7 Einträge
11 Bewertungen
81.8% Bewertung
  • Bewertung

    Sehenswerter und fesselnder Kriegsfilm

    Dieser Film, bei dem Kathryn Bigelow Regie führte, gewann sechs Oscars. Aus meiner Sicht, hat dieser es auch verdient, da die Zuschauer durch die spannende Handlung des Filmes gefesselt werden, besonders durch die authentische Darstellung des Einsatzes der USA im Irak. Der Film überzeugt mit einer Mischung aus Spannung und Action auf hohem Niveau, die sich über den ganzen Film hindurchzieht. Diese Kriegsthematik ist aktueller denn je und so auch zum Nachdenken anregend. Besonders ergreifend wird die psychische Belastung der Bombenräumungsteams dargestellt, hier zeigt sich, dass das Drehbuch von einem Kriegsreporter verfasst worden ist. Meiner Meinung nach ein sehr sehenswerter Film, den jedermann gesehen haben muss, da er den Krieg darstellt, wie dieser in der Realität stattfindet und nicht wie die meisten Filme es tun, ihn heroisch darstellen.
    02.04.2016
    13:35 Uhr
  • Bewertung

    Fully Embedded

    ‘Krieg ist eine Droge‘ heißt es im Vorspann, der Film ist es nicht. Er schreckt aber auch nicht ab. Hier ist der Hauptdarsteller die permanente Gefahr und seine Schwester die Angst. Beides versuchen die Soldaten im Irak-Einsatz mit Zynismus oder schmutzigen Sprüchen zu überspielen. Und ebenso wie die Akteure stumpft der Zuschauer auch im Laufe der Handlung ab. Dieser Gewöhnungsprozess wird durch die dokumentarische Art und Weise verstärkt, mit der hier Regisseurin Kathryn Bigelow herangegangen ist. Es gibt keinen Höhepunkt, keine dramatische Entwicklung, sondern nur Einblicke in einen ‘Verletzten Spind‘ (Originaltitel!), was auf das Innenleben der Soldaten hinweisen könnte. Im ersten Teil ist es das Entschärfen von Bomben, im zweiten sind es Kampfhandlungen in der Wüste und im dritten geht es um Saufen, Privatisieren und männliches Kräftemessen. Und zwecks Niveauanhebung gibt es noch einen Nachschlag: der Held bei Frau und Tochter.
    Trotz 6 Oscars hat mich der Film nicht wirklich berührt. In der Abteilung Dokumentation, die ‘fully embedded‘ war, gab’s das auch schon. Vielleicht hat hier Amerika sein Kriegstrauma abgearbeitet.
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    21.03.2012
    09:30 Uhr
  • Bewertung

    Ambivalent

    ...ist wahrscheinlich das richtige Stichwort zu diesem Film. Er steht und fällt mit der Figur des Sgt. Will James, den Jeremy Renner erstklassig verkörpert - und der, liebe Mädels, extremst sexy ist mit seiner Körperlichkeit, seinem Draufgängertum, seinem Könne und seiner kaputter Seele...
    Sicher ein interessanter Film zum Thema und auch spannend, aber dann insgesamt doch etwas zu hoch gelobt...
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    24.03.2010
    11:56 Uhr
  • Kinostart

    Nachdem der Film ja bisher nur auf DVD erschienen ist kommt er nun nach der Oscarverleihung doch noch einmal in die Kinos.
    Die deutsche Fassung läuft ab Freitag, 12. März 2010, in den Kinos UCI Millenium City, Village Cinema, Apollo Wien und Geidorf Kunstkino Graz.
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    08.03.2010
    17:25 Uhr
  • Bewertung

    Ein Hoch auf die Bombenexperten

    Der Film zeigt sehr realistische Bilder dieser Länder und vor allem die knallharte Arbeit der dort unten aktiven Experten. Jeremy Renner macht seinen Job als Schauspieler mehr als klasse!...Guter Film
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    10.02.2010
    12:57 Uhr
  • Bewertung

    Adrenalin und Adrenalinentzug

    Kein Schlachtfeld ist hier im Zentrum des Filmes. Keine computeranimierten Bomben fallen vom Himmel und zerstören den Stolz der amerikanischen Pazifikflotte, wie in Pearl Harbor. Es sind die Bomben, die im Schutt der Straßen in Baghdad vergraben sind, die den Helden dieses Filmes das Leben schwer machen. Gleichzeitig verschaffen sie ihnen eine Aufgabe: entschärfen. Ihre Arbeit ist jeden Tag aufs Neue wie ein Adrenalinrausch, jedes Kommando könnte das letzte sein, wenn auch nur ein einziger Draht die falsche Farbe haben sollte, geht alles in die Luft. Sie haben mit diesem Adrenalinrausch leben gelernt, sind schon fast süchtig danach und wie im Falle von Sgt. Willam James (Jeremy Renner) brauchen sie ihre Zeit, um danach wieder davon herunter zu kommen. 38 Tage lang begleitet sie dieser Film auf ihrer Mission, nicht alle, die zu Beginn des Filmes dabei sind, schaffen es bis zum Schluss. Regisseurin K. Bigelow schafft es jedoch, das Publikum auf diesen Adrenalinrausch mitzunehmen und die Dosis konstant zu halten, obwohl eigentlich nicht wirklich viel passiert bzw. immer das Gleiche. Am stärksten in Erinnerung geblieben ist mir der Filmschnitt, der hauptsächlich für die Spannung verantwortlich ist: explodieren die Bomben, oder nicht??? Und ja, bevor ich es vergessen: die nervtötende Dresch-Metal-Musik, die sich Sgt. Williams immer wieder reinzieht und mit der uns die Regisseurin zum Abspann zwangsbeglückt. Als ob wir nicht eh freiwillig heim gingen...
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    08.02.2010
    21:51 Uhr
  • Release?

    Gestern hab ich gelesen dass The Hurt Locker schon am 13. August in Deutschland anläuft. Gibts denn für Österreich auch schon einen Termin oder müssen wir wieder mal auf die DVD warten?
    Pfa
    24.07.2009
    20:19 Uhr