Forum zu 30 Days of Night

11 Einträge
18 Bewertungen
62.2% Bewertung
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  • Bewertung

    Langes Versteckspiel

    Der natürliche Feind von Vampiren ist das Sonnenlicht. Wenn dann im Norden Alaskas für 30 Tage die Sonne nicht aufgeht, sind das natürlich sehr schlechte Voraussetzungen, wenn man sich im Visier einer ganzen Horde dieser Kreaturen befindet. Dieser Umstand könnte allerdings für einen sehr spannenden Vampir-Thriller sorgen.

    Leider gelingt es dem Film nur abschnittsweise, wirklich spannend zu sein. Was anfangs noch überraschend und furchteinflößend war, wird dann doch irgendwie zur Routine. Die Angriffe der Vampire sind mitunter sehr brutal, doch Brutalität alleine macht noch keinen guten Film. Zugegeben, der Kontrast des roten (bzw. in der Nacht fast schwarzen) Blutes zum weißen Schnee wird manchmal sehr gut für effektvolle Bilder genutzt und auch die Aufnahmen aus der Vogelperspektive sind nicht alltäglich, doch trotzdem bleibt vom ganzen Film nicht viel übrig, an das man sich länger erinnern wird.

    „30 Days of Night“ ist ein sehr harter Vampir-Film, in dem das Blut reichlich fließt. Doch aus der Thematik, sich aufgrund des fehlenden Tageslichts 30 Tage lang gegen Vampire verteidigen zu müssen, hätte man viel mehr machen können, ja eigentlich müssen.
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    25.08.2015
    19:15 Uhr
  • Bewertung

    Brutal, blutig und spannend

    Also ich finde der Film ist schon sehr spannend gemacht. Sicher hat er ein paar Logikfehler, aber Langeweille kommt hier kaum auf. Denn man leidet praktisch mit den ganzen Personen, man spürt die Angst und Hilflosigkeit die sie haben, da zittert man praktisch mit den Charakteren. Zudem sind die ganzen Charaktere auch ganz menschlich geratten, keiner von ihnen ist der große Superheld, der immer den perfekten Plan hat sondern sie geratten in Panik oder wissen sich nicht mehr aus der ausweglosen Situtation zu helfen. Josh Hartnett hat auf jeden Fall gute Schauspielkünste bewiessen und auch die anderen Schauspieler konnten überzeugen. Die Vampire waren hier mal keine gutaussehende Personen sondern richtig hässliche, gruselige Wesen, die sogar ihre eigene Sprache sprechen.
    Okay, man würde am Ende schon gerne erfahren woher sie kommen und wo sie hingehen, aber abgesehen von ein paar Logiklöchern, war der Film sehr gut. Auf alle Fälle besser als irgendwelche anderen hirnlosen, brutalen Horrorfilme.
    01.02.2009
    16:15 Uhr
  • Bewertung

    eher mittelmäßig

    wie viele andere horrorfilme, habe ich auch diesen auf DVD. hab ihn mir zwar angesehen, aber ich glaube nicht, dass ich ihn mir nochmals ansehen werde, zumindest nicht in nächster zeit.
    irgendwie war es ja eine ganz nette idee, mit den vampiren im verschneiten Alaska. allerdings ist bei mir irgendwie nicht der funke übergesprungen.
    die hauptdarsteller haben den film noch einigermaßen gerettet, ua. josh hartnett, ben foster, danny houston usw. , aber irgendwie hat es mich sogar angestrengt diesen film bis zum ende zu schauen. wenn mir ein film allerdings wirklich zusagt, dann vergeht die zeit wie im flug.
    25.01.2009
    18:55 Uhr
  • Bewertung

    Stille Nacht

    Eine interessante Idee mit der 30 tägigen Nacht und dem Vampirangriff. Doch die Ausführung ist weder besonders originell noch ist sie sehr spannend. Am Anfang wird das Dorf sofort auf die Horrorfilmtypische Kleingruppe dezimiert von der es dann einen nach dem anderen erwischt. Die Inszenierung ist außerst durchschnittlich und nicht gerade mit tollen Ideen gespickt. Die Handlungen der Personen haben mit Logik leider auch nicht immer viel zu tun und
    der Storyverlauf erinnert ein bisschen an ein Computerspiel weil er so linear ist. Überraschungen muss man sich gar nicht erst erwarten. Die Effekte sind durchaus gut gemacht und mehr gibts auch nicht zu sagen.
    Die Musik ist nicht gerade von der Sorte wie man sie in der Freizeit hört aber trotzdem passend. Durchschnittshorror würde ich sagen der sicher einigen gefallen wird aber bei der Masse an Filmen von denen man heutzutage überflutet wird einfach nicht genug heraussticht.
    Aber unter den Horrorfilmen sich in der besseren Hälfte angesiedelt.
    12.01.2008
    20:27 Uhr
  • Bewertung

    Das war ein Film

    Das Drehbuch von 30 Days of Night scheint meiner Meinung nach bei Drehbeginn kaum ausgereift gewesen zu sein, die Dreharbeiten dürften auch nicht ohne Probleme verlaufen sein, den Fehler in der Logik finden sich zu Hauf, wenn z.B. Eben (Josh Hartnett) das erste Opfer entdeckt und zurück ins Dorf läuft, fragt ihn einer der Bewohner was den los war weil er Schüsse gehört habe, doch es hat niemand geschossen, weder das Opfer noch Eben, warscheinlich ist ein Schussgefecht bei den deleted scenes dabei, aber so ein Fehler darf nicht passieren.
    Und dass die Vampire am ersten Tag fast das ganze Dorf auslöschen und es dann innerhalb der 30 Tage nicht schaffen das Dutzend Leute zu erwischen, ist mehr als unrealistisch, fast schon lächerlich. Auch werden einem die 30 Tage nicht gut greifbar gezeigt, das Geschehene könnte sich innerhalb einer Woche abspielen.

    Josh Hartnett hat besser gespielt als erwartet. Die anderen Dorfbewohner sind nicht außerordentlich gut gespielt aber solide. Der Obervampir (Danny Huston) hingegen ist echt Furcht einflössend, der hat neben Ben Foster als der Fremde wenigstens ein paar interessante Dinge zu sagen, obwohl die geschnallzte(gegurgelte?!) Sprache manchmal nervt.

    Jetzt aber zu den (sehr) großen Stärken des Films, die Optik ist der Hammer, der erste Angriff ist atemberaubend stark gefilmt und die Visual und Special Effects sind wahnsinnig gut.
    Deswegen ist der Film auf keinen Fall mit 0% zu bewerten, weil er an manchen Stellen doch beeindruckt.
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    09.01.2008
    13:56 Uhr
  • Bewertung

    "Was war das?" - Gute Frage...

    Zwar hat sich David Slade als Qualitätsgarant den Regisseur Sam Raimi mit ins Boot geholt, dessen Horrorfilm “Tanz der Teufel” einer der erfolgreichsten Filme seines Genres darstellt und der mit den drei Spiderman-Filmen später gezeigt hat, dass er auch mit großen Budgets umzugehen weiß. Sowohl Regisseur als auch Produzent scheitern jedoch daran, aus der Geschichte, die auf einem Comic beruht, einen brauchbaren Film zu machen und das dramatische wie emotionale und auch ästhetische Potential der Geschichte auszuschöpfen. Weder gelingt es, die Zeitspanne von 30 Tagen nachvollziehbar oder erlebbar zu machen, noch hat der Film außer eine Reihe von logischen Schwachstellen irgendwelche nennenswerten visuellen, tricktechnischen oder künstlerischen Reize zu bieten. Lieblos sind die einzelnen Episoden aneinander gereiht und hängen zusammenhang- und emotionslos in der Luft, wie so manch abgetrenntes Haupt eines der Opfer im Film. Dafür spritzt deren Blut literweise und gibt es zahlreiche Enthauptungen, Verstümmelungen und Misshandlungen in Großaufnahme zu sehen ...
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    08.01.2008
    11:31 Uhr
    • Bewertung

      ...

      Dass die Hauptfiguren des Filmes keine auch nur annährend sinnvollen Dialoge bekommen haben, liegt auch nicht nur an der Tatsache, dass sie in ihrem Versteck von den Vampiren nicht gehört werden wollen, sondern am grottenschlechten Drehbuch und einer wirklich miserablen, teilnahmslosen Synchronfassung. Schauspielerisch humpelt und stolpert auch Josh Hartnett diesmal nur wie ein gerade gebissenes Opfer durch den Film, das seiner baldigen Wiedergeburt als Vampir (und dem Ende der Dreharbeiten?) verzweifelt entgegensieht. Vom Kinobesuch kann daher diesmal nur energisch abgeraten werden, wer es trotzdem nicht lassen kann, wird mit einer Sichtung auf DVD im Abverkauf um ein paar Euros völlig das Auslangen finden.
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      08.01.2008
      11:32 Uhr
  • Bewertung

    Der Comic war nicht schlecht ...

    ... aber doch nur solides Mittelmaß. Immerhin bot er einige sehr originelle Ideen. Dass der Film ausgerechnet diese ausspart führt dazu, dass nach einer einigermaßen spannenden ersten Hälfte das Ganze zu einem naiven, nachgerade langweiligen Versteckspiel mit den Vampiren wird.
    07.01.2008
    16:27 Uhr
  • Bewertung

    30 days of night

    Der Film ist nicht schlecht, aber er reißt einen auch nicht unbedingt vom Hocker! Er beginnt ziemlich ruhig, lässt aber auch einige Fragen offen. Woher kommen die Vampire? Wohin verschwinden sie wieder? Der Film ist ein normaler Horrorfilm... und WENN es brutale Szenen gibt, dann sind sie wirklich sehr brutal. Da wird auch die Goldene Regel verletzt wie: Tötet keine Hunde. Aber darauf wird in Hollywood sowieso lange keine Rücksicht mehr genommen. Auch Kinder werden nicht verschont... und so hat man einige Wege gesucht, ziemlich viel Blut zu vergießen und das gelingt auf ziemlich künstlerische Weise. Descartes Danse hat recht, was die Zeitspannen betreffen. Der einzige Anhaltspunkt wie viele Tage schon vergangen sind, ist Josh Hartnett's Bart. Das Ende gefällt mir ganz gut. Für manche mag es vorhersehbar sein, aber für mich war es das nicht.
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    04.01.2008
    00:11 Uhr
  • Bewertung

    Aus der Prämisse nicht genügend gemacht...

    Die Grundkonstellation ist schlichtwegs *brilliant* und gibt dem Vampir-Genre einen neuen Schwung, eine veränderte Ausgangslage, die es nicht mehr hatte, seit Bigelow die Blutsauger in den Wüstenstaub stellte.

    Und sicherlich hebt "30 Days of Night" auch spannend vom Boden ab. Dann aber ... leider... wird trotz der grandiosen Ausgangslage ein sehr sehr konventioneller Horror daraus.

    Die Szenen haben **überhaupt** keinen inneren Zusammenhang und es ist völlig gleichgültig, ob da nun gerade 5 Tage oder 15 Tage vergangen sind. Lauter Einzelsequenzen wie Kleidungsstücke auf der Schnur.

    Kein Gefühl für den Zeitablauf, keine Interaktion zwischen "drinnen" und den Vampiren draussen.
    Was machen die Blutsauger eigentlich die ganze Zeit, wenn sie nicht schlafen, den ganzen Tag rumlaufen können, ohne sich vor der Sonne verstecken zu müssen und eigentlich nichts zu tun haben als systematisch den letzten Dachboden nach ihren "entwischten" Opfern abzusuchen?

    Hey, der Film heisst "30 Days of Night"... warum macht er dann nichts aus der Zeitspanne? Warum lässt er mich nicht fühlen, wie diese 30 Tage genutzt werden, sondern informiert mich über Texttafeln am Bildrand, dass das nun der 16.Tag sei ... wenn es genauso auch schon der 25. sein könnte oder erst der 5. --- denn an der Stimmung der Eingeschlossenen oder ihrem Lagerkoller kann ich es nicht abschätzen.

    Solide, aber weit hinter den Anlagen und Möglichkeiten.
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    02.01.2008
    14:44 Uhr
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