Forum zu Der Pianist

6 Einträge
21 Bewertungen
82.1% Bewertung
  • Großer Respekt!!

    Der Film ist wirklich sehr gut gemacht!! Man sieht, wie es damals wirklich zugegangen ist und spätestens dann ist man sehr, sehr froh, nicht zu dieser Zeit gelebt zu haben!!

    Adrien Brody brilliert in seiner Rolle!! Ist aber nichts für schwache Nerven!!
    17.01.2008
    20:00 Uhr
  • Bewertung

    schockierend!!!

    Das erste Mal sah ich diesen Film mit jungen 11 Jahren. Jetzt erst, als ich ihn einige Jahre später, nocheinmal sah, verstand ich erst die Botschaft dieses Films. Damals sah ich ihn an, genauso wie ich auch 1000 andere Filne ansah, ohne mir auch nur einmal Gedanken zu machen.
    Doch jetzt sah ich ihn mir an, und dachte: Oh Gott, bitte ich will abschalten. Ich habe diesen Film beinahe nicht verkraftet, und vorallem kam ein Schocker nach dem anderen.
    Er ist großartig gemacht, und vorallem sieht man, dass auch nicht alle Deutschen im 2WK solche Ungeheuer waren.

    Es zahlt sich auf jeden Fall aus, sich diesen Film anzusehen, doch sollte man sich auf jeden Fall eine Packung Taschentücher mitnehmen.

    Polanski: Respekt!!!!
    15.03.2007
    20:42 Uhr
  • Bewertung

    Der Pianist

    Sehr guter Film, der unter die Haut geht über einen Menschen der nur den 2. Weltkrieg überlebt weil er gescheit ist und weil er Pianist ist. Kompliziertes Meisterwerk von Roman Polanski der durch „The Magic Christian“ zu seiner ersten großen Regierolle kam und wurde mit Chinatown dann entgültig berühmt. Auch Hauptdarsteller Adrien Brody spielt in dem Film "einsame Klasse". Jedoch in King Kong, dem Remake des frühen (1933) Klassiker, wurde ich von Brody enttäuscht.
    05.09.2006
    21:17 Uhr
  • Bewertung

    Langatmiges Meisterwerk

    Auch wenn ich die Bilder, die Handlung und vor allem Regisseur Polanski wirklich schätze und tiefen Respekt vor den Darstellern hab, so muß ich doch sagen, dass mir "The Pianist" mitunter krampfhaft in die Länge gezogen vorkam. Er wäre vielleicht noch etwas besser angekommen, hätte man ihn um eine Spur gekürzt (vor allem das Ende ist ziemlich langatmig). Und als Polanskis beste bisherige Arbeit kann man den Film sicher nicht bezeichnen, da er in der Vergangenheit mit weniger Aufwand besseres geschaffen hat. Ansonsten aber ohne Zweifel ein Meisterwerk - auch wenn Filme dieser Art in den letzten Jahren boomen und demnächst leider eine Übersättigung zu befürchten ist.
    29.06.2006
    12:33 Uhr
  • Bewertung

    Unter die Haut gehend

    Wie konnte das alles nur passieren? Roman Polanski, der selbst den Holocaust erlebte, kann das Unfassbare nicht erklären, aber er zeigt uns am Schicksal eines Pianisten das Unglück einer Glaubensgemeinschaft, denen das Recht auf das Leben genommen wurde.

    So viel Leid ... man ist den Tränen nahe!
    leandercaine_0fc45209c9.jpg
    21.04.2005
    19:31 Uhr
  • Bewertung

    Was den Menschen am Leben erhält ..

    ... ist einerseits Nahrung und Wasser. Andererseits aber Liebe, Geborgenheit, Familie und, wie wir in Roman Polanski's Mahnmal an die Verfolgung der Juden unter den Nazis sehen: die Musik.

    Der Vergleich mit "Schindlers Liste" liegt nicht fern: ein Regisseur jüdischer Abstammung verfilmt den Horror seines Volkes im 20. Jahrhundert. Anders aber als Spielberg inszeniert Polanski in Farbe. Nicht nur oberflächlich, optisch, sondern auch in aller Grausamkeit. Kaum etwas bleibt ausgespart. Kein Film für einen gemütlichen Abend zu zweit.

    Adrien Brody hat sich seinen Oscar hart erschuftet mit dieser Rolle. Und der Komponist der (im Vergleich zu Schindlers Liste sehr spärlich eingesetzten Musik, Wojciech Kilar, hat hier eine andere Symphonie des Grauens als bei "Bram Stocker's Dracula" geschaffen: das Grauen der Erinnerung, die wir uns ständig bewahren müssen.
    markus_lhnert2020_d56a9fa338.jpg
    05.04.2005
    20:55 Uhr