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    Breaking Dawn

    Hat eigentlich je einer die Romanvorlage von der "Twilight" Serie gelesen? War die auch so verdammt kitschig wie die letzten Teile dieser Saga? Es ist schon so lächerlich, dass ich gar nicht weiß, wo ich mich verstecken soll. Der erste Film war ja noch ok... nur irgendwie wurde es danach immer nur schlechter und auch ein bisschen lächerlich... von der Profitgier ganz zu schweigen.
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    14.01.2015
    11:48 Uhr
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      buch : film

      ich habe nur breaking dawn, den letzten teil der tetralogie, gelesen - weil ich wissen wollte was es mit den volturi auf sich hat.
      nun, die "literarische" vorlage ist in der tat genau so schlecht wie die filme - wer sich das nicht vorstellen kann, für den mag ein blick auf die klappentexte reichen. aber wenigstens ist jetzt der hype vorbei...
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      14.01.2015
      12:19 Uhr
    • Bewertung

      Breaking Dawn

      Oje, dass hätte ich mir auch nicht erwartet! Oft ist es doch so, dass die Bücher um Längen besser sind! Na dann wundert es mich nicht, dass der Hype total abgeflaut ist...
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      16.01.2015
      11:10 Uhr
  • Bewertung

    Ein Herzfilm, kein Thriller endet hier.

    Von Anfang an hat mich die Geschichte von Bella Swan, die sich in diesen seltsamen Kerl verliebt, der sich als Vampir herausstellt, aller Widersprüche zum Trotz sehr berührt. Unentschlossen zwischen der Bewunderung ihrer Jugend und dem heraufdämmernden Unheil, das sie sich hier einhandelt, habe ich mit dem Herzen stets zu Bella gehalten, obwohl mir mein Kopf mehr als einmal gesagt hat, dass die ganze Beziehungskiste keine Zukunft hat und die Handlung einem Schweizer Käse ähnlicher ist als einer wasserdichten Vampirgeschichte. Ab dem Zeitpunkt der Entkoppelung von Herz und Verstand konnte ich mit Bella und Edward schmachten und mit Jacob wutentbrannt durch den Wald laufen - verzweifelt angesichts der weiblichen Logik, die ihm das Leben schwer machte. Mit diesem Film nun erreicht die Erzählung ihr Ende, obwohl Bellas und Edwards Geschichte für immer weitergeht. Ich denke, dass hier wohl der Schlüssel vergraben liegt: mit cineastischen Massstäben gemessen ist das Finale handwerklich erstaunlich billig geraten und Robert P und Kristen S wetteifern um das ausdruckslosere Gesicht. Mit dem schmachtenden Herz des Bewunderers und aus der Perspektive pubertierender Jugendlicher, deren Hormone für Gefühlsausbrüche gut sind, geht der Film noch durch. Beide Welten versöhnt schließlich das Finale und die allerletzte Szene mit Bella & Edward in der Wiese: schöner könnte das Ganze nicht ausklingen. Aber eines bleibt klar: Kein Actionfilm geht hier zu Ende, sondern ein Schmachtfetzen.
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    08.12.2012
    23:12 Uhr
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    apotheose & massaker

    während du schliefst, leander:
    bella, am dritten tage wiederauferstanden, endlich erkaltet und stärker als ihr 100 jahre älterer gemahl, muss blutdurst, sexhunger und ekel vor den ausdünstungen ihres vormaligen schoßhundes unterdrücken. und die volturi, denen die neue idylle mit kind suspekt erscheint, in die schranken weisen lernen...

    das ästhetische highlight sind der titelvorspann und – man wird bescheiden – die letzten 20 minuten. vom cast kommt erwartetes (sheen gibt einen nero-wahnwitzigen aro); für schminke, CGI (das baby: ein horror!) und die crouching-puma-hidden-bella-cableworks sind weitere razzies fällig. so fragt man sich, leander, falls man nicht schläft: wo sind nur all die produktionsmillionen hingeflossen?

    endlich, nach zwei stunden, die überraschende lösung des konflikts auf den olympischen bergwiesen. nur das sei verraten: für BD-leser wird das erstmal ein “ich seh wohl nicht recht!“-schock sein; für alle anderen folgt möglicherweise die herbe enttäuschung...
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    26.11.2012
    03:59 Uhr
    • Bewertung

      apologie (spoiler alert)

      wer von den nicht-lesern über dieses cop-out-ende empört ist:
      vergesst nicht, das ist keine simple liebesgeschichte, die nur filmgesetze und publikumserwartungen zu bedienen hat, sondern aus ihrem mormonenkontext, und meyers träumen (der vampirskuss-nasstraum) und albträumen (eine mormonengeschichte voller blut, habgier und gewalt) zu deuten ist – hintergrund ist hier die lange unterdrückte und von mormonen-revisionisten umgedeutete geschichte vom mountain meadows massaker:

      angeblich in panik vor armee und kirchlichen institutionen, überfallen in utah ansässige mormonen am 11. september 1857 (erst mit indianerhilfe, dann als solche verkleidet) durchziehende, allzu wohlhabende siedler, entwaffnen sie gegen zusicherung von freiem geleit und schlachten darauf alle 119 frauen und männer ab; die 17 kleinkinder werden zueigen gemacht, ebenso ein hübsches mädel, auf das einer der herren ein auge geworfen hatte.

      aber was nicht sein soll, darf nicht sein – und so musste meyer einen weg finden, dieses “erste 9/11“ irgendwie ungeschehen zu machen...
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      26.11.2012
      04:11 Uhr
    • Bewertung

      lessons learned

      erstmal hab ich gelernt, dass die mormonengötter, die unsere erde besuchen, ua von der sternbasis “kolob“ stammen (“cullen“: ist die assoziation zu weit hergeholt?), dass es ebenso unzählige gottesmütter gibt, mit denen die götterväter ungezügelten, erhebenden sex treiben, und dass es ohne weib und nachkommen keine möglichkeit gibt selber vergöttlicht zu werden (ein edward ohne bella wäre zu ewigem höllenfeuer verdammt).
      dass die kinder kains mit dunkler hautfarbe gestraft wurden – gute führung (“pay, pray and obey”) ermöglicht immerhin eine stellung bei den weißen göttern; nicht mehr als “sklaven“, soweit sind wir politisch korrekt, sondern als “servants“.
      dass nessie nicht ein einzigartiges monster war/ist, sondern in nahuelito aus dem nahuel-huapi-see ihr älteres pendant hat.
      (wieso nur spinne ich die geschichte weiter, dass renesmee von nahuel verwandelt werden will, und jacob wieder mal “leer“ ausgehen wird, trotz des suggestiven film-endes?)

      aber genug von dem quatsch: was mich erschüttert hat ist die hingabe, mit der diese allegorische liebesgeschichte mit gott aufgesogen und, wider alle fakten und jegliche vernunft, als romantisches ideal hochgehalten wurde/wird, und das ausmaß an verachtung für alle anders gepolten, außenstehenden, nicht-gläubigen – eine literarische ergänzung zu bischof romneys “47% der amis sind schmarotzer“-statement...
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      26.11.2012
      04:14 Uhr
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    Das lang erwartete Finale ...

    ... bildet einen recht guten Abschluss der Twilight-Serie.
    Im Gegensatz zu manchen anderen (Kult-) Fantasyserien wie Harry Potter, Star Wars u.a. gibt es hier im letzten Teil allerdings keine vergleichbare Steigerung im Bezug auf die Vorgängerteile. Das mag vor allem daran liegen, dass die Buchgeschichte eine solche nicht hergibt. Immerhin, der letzte Film der Twilight-Serie ist den Vorgängerfilmen zumindest ebenbürtig.
    Einen kleinen Überraschungsgag (zumindest für Kinobesucher, die die Bücher nicht gelesen haben) gibt es auch gegen Ende:
    *** SPOILER ***
    Nachdem die verlustreiche Schlacht zwischen den Volturi und den Cullens samt Verbündeten ausführlich gezeigt wird, stellt sich im Nachhinein heraus, dass diese nur in der Vorstellung (als Vision, die Alice Aro zeigt) stattgefunden hat.
    *** *** *** ***
    Am Ende des Filmes wird im Nachspann dann noch eine kurze Bilderserie von (fast) allen Twilight-Darstellern gezeigt.
    26.11.2012
    00:08 Uhr
  • Bewertung

    Das Ende von etwas

    BREAKING DAWN hätte theoretisch auch insgesamt 1 Teil seinen können! Dass der letzte Part auf 2 Werke aufgeteilt wurde, hängt wahrscheinlich mit der Profitgier zusammen ...

    Nachdem ich die ersten 4 Filme angeschaut habe, war es klar, dass ich auch die letzten 2 Stunden begutachten würde. Leider bestätigte sich von Anfang an, dass sich die Langeweile fortsetzt. Mein Glück war es jedoch, dass ich eingeschlafen bin und erst aufwachte als endlich so was wie Spannung bzw. Action auf die Leinwand gezaubert wurde - nämlich beim Finale :-) Dieses wusste auf jeden Fall zu entschädigen!
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    25.11.2012
    09:53 Uhr