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8 Bewertungen
79.4% Bewertung
  • Bewertung

    Gegen den Strom

    Hinter dem ungewöhnlichen Titel verbirgt sich eine amüsante und liebenswerte Love-Story, die von den witzigen Dialogen und den gut aufgelegten Darstellern lebt. Ewan McGregors anfängliche Skepsis und Ungläubigkeit gegenüber dem Lachs-Projekt im Jemen wird von ihm mit bissigen Kommentaren unterstrichen. Mit der Änderung seiner Einstellung zur vorgegebenen Aufgabenstellung ändert sich auch seine Darstellung. Der Optimismus, den er dabei teilweise versprüht, greift auch auf die Zuseher über. Da es sich hier ja auch um eine Liebesgeschichte handelt, werden auch die Genre-üblichen Hochs und Tiefs durchlaufen. Ewan McGregor und Emily Blunt meistern all dies gekonnt und geben ein wunderbares Leinwand-Paar ab.

    Das alles ergibt in Summe einen fröhlichen Film für Zwischendurch, der neben toll besetzten Schauspielern auch mit einer ungewöhnlichen (Rahmen-)Handlung aufwarten kann und noch dazu mit Witz und Ironie punkten kann.
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    04.03.2015
    09:37 Uhr
  • Bewertung

    Wohltuend/ernsthaft-humorvolle Satire

    Lasse Hallström hat nicht nur eine Vorliebe für Schokolade, sondern auch ein sehr feinfühliges Gespür für niveauvolle Gesellschaftskritik, die er in gefühlvoll erzählte und sehr stimmig inszenierte Geschichten verpackt. Diesmal kommt auch noch eine gehörige Portion politische Satire dazu und es tut der Geschichte über den schrulligen Biologen und die verletzliche, um ihren Freund bangende Unternehmensberaterin, die einander näher kommen, sehr gut. So bleibt der Film nämlich weit über seinen eigentlichen Erzählsprung hinaus interessant und kurzweilig. Zum angenehmen Gesamteindruck tragen aber auch die Leistungen der beiden Hauptdarsteller bei, zwischen denen die Chemie von Anfang an stimmt. Daher kommt das Ende auch nicht überraschend, jedoch nach einem höchst sehenswerten Film, der sein Publikum mit der erzählerischen Einfühlsamkeit und der Nähe seiner Figuren zu einander glücklich macht und mit seinem Humor auf anspruchsvolle und leichte Art unterhält. Natürlich kommt die politische Situation im Nahen Osten zu kurz - doch der Film ist nicht "Syriana", auch wenn uns das Gesicht des Scheichs von dort noch bekannt vorkommt. Im englischen Original darf Ewan McGregor übrigens endlich mal wieder mit seinem schottischen Akzent sprechen, was seinen Charakter umso sympathischer macht. Und auch Emily Blunt überzeugt auf der ganzen Linie mit ihrer natürlichen Ausstrahlung und ihrer schauspielerischen Leistung.
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    12.07.2012
    08:25 Uhr
  • Bewertung

    Wohlfühl-Film

    Wie so oft bei Lasse Hallström kann man den Film nicht auf ein Genre festlegen. Dramatische und komische Elemente halten sich die Balance, außerdem gibt es eine sanfte Lovestory. Ewan McGregor und Emily Blunt harmonieren ganz wunderbar und der Film ist keine Sekunde fad. Einige schöne Botschaften gibt es auch.
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    06.06.2012
    12:09 Uhr