7 Einträge
13 Bewertungen
75% Bewertung
  • Bewertung

    äußerst sehenswerter film

    Sehr gut gespielt - trotz Biographie-Verfilmung nicht langwellig.
    06.02.2016
    10:25 Uhr
  • Bewertung

    Exzellente ...

    ... Hauptdarstellerin, der Erzählablauf des Films hätte besser sein können ... dennoch: gute Ware und empfehlenswert!
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    05.05.2012
    16:55 Uhr
  • Bewertung

    Meryl Streep ist...

    ... die Rolle der Margaret Thatcher vormals Roberts wie auf den Leib geschrieben. Obwohl Thatcher einer umstritten Premierministerin war, hat/hatte sie dennoch Vorbild-Charakter für viele Frauen. Obgleich der Film keine wirkliche Biographie von Thatcher ist, zeigt er dennoch die wichtigsten Stationen/Hürden ihres sehr interessanten Lebens.
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    16.03.2012
    18:25 Uhr
  • Bewertung

    DiTi und EmTi

    Der Film ist um historische Objektivität bemüht, dabei witzig und geistreich und außerdem noch herzerwärmend sentimantal. Das liegt zum einen an der genialen Schauspielkunst von Meryl Streep, zum anderen an den nicht minder gelungenen Schnitten. Anders als bei anderen Streifen zuschneiden sie die Handlung nicht, sondern vertiefen und erklären sie völlig unaufgeregt. Die Zeitbezüge sind für das Verständnis der Eisernen Lady ebenso wichtig wie ihre Herkunft und die Tatsache dass in den 70er Jahren eine Frau als Premierministerin praktisch undenkbar war.
    Es wird Maggie Thatchers politische Bedeutung ebenso gut dargestellt wie ihre persönliche Tragik. Dabei wird besonders an den Krankheitsverlauf äußerst behutsam herangegangen. Das geht unter die Haut. Man kann von ihr halten, was man will, der meschliche Faktor obsiegt. Auch ihr Mann Dennis, den sie liebevoll DiTi nennt, so wie er sie EmTi, erhält durch Jim Broadbent einen Darsteller von Format. So gelingt es, dass er hier zu Recht besser aussieht, als ihn die britische Presse Zeit seines Lebens dargestellt hat.
    Zeitgenössisch ziemlich genau, höchst unterhaltsam und informativ stimmen Ambiente und Atmosphäre. Und außerdem überstrahlt Meryl Streep alles und alle.
    Ein grandioser Film!
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    11.03.2012
    16:30 Uhr
  • Bewertung

    Nicht die Gefühle sind entscheidend, sondern die Gedanken...

    Nicht die öffentliche Margaret Thatcher, die über ein Jahrzehnt lang die britische Politik so entscheidend geprägt hat, steht hier im Vordergrund, sondern der Versuch der Darstellung einer privaten, unbekannten Margaret Thatcher der Gegenwart, die mit ihrer eigenen, ganz persönlichen Geschichte leben und Frieden finden muss. Der Film ist politisch-ideologisch weitgehend neutral gehalten, historisch bewusst nur schlaglichtartig, dafür aber menschlich durchaus berührend.
    09.03.2012
    14:07 Uhr
  • Bewertung

    Großartige Meryl Streep in einem eigenwilligen Film

    Von seiner Machart her ist der Film zugegebenermaßen ungewöhnlich. Einige Leute haben beim Verlassen des Kinosaales gemeint, es ginge zuviel nach Vor und zurück. Mir hat das Konzept des Filmes sehr gut gefallen - gerade, weil Margret Thatcher ja noch lebt. Sie selbst sich an ihr Leben zurück erinnern zu lassen und dabei ihre Krankheit ins Spiel zu bringen, ist für mich ein plausibler Ansatz. Von letzterer erfährt das Publikum allerdings deutlich mehr als notwendig und viel Historisches bleibt ausgespart. Ein wenig enttäuscht hat mich der Film daher schon - das trifft allerdings nicht auf Meryl Streep zu. Sie ist die eiserne Lady, ganz und gar und muss dafür einfach ihren dritten Oscar erhalten. 16 Nominierungen muss ihr mal jemand nachmachen.
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    20.02.2012
    06:05 Uhr
  • Bewertung

    Die eiserne Lady


    „Die eiserne Lady“ ist ein Biopic über die ehemalige britische Premierministerin (1979-1990) Margaret Thatcher. Die erste Frau in diesem Amt und langjährige Vorsitzende der Conservative Party gilt als wichtige Kämpferin für Frauenrechte, obwohl sie wohl selbst nicht viel von Feminismus hält. Ein Workaholic, der nicht gerade für Humor bekannt ist. In der öffentlichen Wahrnehmung galt sie sowohl als Monster, als auch als Heilige. So beschreibt zumindest Meryl Streep auf der Berlinale-Pressekonferenz die Person hinter ihrer Rolle.

    Ausgangspunkt des Films ist die Gegenwart. Thatcher lebt mittlerweile alleine in ihrer von der Polizei bewachten Wohnung. Leicht dement und halluzinierend erinnert sie sich immer wieder nostalgisch an ihr Leben zurück. Ein Leben voll Kampf um Anerkennung und um politischen Erfolg. Selten, aber doch wird auf ihr Privatleben Bezug genommen. Auch wenn ihr humorvoller Ehemann in der filmischen Gegenwart bereits verstorben ist, ist er in den Halluzinationen der Frau allgegenwärtig. Die geschichtlichen Ereignisse basieren somit auf der subjektiven Reflektion der alten Dame über das eigene Leben. Dennoch kommen auch Widersprüche und Kritikpunkte an der konträren Persönlichkeit zum Vorschein.

    Der Film ist komplett auf seine Hauptdarstellerin ausgerichtet, die drei Lebensphasen der Politikerin verkörpert. Lediglich die junge Thatcher wird von Alexandra Roach gespielt. Meryl Streep kann sich in diesem komplett auf sie zugeschnittenen Film vollends entfalten. Sie vermittelt die Power im Wahlkampf ebenso gut wie die Einsamkeit des Alters. Auch die gebrechliche alte Lady nimmt man ihr vollends ab. Sieht man in den ersten Minuten noch Meryl hinter der Maske, verschwindet diese schließlich immer mehr, bis man nur noch eine einsame alte Dame sieht. Was für die Schauspielerin gilt, gilt aber nicht unbedingt auch für den Film als Ganzes. Durch die volle Konzentration auf seine Protagonistin werden andere Dinge vernachlässigt, sodass es sich letztendlich um ein durchschnittliches Biopic mit einer guten Hauptdarstellerin handelt. Ein braver Film, der versucht ja nirgends anzuecken, damit dies der Hauptdarstellerin nicht zur Last fallen könnte.
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    14.02.2012
    23:57 Uhr