10 Einträge
46 Bewertungen
79.8% Bewertung
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    Wer früher stirbt ist länger tot

    "Wer früher stirbt ist länger tot" ist ein richtiger Geheimtipp des deutschen Films. Ich wusste nicht, dass mich hier so ein "Zuckerl" erwartet. Der Film ist gepickt mit (un)glücklichen Zufällen, die allesamt den naiven und gutgläubigen Sebastian betreffen. Man kann ihm einfach nicht böse sein, diesem "Lausbuam". Dieser Film ist vom Anfang bis zum Ende unterhaltsam. Zwar nicht herausragend komisch, dafür aber schmunzelt man den ganzen Film über.
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    11.03.2012
    09:53 Uhr
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    wenn man ...

    ... sehen will, wie in unseren breitengraden gute filme auszusehen haben, dann kommt man um diesen film nicht vorbei. Gespickt mit schwarzem humor, aberwitzigen darstellern und einer wirklich netten und ansehnlichen story, kann man den film einfach nur toll finden. MEIN LIEBLINGSFILM!
    20.08.2008
    10:52 Uhr
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    grenzgenial

    Endlich wieder ein saukomischer Film. Witzig, unterhaltsam, dramatisch, spannend, unvm.
    die Darsteller sind allesamt sehr gut, vor allem der junge hauptdarsteller sticht da hervor.
    Die naivität des Sebastian ist herzzerreissend ("I glab der Sepl hat schon sechsmal glebt")
    Zum Glück verhaut da sEnde nicht den ganzen film.
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    22.04.2008
    10:41 Uhr
  • Bewertung

    ;-))

    Die Witzchen, die in dem Film vorkommen, sind teilweise wirklich lustig, die schauspielerischen Leistungen sind ebenso ganz passabel.
    Hätte mir den Film insgesamt aber lustiger vorgestellt, war aber für einen netten DVD Abend dann aber doch ausreichend ;-))
    17.04.2008
    08:45 Uhr
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    "Können Sie Leviten lesen?"

    Ein wirklich guter, bodenstädiger Film. Wer sich einen schönen, lustigen Abend machen will, sollte sich diesen Film ansehen: ein unübertrefflicher Humor vom Land.
    Neo
    03.01.2008
    00:29 Uhr
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    a liaba bua

    interessant wieder einmal einen film zu sehen in dem die darsteller nicht hochdeutsch sprechen.
    ansonsten gefällt mir der film durch und durch, am besten wohl die hasen gleich am anfang :)
    aber er zeichnet sich eben nicht nur durch flache gags sondern auch durch m.e tiefgründigere aus, eine erfrischend unamerikanische komödie für groß und klein, aber nicht zu klein, sind einige(alle? :) ) szenen doch ziemlich derb, treffen aber auch sehr gut den humor kleinere kinder.
    01.09.2007
    23:53 Uhr
  • Bewertung

    Lange, derb und übertrieben

    Der Film zieht sich nur bis zu seine spannende Finale, immer andere Kurzstorys kommen dazu, extrem übertrieben und eine wirklich schrecklich Skurilität.

    Nur die Landschaft, Kamara und Musik finde ich gut.
    Die Story besteht nur aus Zufällen und Unfällen. Ein Film so endlich wie die Gebrüder Grimm Bücher. Brutal und nur dazu da kleinen Kindern Angst zu machen.

    Die Zufälle sind so sehr unwahrscheindlich das die Story auch wieder für mich nicht das Richtige ist.

    Der Film ist eine Geschmackssache. Den einen gefällt er - den anderen nicht und zu denen gehöre ich, halb!
    31.01.2007
    13:41 Uhr
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    Nun ja,

    die Tragik, die sich ergeben kann, wenn erwachsene Menschen ihre Verantwortung gegenüber dem Kind nicht oder unzureichend wahrnehmen (können) und dieses mit ihrern eigenen Unsicherheiten und Problemen belasten bzw. verunsichern ist leider allzu bekannt. Das Kind, das - wie Sebastian - keinen ausreichenden Halt in seinem zu Hause hat, spinnt sich dann leicht durch seine eigene Unsicherheit und Angst seine individuelle verrückte "Religion" zusammen. Aberglaube und authentischer Glaube sind freilich zwei ganz verschiedene Dinge, und wenn letzterer von den erwachsenen Bezugspersonen dem Kind nicht vermittelt bzw. vorgelebt werden kann, dann gerät es leicht auf Ab- und Irrwege. Dem Film mangelt es insgesamt jedoch an Überzeugungskraft, da der (schwarze) Humor scheinbar für wichtiger gehalten wird als die Vermittlung von Authentizität. Übrigens: Wer Interesse an einem wirklich gelungenen Film hat, in dem es um die Auseinandersetzung eines Kindes mit den ihm vermittelten religiösen (Glaubens)Inhalten und den anstehenden Problemen im Elternhaus geht, der zumal mit echtem Humor gewürzt ist und einen hohen Authentizitätsgrad aufweist, dem empfehle ich dringend einen unverdientermaßen sehr unbekannten Film, der (auch wenn manchmal als "Kinderfilm" angegeben) für jedes Alter geeignet ist: KARO UND DER LIEBE GOTT !
    19.01.2007
    02:09 Uhr
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    Lachen mit Grips

    Mehr von diesen Filmen! Bitte!
    Eine wunderschöne, nicht ganz so sehr harmlose Geschichte. So viel Poesie, so viel Einfallsreichtum habe ich nicht oft gesehen. Voll Lust am Fabulieren, und gleichzeitig erzählt der Film eine so alltägliche, ernsthafte Geschichte.
    Ich habe mit Sebastian gelitten, gehofft, geträumt, bin mit ihm gestorben und habe zuletzt mit ihm gesiegt. Das war ein herzerfrischendes Erlebnis. So macht Kino Spaß! (Und da kann ich dann auch gerne über die eine oder andere klitzekleine holprige Stelle hinwegsehen)

    Ach ja, der Soundtrack ist spitze, den werd ich mir kaufen!
    24.11.2006
    00:20 Uhr
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    Kernig-bodenständig

    Der Hl. Sebastian wird in der Kunst stets von mehreren Pfeilen durchbohrt dargestellt. Ein Hinweis darauf, dass ihn Kaiser Diokletian einst zum Tode durch Bogenschützen verurteilt hatte, weil er, ein Offizier der Kaiserlichen Garde, sich verbotenerweise zum Christentum bekannt hatte. So mag es wohl kein Zufall sein, dass der Held unserer Geschichte Sebastian heißt. Ähnlich seinem Namenspatron treffen ihn viele Pfeile des Schicksals in seinem jungen Leben. Er ist zwar kein Offizier, aber die Entschlossenheit, das, was glaubt, angestellt zu haben, wieder gut zu machen, wäre der "Treue bis in den Tod" eines Offiziers durchaus würdig. M. H. Rosenmüller hat mit seiner im Grunde einfachen Dorfgeschichte einen außergewöhnlich liebenswürdigen, bodenständig-herzhaften und berührenden, aber niemals kitschigen Film gedreht. Die Natürlichkeit der jungen Hauptdarsteller trägt die Handlung durch ihre zahlreichen Verwicklungen hin zu einem dramatischen Ende. Außer durch seinen Mix aus "gstandenen Schauspielern" und jungen Nachwuchstalenten besticht der Film auch durch ambitionierte Kamera- und Schnitttechnik. Eine durchwegs positive Überraschung, wenngleich für Kinder unter 10 Jahren nur bedingt empfehlenswert. So mancher Lausbubenstreich könnte Nachahmer finden und in einigen Szenen besteht zumindest ein Erklärungsbedarf für jüngere Kinobegeisterte. Ein gelungener Film also,der Spass macht und die richtige Balance zwischen Ernsthaftigkeit und kindlich-naiver Unvoreingenommenheit findet.
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    19.11.2006
    21:14 Uhr