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  • Bewertung

    Das Unheimliche an Hotelzimmern

    Der eher bescheiden erfolgreiche Autor von Gruselgeschichten Mike Enslin (John Cusack) nimmt selbst nicht ernst was er schreibt. Als er ungläublig und routinemäßig für ein neues Buch in einem Hotelzimmer übernachtet in dem es angeblich spuken soll, scheint er aber schon von einem überzeugt zu sein: Das Unheimliche, welches allen Hotelzimmern so anhaftet. Wer lag schon in den Betten? Wie viele Kranke gab es und wie viele sind hier schon gestorben?

    Möglicherweise war dieser Gedanke auch der Ausgangspunkt für die Kurzgeschichte von Stephen King. Wenn hier manche meinen das wäre eine weitere misslungene King-Verfilmung, so finde ich das hier jedoch unpassend, denn dadurch dass der Film eigentlich nur auf eine Kurzgeschichte basiert kann bei einer Spielfilmlänge schon von Haus aus nicht mehr so viel von Stephen King drinnen sein, oder man muss es als Kurzfilm inszenieren. „Misslungen“ wäre es nur, wenn die Filmemacher sich nicht immer an einen langen Roman halten und dabei falsche Entscheidungen treffen.

    Was ich an diesem Film besonders stark finde ist die anfängliche Atmosphäre, nämlich zu Beginn im Hotelzimmer wo man noch nicht weiß was hier vor sich geht und was als nächstes im Hotelzimmer passiert. Das plötzlich laut anspringende Radio mit 60-Minuten-Countdown kann beim ersten Mal schon erschrecken. Interessant ist dabei, dass ab dem Erscheinen des ersten Countdowns der Film tatsächlich nur noch 60 Minuten dauert. Schrill ertönt der Song „We’ve Only Just Begun“ von den Carpenters, die Sängerin starb 1983 mit nur 33 Jahren an den Folgen einer Essstörung. Was damals als ein Hochzeitslied geplant war, hört sich im Film wie eine bedrohliche Botschaft des Zimmers an.

    Dieses fährt dann auch zunehmend alle Register auf, wobei hier schon leider stellenweise übertrieben wurde wie etwa mit dem Zombie im Schacht oder den aus dem Fenster springenden Geistern. Stark ist hingegen der Hintergrund von Enslin. Zerstritten mit seiner Frau sowie seinem mittlerweile dementen Vater und der Verlust seiner Tochter, machte es zunächst den Anschein als würde er das alles nur verdrängen wollen. Doch das Zimmer spiegelt ihm als eine Art Folter die schlimmsten Momente seines Lebens vor. Bei der allmählich kommenden Einsicht durch schreckliche Erfahrungen fühlt man sich etwa an The Game (1997) erinnert. Schließlich nahm Enslin sich vor sich wieder mit seiner Frau zu versöhnen und seinen Vater im Altenheim zu besuchen, sollte er je wieder heil aus diesem Zimmer kommen.

    Ich kenne nicht die Kurzgeschichte aber es gab für mich zumindest eine falsche Entscheidung bezüglich des Endes. Bevor Enslin nämlich in das Zimmer kommt sieht man wie er beinahe beim Surfen ertrunken ist und gerade noch gerettet werden kann. Als er im Zimmer ist gibt es nach einiger Zeit die Szene in welcher das Zimmer geflutet wird und er durch das Wasser schwimmend plötzlich wieder an diesem Strand landet um sich von einem kurzen Komazustand zu erholen. Hier hätte der Film enden müssen um mit dem Gedanken zu spielen ob alles real oder nur eine Fantasievorstellung während des Todeskampfes war. Nachdem Enslin das zunächst selbst als Wahnvorstellung hielt und sofort seine im Zimmer geplanten Vorhaben umsetzen wollte wurde er danach leider wieder in das Zimmer zurückgeholt. Botschaft des Zimmers: Diese Stunde immer wieder zu erleben oder selbst mittels Strick alles zu beenden.

    Dabei gibt es zwei Versionen des Films, der Theatrical-Cut mit positivem und der Directors-Cut mit negativem Ausgang. Beide sind somit suboptimal, weil der Zeitpunkt des originellen Endes längst verpasst wurde. John Cusack als Mike Enslin kann als eingebildeter, arroganter Schriftsteller voll überzeugen. Samuel L. Jackson hat zwar als Hoteldirektor Gerald Olin nur eine kleine Nebenrolle, welche er aber wie gewohnt sehr überzeugend darstellt. Die Musik von Gabriel Yared, vor allem „Katie’s Theme“ passt stimmungsmäßig sehr gut zu der Hintergrundgeschichte von Enslin. Für mich alles in allem ein überzeugender Film wenn man prinzipiell Horror/Mystery-Thriller mag, leider aber mit den angeführten Schwächen auch nicht herausragend.
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    15.04.2025
    17:47 Uhr
  • Bewertung

    Naja

    das geht doch wohl besser oder?
    Ein absolut unglaubwürdiger Horrorfilm, wo der Darsteller einen derartigen Charakterwandel durchlebt, dass man ihm das beim besten Willen nicht abnehmen kann.
    Ich meine zuerst ist er ein kaltschnäuziger und unbeeindruckter Buchautor, doch kaum bezieht er das Zimmer 1408 ist es damit vorbei. Einige Geräusche und Effekte und unser hartgesottener Buchautor ist ein wimmerndes Häufchen Elend. So und das soll man dann glauben?
    Der Film hat viel mehr Potential und das wurde nicht ausgenutzt, man hätte ihn sicher besser und vor allem glaubwürdiger machen können.
    22.05.2010
    00:30 Uhr
  • Bewertung

    typisch stephen king

    hab mir diesen film angesehen, um auszuprobieren, ob ich doch auf den geschmack von stephen king kommen könnte. das resultat war eher das gegenteil. nachdem ich dreamcatcher bereits sehr schlecht fand war ich schlussendlich von zimmer 1408 mehr angetan. leider aber sind die ersten 20 minuten des films weder spannend noch sinnvoll, anschließend wird aufgrund des sagenumwobenen zimmers die spannung kurz aufgebaut, danach plätschert mehr oder weniger die geschichte vor sich hin, jedoch mit wirklich tollen effekten. doch das macht den film schlussendlich auch nicht wirklich besser.
    auch schade ist, dass die steelbook-dvd nur den film und 5 trailer enthält. bonusmaterial wäre spannend gewesen.
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    12.02.2010
    15:54 Uhr
  • Bewertung

    Zimmer 1408

    vermutlich wird jeder der diesen film gesehen hat, nicht mehr in einem hotelzimmer mit der zimmernummer 1408 übernachten wollen. aber ist ja auch irgendwie verständlich.
    für mich hat john cusack wieder eine tolle schauspielerische leistung hingelegt und hat dazu beigetragen, dass der film soo spannend war.
    ich dachte am anfang, wie will man bitte über ein hotelzimmer einen ganzen film machen??
    aber ich wurde eines besseren belehrt.
    die spannung wird toll aufgebaut und bleibt lange erhalten und das ende fand ich doch sehr überraschend.
    ein wirklich toller film, wo man sie nie zu sicher sein sollte was man glaubt zu sehen und man sich nicht täuschen lassen sollte. ;-)
    06.12.2009
    19:43 Uhr
  • Bewertung

    "Dont go into this room"

    Im gegensatz zu den anderen Usern hat mir "Zimmer1408" nicht so gut gefallen. Ich habe mir den Film viel extremer und schneller vorgestell. Aber leider, ganz im Gegenteil, zieht sich der Film ewig durch, man hofft nur das er aus diesem scheiß Zimmer raus kommt!

    J.C spielt relativ überzeugend, wenn auch ein wenig zu genervt.
    Samuel L. Jackson spielt in seiner Rolle nicht schlecht, überzeugend.

    "Room 1408 is nothing, but a bad, bad room!
    04.03.2009
    16:43 Uhr
  • Bewertung

    Sehr gut

    Unglaublich spannend!
    Wie man aus nem ollen Hotelzimmer einen Alptraum machen kann sieht man hier... Genial.
    Jon Cusack spielt sehr gut und die Kamera und Regie sind meisterhaft! So eine Atmosphere und so gute Schocks trotz wenig Blut und Gewalt daraus zu kitzeln ist eine sehr gute Leistung!
    Effekte Prima und wirklich, der Film ist wie ein Alptraum!

    Die letzten 20 sind wirklich 08/15, directotrs cut interessiert mich jetzt auch^^

    Trotzdem auch so zu empfehlen!
    02.03.2009
    16:52 Uhr
  • Bewertung

    interessant ...

    ... wie man schon im vorhinein wissen kann wie es zugehen wird, wie der film endet und so weiter. natürlich war das im mittelteil ein bisschen anders :P aber gegen ende hin wurde er dann doch etwas zu leicht zu durchschauen. is ja auch net schwer. läuft ja überall gleich ab. und dann. siehe da: ein großes "oder doch nicht?" kurzes erstaunen, dann ein noch größeres "ha, ich habs ja gewusst!". und so verlässt man den kinosaal (oder die couch oder worauf man auch immer sitzt) etwas verwirrt, beeindruckt, dass der film doch recht verwinkelt läuft und ein bisschen nachdenklich. nicht zuviel - dafür ist die story dann doch zu flach ;)
    06.11.2008
    23:58 Uhr
  • Bewertung

    Hm

    Tja ich habe das Buch nicht gelesen ^^
    und kann deswegen auch sagen fand den Film garnich mal schlecht
    Liegt vor allem an Samuel L Jackson :)
    22.10.2008
    19:42 Uhr
  • Bewertung

    Ein verhengnisvolles Zimmer

    Zimmer 1408 is wirklich ein hervorragender Film, die Story war echt gut und der rest auch.
    Ein Kompliement muss ich zum Schluss noch loswerden: Sehr gute Schauspielleistung von
    John Cusack
    22.07.2008
    15:39 Uhr
  • Bewertung

    naja

    Und wiedereinmal eine missglückte Stephen King Verfilmung...
    Die Geschichte um ein "spukendes" Hotelzimmer kann zwar mit ein paar spannenden Szenen aufwarten, ist jedoch insgesamt über weite Strecken leider nur lächerlich und vorhersehbar.

    Die Idee an sich ist nicht schlecht und auch wenn ich die Vorlage nicht kenne, kann ich mir gut vorstellen, dass die Geschichte - wenn sie gut erzählt wird - ganz spannend sein kann. In diesem Film geht die Umsetzung jedoch leider ziemlich daneben.
    gwilwileth_3f5990a104.jpg
    30.06.2008
    12:24 Uhr
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