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    Die Horde

    Es ist wirklich sehr selten, dass ich bei einem Film ausschalte. Aber bei "Die Horde" konnte ich nicht anders! Von Anfang an zog sich die Story. Ich verstehe ja den Rachegedanken, aber dass dann einfach ein paar französische Cops Masken über den Kopf ziehen und dann einfach eine kleine Rache-Razzia veranstalten wollen und dabei noch nicht einmal darauf achten WEN sie eigentlich umbringen, ist mir unverständlich. Sinnloses Gemetzel! Die Krönung waren dann die Zombies, das Blut, die Action, die Kamera... einfach nur meiner Meinung nach Grauenhaft und für mich persönlich nicht wert, gesehen zu werden. Ich kann leider nichts mit "Die Horde" anfangen, sorry!
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    17.01.2015
    09:14 Uhr
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    Die Horde

    Der neue französische Horrorfilm spukt schon seit einigen Jahren herum im internationalen Kinogeschäft und polarisiert aller heftigst durch überharte und humorlose Werke wie „High Tension“ oder „Martyrs“. „Die Horde“ reiht sich fast nahtlos ein, allerdings haben die Jungregisseure Yannick Dahan und Benjamin Rocher die Entgleisung von den festgesetzten Genre-Schienen nicht geschafft und kreierten er einen „Dawn of the Deal“-Verschnitt als eine facettenreiche Ergänzung der sehr strapazierten Horror-Unterkategorie.

    Auf der Beerdigung des Polizisten Mathias Rivoallan (Laurent Segall) beschließt Franck Jimenez (Aurelien Recoing), den Mord an seinem Partner zu rächen. Hinter der brutalen Erschießung steht die Markudis-Bande, die von den Brüdern Adewale (Eriq Ebouaney) and Bola (Doudou Masta) angeführt wird. Bei seiner Selbstjustizaktion wird Franck von seinen Kollegen Aurore (Claude Perron), Ouessem (Jean-Pierre Martins) und Tony (Antoine Oppenheim) begleitet. Bald finden die zu allen Schandtaten bereiten Brutalo-Cops heraus, dass sich die Gang in einem streng bewachten Hochhaus in einer Pariser Banlieue verschanzt hat. Bei einem bleihaltigen Duell mit den Gangstern kommt Jimenez ums Leben, während die verbliebenen Polizisten von den Markudis gefangen genommen werden. Als das Hochhaus urplötzlich von einer Hundertschaft fresswütiger Zombies belagert wird, müssen sich die Kriminellen mit den verhassten Beamten im Überlebenskampf zusammenraufen...

    Ein großer Kritikpunkt sind die seltsamen Handlungsweisen der Charaktere, die selten nachvollziehbar sind und einen immer etwas stutzig machen. Vielleicht wollten die Macher den Schwung dieser Unberechenbarkeit nutzen, allerdings geht das nach Hinten los, da die Sympathien nie klar verteilt sind und schnell ganz verfliegen. Hier hätte mehr Sorgfalt wirklich viel retten können, sobald einem die Figuren egal sind, wird es problematisch.

    Auf der Plus-Seite ist die technische Präzision zu erwähnen, hier wurde sauber gearbeitet und das kleine Budget gut genützt. Einzelne Actionszenen erreichen eine hohe Intensität, wie zum Beispiel der Kampf gegen die namensgebende Horde in der Tiefgarage. Doch vor dieser Szenen tut sich lange nichts und es offenbart sich einer von vielen Hängern im Skript.

    Grundsätzlich ist die Horde ein unterhaltsames Filmchen, das nicht über den Genredurchschnitt hinauskommt, trotz guter Ansätze.
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    11.10.2010
    17:15 Uhr