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    Ab in den Geschirrspüler...

    "Rachels Hochzeit" ist einer der Filme, die man nicht unbedingt gesehen haben muss, da einen die ganze Zeit über das Gefühl plagt, vielleicht doch etwas Besseres mit seiner Zeit anfangen zu können. Man baut keine Beziehung zu den Charakteren auf und denkt sich die ganze Zeit über: "Interessiert mich das?" Oder "Womit habe ich das nur verdient?" Die Beweggründe der Mutter und der Töchter sind häufig nicht nachvollziehbar. Es macht sich ein stetiges Gefühl von Langeweile in den bis ans äußerste gezerrten Szenen breit. Es fühlt sich alles so künstlich und überspielt an, ohne einen richtigen verfolgbaren Plot oder gute Dialoge zu haben. Mir hat auch der ganze Dokumentationsstil und die Art der Kameraaufnahmen nicht zu gesagt. Sogar der Ton war nicht gut und man hat ab und zu nicht alles gut verstanden. Vielleicht hat man versucht eine Art "Kunstfilm" zu machen, womit ich leider nicht viel anfangen kann. Leider war dieser Film für mich eine große Enttäuschung, da kann auch die bildhübsche Anne Hathaway nichts daran richten.
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    11.02.2016
    13:18 Uhr
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    Kyms Ausbruch

    Das ist einer der Filme, die man mehr oder weniger ungerührt an sich vorüberziehen lässt. Es sei denn, man steckt gerade in Hochzeitsvorbereitungen oder hat d en Zirkus gerade hinter sich. Es gibt keine besonderen Höhepunkte nur teils tränenreiche Dramatik und Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Anlässlich von Rachels Hochzeit trifft sich die Familie und Tochter Kym (Anne Hathaway) bekommt Freigang aus der Suchtklinik. Während des munteren Treibens gibt es wie immer Streit zwischen den Schwestern (vor allem mit der Braut Rachel, Rosemarie DeWitt), der geschiedenen Mutter (Debra Winger), und Freunden. Es wird schon mal handfest und natürlich gibt es diverse Leichen im Keller. Lange Hochzeitsreden und eine romantische Trauung mit Sahneguss und Schoggi übertünchen die giftgeladenen Streitereien. Die Mädels machen das ganz passabel. Man wundert sich nur über die Friede-Freude-Eicherkuchenlösung, nachdem sich herausgestellt hat, dass Rachel, die einen Farbigen heiratet, schwanger ist. Wahrlich keine Sensationsmeldung. Auch der gemeinsame Friseurbesuch oder der Wettstreit ‘Wer bekommt das meiste Geschirr in die Spülmaschine‘ sind nicht gerade Brüller. Hier hätte es Jonathan Demme lieber machen sollen wie seine ‘Lämmer‘ oder wie der weise Sokrates, von dem man sagte ‘Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben.‘ Darsteller O.K., Handlung O-weh!
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    10.02.2016
    13:43 Uhr