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86.9% Bewertung
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    schwächerer Tarantino-Streifen

    Ich musste mich zwei mal an "Inglourious Basterds" versuchen, um den Film wirklich zu Ende zu sehen. Schon beim ersten Mal zogen sich die 153 Minuten für mich sehr. Der Film startet sehr stark, driftet dann für mich persönlich aber in zu langen und zu uninteressante Szenen und Dialoge ab. Dies ist lieblos aneinander gereiht, ein roter Faden ist schwer zu erkennen. Der ganze Grundgedanke und Sinn des Films geht für mich etwas verloren und driftet für mich in sinnfreie und übertriebene Brutalität ab. Nicht wirklich amüsant, aber auch nicht wirklich ernst, wagt sich Tarantino in recht seichte Gewässer. Natürlich mag das der Sinn von Quentin Tarantinos Filmen sein, jedoch hat mich dieses mal die Story nicht so gepackt, wie ich es erhofft hatte. Auch mit den Charakteren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, obwohl natürlich ein anständiges Schauspieler-Arsenal vorhanden ist und Christoph Waltz eine großartige Leistung abgeliefert hat. Sicher ist "Inglourious Basterds" ein Tarantino Streifen, der ein Must-See für Fans ist, aber vielleicht nicht alle begeistern mag.
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    18.05.2016
    17:48 Uhr
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    Inglourious Basterds

    Inglourious Basterds ist ein klassischer Tarantion Film. Blutig, actiongeladen und irgendwo zwischen realitätsnahe und absolut übertrieben. Es wohl gerade diese Gratwanderung, die mich an diesen Film so stört.

    Besonder stört mich aber vor allem die immer wiederkehrende Glorifizierung der Amerikaner, die jedes Mittel rechtfertigt, den sie sind ja Amerikaner, Helden und Befreier. Einfaches abschlachten kann auf keiner Seite das Mittel der Wahl sein und als normal dargestellt werden. Gräueltaten dürfen niemals als Einladung für neue Gräueltaten gesehen werden. In einem Tarantino Film darf man sich aber nichts anders erwarten.

    Die Charaktere sind hingegen perfekt besetzt und spielen ihre Rollen wirklich gut. Christoph Waltz hat auch nicht grundlos den Acadamy Award erhalten.
    Auch die Art und Weise wie die Story erzählt wird, ist sehr gut gemacht und ist an sich unterhaltsam, mir gefällt einfach das Konzept der Darstellung nicht.
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    27.07.2015
    23:10 Uhr
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    Dieses Filmchen ...

    ... ist einfach der Wahnsinn.
    Unkonventionelle Erzählweise, sensationelle Verlinkungen zwischen den Chapters und schwere Bilder - beeindruckend.
    Als dÄ-Fan freut man sich natürlich auch über den Türsteher vor dem Kino ...
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    05.05.2012
    17:00 Uhr
  • Bewertung

    Operation Kino

    Mit dieser Groteske ist Quentin Tarantino ein genialer Coup gelungen. Und zwar weil er einen neuen Weg beschritten hat, um mit der Nazi-Problematik umzugehen. Bisher gab es entweder Kriegs- oder Spionagefilme darüber, die mehr oder weniger historisch genau einen Teilaspekt der NS-Zeit bearbeitet hatten. Hier gab es echte Helden, die Mut hatten und immer gegenüber den bösen Nazis den Sieg davontrugen; entweder kamen sie aus dem eigenen Lager oder aus dem der alliierten Nazigegner. Es gab menschliche Tragödien mit oder ohne Happy End, bisweilen Herzerwärmendes.
    Tarantino macht alles anders! Er behält zwar die klare Einteilung in Nazi-Jäger, Nazi-Opfer und einfache Nazis bei. Er setzt aber zu einer Riesen-Nazi-Verarsche an und schafft in Handlung und Tonfall den Spagat zwischen Ironie bzw. menschenverachtendem Sarkasmus und der latent lauernden Grausamkeit auf beiden Seiten. Besonders Christoph Waltz zeigt das sehr gekonnt, ebenso wie sein Gegenspieler Brat Pitt. Es kommt zu makabren Situationen, in denen ein aufgesetzter Lacher keine Entspannung bringt, zumal man damit rechnen muss, dass jederzeit ein Inferno losbrechen kann, bei dem tarantinomäßig ohnehin fast keiner überlebt. Und so sehen wir dem Titel entsprechend eine ganze Reihe von ‘nicht-glamourösen Schweinehunden‘, deren Aktionen mit musikalischen Klassikern unterlegt sind. Unglaublich!
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    02.05.2012
    18:22 Uhr
  • inglorious

    Unsägliche, erfundene Gräueltaten denen zu Popcorn zu servieren, die die unzähligen Dokumentationen über wahre Gräuel nicht anschauen, und Schauspielern die Möglichkeit zu geben, einmal die Sau raus zu lassen, mag irgendwie gut und recht sein. Ich aber erlaube mir, diesen jüdischen Rachetraum nicht anders als peinlich und geschmacklos zu finden. Das mögen unzeitgemäße Worte sein, wenn Gräuel ganz normaler Unterhaltungsstoff sind, doch ist der Film überdies stellenweise echt langweilig. Ich hätte ihn lieber nicht gesehen.
    02.05.2012
    08:48 Uhr
  • Bewertung

    ja!

    das ist mal tarantino nach meinem geschmack. vielleicht isses einfach nur so weil mich die thematik mehr kratzt als dieses dämliche killbill-planetterror-pulpfiction herumgetue. hier wird wirklich was geboten, übrigens bin ich auch sehr von der leistung der darsteller - natürlich auch von waltz - überzeugt!
    05.08.2010
    12:46 Uhr
  • Bewertung

    Okay

    Der Film ist zwischendurch etwas langatmig, das Thema allein ist auch schon mehr als zur genüge ausgeschöpft worden. Außerdem ist die Geschichte zu einfach gestrickt und die Deutschen sind immer die Dummen.
    Weiters ist der Film mit starken Dialogen durchzogen und geprägt von der Rache an den Deutschen, für das was sie den Juden angetan haben.
    17.05.2010
    00:55 Uhr
  • Bewertung

    Schön krank!

    Hier habe ich mir eindeutig schlimmeres vorgestellt. Ich stehe ja nicht so auf Taratinos Filme, die von Robert Rodriguez sprechen mich eindeutig mehr an, aber "Inglourious Basterds" war da schon ganz okay.
    Wie erwartet war er ziemlich krank und grotesk, aber er war doch schon unterhaltsam. Dies lag nicht zuletzt an Christoph Waltz als schön fieser Nazi. Auch die ganzen anderen deutschen Stars waren genial(sogar der ausdruckslose Til Schweiger hatte hier eine Rolle die zu seinem Niveau passt).
    Nervig fand ich nur Mélanie Laurent, sie war mir wirklich total unsympahtisch und sah gegen Diane Krueger ziemlich blass aus.
    Also war schon ein schön schräger Film, aber als Meisterwerk würde ich den Film nicht bezeichnen, da mag ich lieber "Irgendwan in Mexiko".
    25.03.2010
    18:38 Uhr
  • Bewertung

    Typisch Tarantino

    Wiedermal ein typischer Tarantino-Film: Tiefschwarzer Humor, spitzen Besetzung und "brutale" Filmszenen. Christopher Walz hat zurecht für seine Rolle einen Oskar bekommen.
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    18.03.2010
    17:19 Uhr
  • Bewertung

    unterhaltsamer Tarantino

    Der Film zeichnet sich durch eine etwas abstruse Geschichte, die ihren Zweck jedoch mehr als erfüllt und den Zuseher bei Laune haltet, plakativ in Szene gesetzte Gewalt, lange Gesprächsszenen die überwiegend durch geschliffene, interessante Dialoge überzeugen, schrägen Humor, wirklich tolle Filmmusik und eine für Tarantino-Filme typische Schwerfälligkeit aus.

    Gut gefallen hat mir auch das Spiel mit den unterschiedlichen Sprachen, die in der Originalfassung im Laufe des Filmes gesprochen werden und dem Film etwas Authentizität verschaffen. Die Übersetzung der englischen Teile in der deutschen Fassung trübt dies leider etwas, deshalb unbedingt in der Originalfassung ansehen.

    Von den Darstellern haben mir Mélanie Laurent, als gebrochenes Mädchen das zum eiskalten Racheengel mutiert und Christopher Waltz als gebildeter, unglaublich unsympathischer und schleimiger Nazi gefallen.

    Brad Pitt als Nr.1-Hollywood-Zugpferdchen einzusetzen ist sicher ein kluger Schachzug, ich fand seine Darstellung als Aldo Raine allerdings zu übertrieben "cool". Er wirkte auf mich wie ein Mann am Höhepunkt seiner Midlifecrisis, der seine eigene vermeintliche Coolness zelebriert. Hoffen wir mal, dass diese Image-Politur erfolgreich war, damit wenigstens einer was davon hat.
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    13.02.2010
    11:45 Uhr
    • Bewertung

      Das recht große..

      ... Aufgebot deutscher Schauspieler bringt dem Film viele Sympathiepunkte meinerseits. Auch wenn es sicher bessere Schauspieler gibt als zB Diane Kruger (Klar, sie spielt eine Schauspielerin, aber muss sie deshalb derart künstlich, theatralisch-übertrieben spielen?) und den hier zu meiner Überraschung ganz schön hochgelobten Til Schweiger (Zum Glück besteht seine Rolle im Wesentlichen darin, in der Gegend rumzustehen oder zu sitzen und grimmig vor sich hinzuschauen Immerhin das bringt er zusammen. Allerdings kann man da auch realtiv wenig vermasseln).

      Als Meisterwerk würde ich "Inglourious Basterds" insgesamt zwar nicht bezeichnen, aber der Film ist auf auf jeden Fall wirklich verdammt gut.
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      13.02.2010
      11:48 Uhr
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