5 Einträge
4 Bewertungen
68.8% Bewertung
  • Bewertung

    Sex Odyssie im Weltraum

    Die Handlung selbst ist sekundär. Das Weltraum Movie brachte den Durchbruch für Jane Fonda als Astronavigatrice und der Nachwelt einen Film, der zum Kult wurde. Roger Vadim hat die Comik Bilder nicht nur fantastisch umgesetzt sondern auch noch ergänzt.
    Von den Stars kann man nur die wichtigsten erwähnen und von der Handlung nur das Denkwürdigste mit Nachhaltigkeitseffekt.
    Das plüschige Raumschiff bleibt unvergessen sowie die herrlich laienhaften technischen Apparaturen, die einen zauberhaften Charme der besonderen Art verbreiten. Diese schlichte Simplizität ist es, über die wir heute schmunzeln. Gleich zu Anfang dreht sich Barbarella in einem Striptease in der Schwerelosigkeit.
    Immer ganz dicht bei ihr und viel größer als sie ist eigentlich nur der blinde, blonde Engel Pygar (John Philip Law). Er ist der einzige ‘Gutmensch‘ und nachdem Barbarella ihn zum ‘Fliegen‘ verführt hat, kann sie am Ende mit ihm entkommen.
    Man hatte sich zuvor mit einem strammen ‘Love!‘ begrüßt und mit dem ‘Behaarten‘ Ugo Tognazzi lernte Barbarella den herkömmlichen Sex kennen anstelle des Üblichen mittels ‘Verzückungsübertragungspillen‘. Beim Revolutionär Dildano (David Hemmings) nimmt sie dann doch wieder diese Pille und es qualmen beiden nicht nur die Socken. Auch die Lustorgel des Oberbösewichts Duran Duran (Milo O’Shea) bringt Barbarella ganz schön ins Schwitzen. Da lehnt sie doch das Angebot des lesbischen Tyrannen (Anita Pallenberg sic!) glatt ab. Nur der etwas schusselige Professor Ping (Marcel Marceau) hilft ihr da noch weiter. Leider kann der hier nichts von seiner unsterblichen Kunst der Pantomime zeigen. Auch die Geschichte um den unsichtbaren Schlüssel ist ganz nett, sowie die Mädels, die einen männlichen Extrakt rauchen: Wasserpfeifen sind an einem großen Glas angeschlossen, in dem ein Mann schwimmt.
    Immer wieder nett anzuschauen. Wie ein Film aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten.
    8martin_ea7f49f0f3.jpg
    19.05.2024
    11:57 Uhr
  • Bewertung

    Eye Candy

    Den Film kenn ich ja schon lange, aber vorgestern hab ich ihn das erste mal in HD gesehen. Danke Arte für das tolle Programm. Der Film ist natürlich ein optischer Leckerbissen und allein die Anfangssequenz ist ja schon ein richtiger Klassiker. Perfekte Sixties-Science-Fiction.
    treadstone71_02519ad8f6.jpg
    10.08.2016
    08:26 Uhr
  • Bewertung

    Sex Odyssey im Weltraum

    Die Handlung selbst ist sekundär. Das Weltraum Movie brachte den Durchbruch für Jane Fonda als Astronavigatrice und der Nachwelt einen Film, der zum Kult wurde. Roger Vadim hat die Comik Bilder nicht nur fantastisch umgesetzt sondern auch noch ergänzt.
    Von den Stars kann man nur die wichtigsten erwähnen und von der Handlung nur das Denkwürdigste mit Nachhaltigkeitseffekt.
    Das plüschige Raumschiff bleibt unvergessen sowie die herrlich laienhaften technischen Apparaturen, die einen zauberhaften Charme der besonderen Art verbreiten. Diese schlichte Simplizität ist es, über die wir heute schmunzeln. Gleich zu Anfang dreht sich Barbarella in einem Striptease in der Schwerelosigkeit.
    Immer ganz dicht bei ihr und viel größer als sie ist eigentlich nur der blinde, blonde Engel Pygar (John Philip Law). Er ist der einzige ‘Gutmensch‘ und nachdem Barbarella ihn zum ‘Fliegen‘ verführt hat, kann sie am Ende mit ihm entkommen.
    Man hatte sich zuvor mit einem strammen ‘Love!‘ begrüßt und mit dem ‘Behaarten‘ Ugo Tognazzi lernte Barbarella den herkömmlichen Sex kennen anstelle des Üblichen mittels ‘Verzückungsübertragungspillen‘. Beim Revolutionär Dildano (David Hemmings) nimmt sie dann doch wieder diese Pille und es qualmen beiden nicht nur die Socken. Auch die Lustorgel des Oberbösewichts Duran Duran (Milo O’Shea) bringt Barbarella ganz schön ins Schwitzen. Da lehnt sie doch das Angebot des lesbischen Tyrannen (Anita Pallenberg sic!) glatt ab. Nur der etwas schusselige Professor Ping (Marcel Marceau) hilft ihr da noch weiter. Leider kann der hier nichts von seiner unsterblichen Kunst der Pantomime zeigen. Auch die Geschichte um den unsichtbaren Schlüssel ist ganz nett, sowie die Mädels, die einen männlichen Extrakt rauchen: Wasserpfeifen sind an einem großen Glas angeschlossen, in dem ein Mann schwimmt.
    Immer wieder nett anzuschauen. Wie ein Film aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten.
    8martin_ea7f49f0f3.jpg
    09.08.2016
    18:37 Uhr
  • Bewertung

    Must see... ;-)

    Fällt wirklich unter die Kategorie "So schlecht, dass es wieder gut wird" - und Jane Fonda ist allemal einen Hingucker wert.

    Durch die surrealen Elemente sind einige Passagen durchaus sehenswert - nur sind die "interessanten" Sets halt alle sehr billig. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Elemente des Filmes einen Terry Gilliam oder Jean-Pierre Jeunet/Marc Caro beeinflusst haben.

    Es bleibt eine surreal-kafkaeske-FlowerPower-SpaceOpera, und der erste Striptease in der Schwerelosigkeit. Von daher sollte man das Ding zumindest einmal gesehen haben...
    23.01.2009
    12:13 Uhr
  • Bewertung

    Aaaaaah, der Film ist sowas von schrecklich!

    Andererseits hat er ja durchaus Kultcharakter... Nun ja. Im Endeffekt geht's meiner Meinung nach einfach darum, dass Jane Fonda so viel Haut wie nur möglich herzeigen darf. *gg* Sinn und Handlung des Films sind vernachlässigbar - meiner Meinung nach. Aber der Film ist dann schon wieder so schlecht, dass er schon wieder wirklich witzig rüberkommt, wenn man ihn mit entsprechender Einstellung anschaut. *grins* Unbedingt mit viel Augenzwinkern ansehen...
    joesy_161503dc9f.jpg
    31.05.2007
    09:01 Uhr