Forum zu Liebe

5 Einträge
10 Bewertungen
88.5% Bewertung
  • Bewertung

    filmbewertung

    sehr gute schauspieler! tolle filmhandlung mit eindeutiger botschaft aus dem realen leben! sehr sehenswert!
    09.04.2013
    11:07 Uhr
  • Bewertung

    Haneke wird mit jedem Film besser!

    Entweder liegt es am Alter und der damit verbundenen Lebenserfahrung oder einfach an seinem genialen Geist (gute Filme hat er ja schon immer gemacht). Der Film, der eigentlich von den beiden Hauptdarstellern lebt, ist ein MUSS für jeden Cineasten (im Zuge dessen hoffe ich sehr, dass Emmanuelle Riva den Oscar gewinnen wird). Haneke porträtiert die Abgründe der Liebe, von Menschen, von Beziehungen. Wie verlaufen sich Beziehungen im Laufe der Jahre? Gibt es Liebe, die jahrelang, ein Ehelben halten kann? Hat man die Kraft, die Beziehung aufrecht zu erhalten, wenn die Liebe bereits abgeklungen ist und man in einem Alter ist, in dem die sexuelle Komponente (so gut wie) wegfällt? Ist man wirklich dazu bereit, alles für seinen Partner zu tun, ohne wenn und aber, sich aufzuopfern und ihn Jahre über Jahre so zu nehmen wie er ist, auch wenn die Beziehung durch Schicksalsschläge zerstört wird?
    02.02.2013
    21:18 Uhr
  • Liebe

    Wenn man nur ins Kino geht um eine überragende Schauspielleistung zu sehen, ist der Film hervorragend. Für mich jedoch steht eine interessante Handlung an erster Stelle. Deshalb war der Film eine große Enttäuschung und nicht Haneke-würdig.
    17.10.2012
    18:46 Uhr
  • Bewertung

    2 Schocker & 1 Todesfall

    Alle, die diesen Film von Michael Haneke als Meisterwerk bezeichnen haben Recht. Was nicht heißen soll, dass ihn alle mögen werden. Doch meisterlich ist hier zum einen die Art und Weise, wie sich der Regisseur und Drehbuchautor diesem hoch sensiblen und auch emotionalen Thema genähert hat. Es geht um Tod, Sterbehilfe/Mord, und Demenz. (d.h. ein Klasse Drehbuch liegt vor!). Zum anderen erleben wir zwei Protagonisten Trintignant und Riva, die altersmäßig passen und eine oscarreife Darstellung abliefern, die den Zuschauer gefühlsmäßig attackiert und menschlich zutiefst erschüttert. Gekonnt sind auch – und das wird hier deutlicher als in früheren Haneke-Filmen – die langen Einstellungen, in denen nicht gesprochen wird. Es lässt dem Zuschauer Zeit, das zu tun was die Figur auf der Leinwand tut: nachdenken über die Situation. Das ist wie ein Sog. Durch zwei Schockmomente werden wir aufgeschreckt, damit wir nicht dem Charme der beiden Alten erliegen. Bemerkenswert auch die Haltung der Tochter (Isabelle Huppert). Sie ist zwar besorgt, aber Tonfall und Fragestellung gehen voll daneben. Sie lebt in einer andern Welt, bedrängt den Vater ‘Wie geht’s weiter?‘ und der muss sich energisch behaupten, um nicht in die Ga-Ga-Ecke abgeschoben zu werden. Die Krönung ist der Schluss. Ausgehend von einer akustisch realistischen Situation, gehen die beiden Alten einfach hinaus. Da denkt man dann nicht mehr an den Anfang. Einfach genial!
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    26.09.2012
    17:46 Uhr
  • Bewertung

    Meisterwerk

    Der Film wird von den (2) Schauspielern Trintignant und Riva getragen. Obwohl man ahnt, was passiert, erlebt man als Zuschauer in dunkler Zeit wahre Liebe, bis dass der Tod sie scheidet! LAMOUR ist nicht nur ein Film, der gleichzeitig schön ist, aber auch einen quält, sondern erinnert daran, dass unser Leben in einem Körper gefangen ist, welcher jederzeit verfallen kann.
    leandercaine_0fc45209c9.jpg
    24.09.2012
    00:03 Uhr