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5 Bewertungen
79% Bewertung
  • Bewertung

    Netter Animationsspaß

    „Die Croods“ sind Animationsspaß vom Feinsten, dass mit einem stimmigen Gesamtpaket die ganze Familie begeistern kann.

    Die Geschichte ist phantasievoll erzählt und bietet viel Liebe zum Detail (auch wenn das ein oder andere vorhersehbare Element mit dabei ist). Der Humor bleibt nicht auf der Strecke und wird gut ins Geschehen integriert. Die Dialoge sind peppig und ebenso witzig. Die Animation sind wie (bei den Machern von „Madagascar“) zu erwarten war, sehr gut.

    „Die Croods“ ist ohne Einschränkung sehenswert und unterhaltsam.
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    01.09.2016
    00:03 Uhr
  • Bewertung

    Willkommen in der Steinzeit

    Kennen wir das nicht schon woher? Ach nein, das war ja die Eiszeit und nicht die Steinzeit. Und anstatt von Mammut, Faultier und Co wird in dem Film "Die Croods" die Geschichte einer Neandertaler Familie erzählt.
    Dabei schafft es der Film immer wieder für ein Lächeln zu sorgen, besonders die Oma der Croods hat immer wieder Schmankerl zu bieten ;-)
    Natürlich ist die Geschichte etwas vorhersehbar, aber für einen gemütlichen Filmnachmittag genau das Richtige :-)
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    mLa
    01.03.2014
    14:31 Uhr
  • Bewertung

    Knallbuntes Steinzeitabenteuer für die ganze Familie

    Exklusiv für Uncut von der Berlinale 2013
    Würde man versuchen, diesen Film mit einem einzigen Wort zu beschreiben, dann wäre es wohl: knallbunt. Alles, was in der dieser lange zurückliegenden Zeit des Umbruchs auf der Erde kreucht und fleucht, ließe sich sofort als lebendiges Werbematerial für Benettons „United Colors“ verwenden. Da fallen die leuchtend roten Haare der Titelheldin Eep (im Original gesprochen von Emma Stone) gar nicht mehr weiter auf und das, obwohl es erst vor kurzer Zeit eine 3D-Helding aus der Trickkiste gegeben hatte, die die selbe Haarfarbe, wenn auch Locken anstelle der Tina Turner-Frisur, hatte. „Purer Zufall!“ sagten die Regisseure bei der Pressekonferenz. Sie hätten sich ihre Titelheldin entweder als rothaarige, brünette oder blonde Frau vorgestellt und sich schließlich für Rot entschieden. Bei einer Vorbereitungszeit von 5 Jahren, wie die Produzentin ausführte, ist die beinahe gleichzeitige Vorstellung von Merida und Eep purer Zufall. Sie stammen ja auch nicht aus der gleichen Familie, zeichnet doch im wörtlichen Sinne das „Dreamworks Animation“-Studio für Eeps Abenteuer verantwortlich. Und sie sind auch nicht aus der gleichen Familie, was den Stil angeht: so erstaunlich es auch ist, was die Regisseure und die AnimationskünstlerInnen aus ihrem Team aus dem Film gemacht haben – jene Perfektion und Detailbrillianz, die wir von den Filmen aus dem Studio mit der hüpfenden Schreibtischlampe gewohnt sind, erreicht der Film dann doch nicht. Vielleicht war es aber auch gar nicht gewollt, schließlich spielt der Film ja in einer Zeit, in der alle, besonders Eeps Vater Grug (gesprochen von Nicolas Cage) eher von der gröberen Sorte waren. Direkt, herzhaft, aber „Hau drauf!“ grobschlächtig. Bei aller Ruppigkeit verströmen die Figuren aber einen großen Charme und erzählen die Geschichte rund um die Überwindung von Angst und das Zugehen und Akzeptieren von Veränderungen, die unausweichlich und nicht mehr aufzuhalten sind mit viel Herz und Esprit. Unterschwellig kann man sich des Eindrucks aber nicht erwehren, der Film wäre ein Werbefilm für den Wahrheitsgehalt der darwinistischen Evolutionstheorie und die (US-amerikanische) Familie bereits seit der Steinzeit das einzige Ideal für alle Familien auf der ganzen Welt. Einige wenige spirituelle Verweise hätten ihm ganz leicht dabei geholfen, den ersten Vorwurf zu entkräften, das Argument des Regisseurs, das US-Familienmodell ermögliche es weltweit so vielen Menschen wie möglich, sich mit dem Film zu identifizieren, lässt die kommerziellen Ansprüche an den Film unverhohlen durchklingen. Nichts desto trotz muss man ihm aber zu Gute halten, dass er großen Spaß macht und für alle Altersgruppen, die es 100 Minuten lang in einem Kinosaal aushalten, geeignet ist.
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    15.02.2013
    23:52 Uhr