchter Musik taucht er in seine eigene Bilderwelt ein und entlässt sein Publikum mit vielen Fragen zum Weiterdenken und einer gehörigen Portion humorvoller Hoffnung ins Leben zurück, ohne dabei jemals wirklich respektlos oder beleidigend zu sein. Nur wer seinen eigenen Glauben keiner Rückfrage, Prüfung oder ernst gemeinter Kritik aussetzen kann wird von diesem Film enttäuscht sein.
    markus_lhnert2020_d56a9fa338.jpg
    15.10.2013
    21:49 Uhr