9 Einträge
27 Bewertungen
82.2% Bewertung
  • Bewertung

    Odysee - ev. Spoiler

    "Into the Wild" behandelt sehr viele Themen und wirft viele Fragen auf, über die man stundenlang selbst nachdenken und philosophieren könnte. Entgegen vieler anderer Meinungen konnte ich mich nicht vollständig mit dem Hauptcharakter Chris von "Into the Wild" identifizieren. Er handelt aus seinen eigenen Interessen, ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen, dass hat nichts mehr mit "Idealist" oder "Rebel" sein zu tun. Der Film ist "nach einer wahren Geschichte" oder zumindest nach der Geschichte eines Buches über eine wirkliche Person, somit muss man diese Ecken und Kanten wohl einfach akzeptieren. Wenn es "nur" eine erfundene Geschichte gewesen wäre, wäre es eventuell möglich gewesen, den Charakter lernen, lieben und verzeihen zu lassen, anstatt stehen zu bleiben und viel zu früh zu sterben. Der Preis für dieses "Abenteuer" war einfach viel zu hoch. Aus diesem Grund blieb es mir fern, mich von diesem Film gefesselt zu fühlen. Über blieben für mich über 2 Stunden wunderbare Aufnahmen, ein guter Soundtrack und leider ansonsten nur eines: ein fahles Gefühl.
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    08.01.2016
    12:27 Uhr
  • Bewertung

    Wildnis

    Ja, ich hab auch schon jauchzen können vor einer menschenleeren, rauen Landschaft, aber dort allein zu leben hätt ich nicht versuchen wollen. Sozialkritik platt? Ach, wem hängt das einschlägige Gehubere nicht zum Hals raus - wenn wir uns dennoch von einer Krise in die andere wirtschaften (lassen)? Das berührende an dieser Geschichte ist, dass da eben Einer einmal wirklich nicht mitmacht - mit der Gier, mit der Heuchelei, mit der Abhängigkeit. Sein Unglück ist, dass er nicht die Gelegenheit hat, wie Thoreau zwei Jahre zu lernen und danach eben ein anderes Leben - anders als die Anderen - zu führen. Auf einen denkwürdigen Satz war er schon gekommen gewesen: Nur geteiltes Glück ist echtes Glück?
    19.02.2011
    15:06 Uhr
  • Bewertung

    Edelkitsch

    Dass der Film auf einer wahren Geschichte beruht, und nicht dem fantasievollen Hirn eines Drehbuchautors entsprungen ist, ist noch lange keine Qualitätsgarantie. Wenn sie dann noch in wunderschönen Bildern von Landschaften und Tieren mit goldenen Gegenlichtaufnahmen erzählt wird, kann man ins Stutzen geraten. Und nachdem das unausweichliche Ende vorgezeichnet ist, da man die Intention des Aussteigers konsequent zu Ende schildert, geht auch die Spannung flöten und das Ganze schrammt am Rande von Edelkitsch vorbei. Unterwegs sind wir mal zu Gast in einer Hippiesiedlung mit FKK Gehalt und der Held philosophiert mit einem alten Mann, warum er aussteigen will, nicht ohne die altbekannten amerikanischen Tugenden zu preisen. Die Sozialkritik am American Way of Life trifft die Eltern und ist platt und unverblümt. Das Beste ist noch der Soundtrack unter anderem mit musikalischen Topvertretern der achtziger Jahre wie Canned Heat. Penn ist eigentlich eher bekannt für erstes Kino. Hier quält er den Zuschauer am Ende wie in einer nicht enden wollenden Seifenoper: der Held ist tot und singt noch eine ewig lange Soloarie. Mannn!
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    15.11.2010
    17:29 Uhr
  • Bewertung

    Höchste Intelligenz...

    ...und Ihre Anwendung in der zivilisierten Gesellschaft, ein Titel für eine innovative Diplomarbeit. Der Film berührt eigene Sehnsüchte.
    Was heisst absolute Freiheit? Sind wir nicht alle Teil einer grossen Kompromiss-Maschine, der Film räumt damit auf. Hut ab vor der Umsetzung Sean Penns und der darstellerischen Leistung von Emile Hirsch. Der grösste Respekt gilt allerdings dem realen Vorbild: Christopher McCandless.
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    26.10.2008
    19:46 Uhr
  • Bewertung

    unglaublich...

    ...ich bin einfach nur begeistert von diesem film - es passt einfach alles, die geschicht, die bilder, die schauspieler !
    sehr empfehlenswert!!!!
    08.10.2008
    01:29 Uhr
  • Bewertung

    Guter Film

    Ein wirklich guter Film von Sean Penn, mit einem guten Soundtrack wunderschönen Landschaften und einem guten Hauptdarsteller E.Hirsch.
    Die Geschichte ist auch gut weil nicht erfunden, aber mit zunehmender Dauer wird er sehr langatmig, leider...........
    03.03.2008
    09:05 Uhr
  • Bewertung

    Sean Penn überzeugt nicht nur als Schauspieler!

    Sean Penn hat hier, wenn auch diesmal als Regisseur, eine Meisterleistung vollbracht.
    An diesem Film stimmt einfach alles: angefangen mit der Besetzung der Schauspieler für die einzelnen Rollen, über die sehr einfühlsame, perfekt untermalende Musik, über die traumhaften Naturaufnahmen bis hin zu den authentischen Schauspielleistungen der Darsteller.

    Hirsch spielt seine Rolle so gut und hat durchaus auch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem "echten" Christopher Johnson McCandless. Wenn man sich noch dazu überlegt, dass diese Geschichte keine Fiktion ist, sondern wirklich passiert ist, nähert man sich dem Thema bzw. sieht den Film mit noch einmal anderen Augen...
    18.02.2008
    11:23 Uhr
  • Bewertung

    Viel mehr, als die Summe der einzelnen Teile...

    Dieser Film schildert den Drang nach absoluter Freiheit und den Mut seine Träume war werden zu lassen. Untermalt mit einem zu tiefst berührenden Soundtrack und eindrucksvollen Aufnahmen geht Into to Wild einfach nur unter die Haut.

    Ein unbedingtes "MUSS".....
    17.02.2008
    16:35 Uhr
  • Bewertung

    Einfach mitreissend wie das Leben nur sein kann!

    Bewegend wie "Wie im Himmel" und absolut sehenswert für alle, die sich MEHR vom Leben erwarten! Tiefgründig, humorvoll und mitreissen!

    DIESER FILM IST TOP!
    02.02.2008
    23:04 Uhr