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    Unterhaltsamer Höllentrip

    Menschen sind oftmals sonderbar und so manche ihrer Sichtweisen nur schwer für mich nachvollziehbar. Dazu gehört etwa, dass „Marvel's The Avengers“ (2012) als guter Film angesehen wird, während der im Jahr zuvor erschienene „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ von der Kritik zerrissen wurde. Während ich kein Fan der 2007 erschienenen „Ghost Rider“-Verfilmung war, so fand sein Nachfolger sofort den Weg in mein Herz. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger werden hier die Horrorelemente nicht bloß angedeutet, sondern regelrecht zelebriert. Dies obwohl das Studio das Regie-Duo Mark Neveldine und Brian Taylor in die kreativen Schranken einer PG-13 Freigabe wies. Die zwei ließen sich davon zum Glück nicht beirren und konterten mit verstörenden Kamerawinkeln um den Rachefeldzug des „Ghost Riders“ so brutal wie in diesem Rahmen möglich wirken zu lassen. Zum Glück ließ es sich der Comicfan Nicolas Cage nicht nehmen abermals in die Rolle des Protagonisten zu schlüpfen. Weitere bekannte Gesichter sind Idris Elba, Christopher Lambert und Anthony Head. Dieses Werk ist nicht bloß eine der meist unterschätzten Comicverfilmungen, sondern ein unterhaltsamer Höllentrip ohne Längen.
    Top 10 der Horror-Comicverfilmungen
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    01.11.2018
    08:11 Uhr