4 Einträge
11 Bewertungen
78.2% Bewertung
  • Bewertung

    Back to the Roots

    Dieser Film gehört zu den besten Feel-Good-Movies aller Zeiten - nicht nur wegen der Handlung. Da wurde der Roman von Annie Proulx sinngemäß in wunderschöne Bilder umgesetzt und die örtliche Atmosphäre vom Leben am Rande der Welt vortrefflich eingefangen. Man merkt, dass hier sogar der spröde Charme der Einheimischen sprühen kann. Es gibt jede Menge skurriler aber liebenswürdiger Typen. Auch die im Roman beschriebenen Phänomene von Geistern und mystischen Zeichen werden in unvergessliche Bilder gefasst, wie z.B. das festgebundene Haus. Immer nur so wohl dosiert, dass man sie fast glauben kann. Träume und Albträume verdeutlichen Gefühle. Neben der rührenden Vater-Tochter Beziehung kommt noch in der Retrospektive eine erschreckende Familiensaga hinzu und eine überzeugende Liebesgeschichte. Es ist rührend gemacht, wie nach enttäuschter Liebe erneut Zutrauen gefasst wird. Außerdem gibt es ironische Einblicke in den Lokaljournalismus und die Umweltproblematik. Die Darstellerriege ist ausnahmslos großartig. Erwähnt sei nur Kevin Spacey als liebender Vater, der fast im Grenzbereich warmherziger, schlichter Einfalt anzusiedeln ist oder Judi Dench als herb-herzliche aber richtungsweisende Tante, die vom Schicksal arg gebeutelt wurde. Auch der Kurzauftritt von Cate Blanchett als herzloses, flatterhaftes Flittchen ist beeindruckend, sowie Julianne Moore als zurückhaltend-feinfühlig Mutter, die verwundete Männerseelen auffangen kann.
    ..ultimative Filmvergnügen.
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    30.01.2013
    13:41 Uhr
  • Bewertung

    Einfach nur schön!!

    Spacey und auch Moore, die solche Rollen ja sowieso einzigartig beherrscht, sind wunderbar. Der Film ist superschön, macht letztendlich nicht nur die Landschaft aus...
    18.01.2008
    20:08 Uhr
  • Bewertung

    So ruhig oder tobend wie die See

    Ein Familiendrama der ruhigen Seite. Hier wird nicht übertrieben gelitten, gejammert oder gekämpft. Hier trägt die ruhige Atmosphäre, die wilde, ungebändigte Umgebung und das vorsichtige Spiel der Protagonisten dazu bei, dass man sich sowieso ganz verloren fühlt. Endlich fährt eine verlorene Seele nicht in die tiefste Provinz des Südens um seine Wurzeln ausfindig zu machen. Hier geht es mal in den Norden, eine Alternative, die das Interesse des Zuschauers unweigerlich weckt. Den Neufundland ist doch wirklich etwas, was man erst entdecken muss.
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    07.01.2006
    12:50 Uhr
  • Bewertung

    Lasse macht weiter

    Nach "The Cider House Rules" hat sich Regisseur Lasse Halström erneut des Themas "alles kommt eines Tages ans Licht" angenommen. Vor der Kamera werkt diesmal aber die etwas ältere Garnitur (K. Spacey, J. Moore, J.Dench). Routiniert entfaltet sich langsam die tragische Geschichte einer Familie, mit all ihren Abgründen vor der melancholischen Kulisse Neufundlands. Ein ruhiger Film zum Nachdenken.
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    29.03.2005
    17:34 Uhr