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75% Bewertung
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    MIB^3

    Men in Black 1 und 2 sind bei mir schon fast in Vergessenheit geraten. Die beiden Filme hatten für mich immer Unterhaltungswert, auch wenn sie mich nicht ganz überzeugt haben. Zumindest ist MIB eine Filmreihe, in der ich Will Smith aushalte und sich noch kein Jaden Smith eingeschleust hat. Der dritte Teil hängt sich für mich nahtlos an die ersten beiden Teile, vom Sympathielevel, bis hin zur Schauspielerischen Leistung und Storytechnisch sowieso. Ich würde die Filmreihe auf keinen Fall als Oscarreif anpreisen, jedoch würde es mich auch nicht wundern, wenn es in ein paar Jahren auch noch einen 4. Teil gibt. Verplant ist Will Smith auf jeden Fall, da einige neue Projekte angekündigt sind, unter anderem Bad Boys 3. Zumindest wäre mit MIB^4 hier 10x erfolgreicher als mit After Earth.
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    12.06.2015
    13:10 Uhr
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    Von versteinerten Gesichtern, Großmäulern und Quälgeistern

    Nach den ersten beiden Filmen über die geheimen Agenten in Schwarz, die es täglich mit den bösen Quälgeistern aus fernen Galaxien zu tun haben, war es nur eine Frage der Zeit(ebene), bis es einen weiteren Film der Reihe geben würde. So viele Varianten für eine Zukunft mit einem richtig guten Drehbuch hätte es in den verstaubten Schubladen arbeitsloser und grottenschlecht bezahlter DrehbuchautorInnen gegeben - und dennoch haben sich die Produzenten für keine davon entschieden, sondern eine einigermaßen lauwarme Version einer Fortsetzung gewählt, die ihnen jeder Schreibschüler aus der ersten Drehbuchklasse einer Filmakademie gerne zum Nulltarif abgeliefert hätte.Was zur Folge hat, dass sich die Handlung zwar in mehreren Zukünften und Gegenwarten (gibt es überhaupt einen Plural?) bewegt, über einen spürbar kindlichen Humor aber nicht hinaus kommt. Die mittelkleinen Stöpsel, die mit Papa ins Kino gehen, werden mit dem Film wohl eine Freude haben - Papa trauert aber sicherlich dem ersten Teil nach, der auch für große Filmfreunde genug Unterhaltsames und Gesellschaftskritik zu bieten hatte. Auch technisch hat mich der Film nicht überrascht: wieder kein Cinemascope, sondern gleich das ideale Format für den 16:9 Fernseher, da kann auch das Bild in 3D nicht mehr viel gut machen. Will Smith plappert ebenso wie zuletzt deutlich mehr als sein Kollege Tommy Lee Jones, der dafür deutlich mehr Schminke im Gesicht hat. Popcorn-Kino für Anspruchslose.
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    29.05.2012
    18:09 Uhr
  • Bewertung

    Schwarz tragen ist wieder Mode!

    4 Jahre ist es her, dass wir Superstar Will Smith auf der großen Kinoleinwand erleben durften und ganze 10 Jahre mussten vergehen bis die enorm erfolgreiche MIB-Serie die zweite Fortsetzung bekam. Auf dem Regiestuhl sitzt erneut Barry Sonnenfeld, der mit dem ersten Teil den erfolgreichsten Film des Jahres 1997 ablieferte. Die beiden Special Agents K und J sind zurück und es macht richtig Spaß den beiden bei der Alienjagd zuzuschauen.

    Die irrwitzigen Einfälle, skurrilen Figuren und natürlich das Zusammenspiel zwischen Agent J (Will Smith) und seinem griesgrämigen Partner Agent K (Tommy Lee Jones) haben das erfolgreiche Franchise begründet und auch im dritten Teil ist alles wie gewohnt – und das ist auch gut so. Die Geschichte von MIB 3 transportiert Agent J zurück in die Vergangenheit, genauer gesagt ins Jahr 1969 – Mondlandung, Swinging Sixties und Andy Warhol (besonders witziger Auftritt). In der Vergangenheit trifft er hier nun auf die jüngere Ausgabe von Agent J (Josh Brolin) mit dem er gemeinsam nicht nur den Superschurken Boris „The Animal“ (Jemaine Clement) ausschalten, sondern auch das Leben von J in der Zukunft retten muss.


    Was MIB3 von anderen lasch abgedrehten 08/15 Hollywoodproduktionen unterscheidet ist, dass der Film nicht nur auf bombastische Effekte und seinen Superstars setzt, sondern dass der spitzfindige Humor oft am Rande den Unterschied ausmacht.
    So ist es köstlich anzusehen wie der schwarze Agent in den 60er Jahren von der Polizei angehalten wird, da es ja „sehr ungewöhnlich“ ist, dass ein schwarzer mit einem schicken Anzug und einem schicken Wagen durch die Gegend fährt. Oder wenn er vom Chrysler Building durch die Zeit springt und neben ihm verzweifelte Banker auftauchen, die ebenfalls gerade im freien Fall Selbstmord aufgrund des schwarzen Freitags begehen. Hier funktioniert MIB am Besten. Die Story vom Bösewicht, der wieder mal die Erde zerstören will ist nichts Neues und abgelutscht, aber das stört kein bisschen wenn das drum herum passt. Josh Brolin spielt die jüngere Version von Agent K so als ob die beiden Schauspieler tatsächlich ein und dieselbe Person wären. Und man wünscht, dass wir erneut ein Zusammenspiel der beiden erleben dürfen. Der Film funktioniert in 2D genauso wie in 3D, sprich man merkt nicht, dass der Film für 3D Effekte geschrieben wurde und man kann getrost auf die stereoskopische Version verzichten ohne etwas zu verpassen.

    Man merkt den Schauspielern, vor allem Will Smith und auch Josh Brolin, an dass sie riesigen Spaß am Set hatten. Es scheint die vierjährige Filmpause hat Smith ganz gut getan und der dunkle Anzug sitzt immer noch perfekt.

    Fazit: Wieso mussten wir so lange warten? Schwarz zu tragen macht richtig Spaß und kommt doch nie aus der Mode!
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    KMP
    21.05.2012
    17:03 Uhr
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    Men in Black 3


    Nach 1997 und 2002 heißt es nun zum dritten Mal: „Here come the Men in Black, galaxy defenders!“ Diesmal geht es gegen den übermächtigen intergalaktischen Verbrecher Boris the Animal (Jemaine Clement), dem es nach jahrelanger Gefangenschaft gelungen ist, nicht nur auszubrechen, sondern mit einer Zeitmaschine in das Jahr 1969 zu reisen und Agent K (Tommy Lee Jones bzw. Josh Brolin) zu ermorden. Um dies zu verhindern, bleibt Agent J (Will Smith) nicht viel anderes übrig, als ebenfalls in die Vergangenheit zu reisen und den „normalen“ Stand der Dinge wiederherzustellen.

    Auch wenn diese Prämisse es vielleicht nicht andeutet, setzt „Men in Black 3“ auf eine schöne, gut durchkonstruierte Story, welche zwischenmenschliche Beziehungen (vor allem die zwischen Agent J und K) in den Vordergrund stellt. Dabei geht „MIB3“ weitaus „reifer“ vor, als der zweite Teil der Reihe: Es geht nicht mehr so sehr um billige Lacher oder absurde Actionsequenzen, vielmehr soll mit den Charakteren mitgefühlt werden. Witz sowie Action werden hingegen pointiert eingesetzt und dienen nicht nur als Füllmaterial. So ist im Film auch kein Platz für einige „Comedy“-Charaktere, die bereits mit dem ersten Teil eingeführt wurden. Betroffen davon sind beispielsweise der sprechende Hund Frank, die vulgären Wurmlinge, der oft kopflose Jeebs oder gar MIB-Boss Zed.

    Insofern merkt man es „MIB3“ gar nicht so sehr an, dass er der bereits dritte Teil einer Reihe ist, vielmehr ist dem Film seine Eigenständigkeit viel wichtiger. Durch interessante neue Charaktere gehen einem die anderen auch gar nicht ab. Dabei sei vor allem der Antagonist und Motorradrocker Boris erwähnt, welcher einer der „top villians“ der letzten Jahre ist – locker! Bereits die fulminante Eingangssequenz zeigt diesen, wie er, as cool as it get‘s, aus einem Hochsicherheitsgefängnis am Mond ausbricht.

    Aber auch die Nebencharaktere wachsen einem richtiggehend ans Herz und geben dem Film und seiner Story das gewisse Etwas. So wie etwa Griffin (Michael Stuhlbarg), der die beiden Agents bei ihrem Kampf gegen Boris unterstützt. Seine Gabe Raum und Zeit außergewöhnlich zu erfahren, erinnert hingegen an Doctor Manhattan der „Watchmen“-Comics, doch ein postmoderner Film besteht nunmal daraus andere Filme und Medien zu zitieren und hin und wieder auch zu kopieren.

    Es ist allerdings nicht alles Gold was glänzt, insofern hat auch „MIB3“ seine gewissen Schwächen. Zwar im Film humoristisch aufgelöst, allerdings schon mehr als ausgelutscht, ist die Tatsache, dass jemand, wenn er über 30 Jahre in die Vergangenheit reißt, Probleme mit der damaligen gesellschaftlichen Ordnung hat. Und so sehr sich „Men in Black 3“ gegen den Trash des zweiten Teils auflehnt, ist er vor Logiklücken nicht gefeit. Aber scheinbar muss man damit wohl leben, bei einem Film, der Zeitreisen zum Thema hat...

    So ist „MIB3“ ein Film, der zumindest meine Erwartungen übertroffen hat und damit sogar mit „Men in Black“ aus dem Jahre 1997 mithalten kann. Schließlich und endlich bleibt auch der dritte Teil ein „Buddy Cop Film“, der unter anderem aufgrund der Differenz der beiden Hauptdarsteller –Will Smith und Tommy Lee Jones, sowie Josh Brolin der Jones in der Filmvergangenheit ausgezeichnet vertritt – zu unterhalten weiß. Und, dass Will Smith und Tommy Lee Jones dies können, kann man ihnen wohl nicht nehmen.
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    21.05.2012
    16:45 Uhr