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13 Bewertungen
57.7% Bewertung
  • Bewertung

    Die vierte Dimension

    Mit der Erzählung von H.G. Wells hat der Film nur den Titel und einen Teil der Handlung gemein. Ansonsten geht die Story weit über die Vorlage hinaus, was durchaus gerechtfertigt ist, denn Großvater Wells hat sich nur im Deskriptiven ergangen und kam fast ohne Dialoge aus. So konnte sein Enkel viel virtuellen Schnickschnack einsetzen und so wurde es mainstream-kompatibel. Das muss heute wohl auch so sein. Ende des 19. Jahrhunderts genügte noch die äußerst karge Beschreibung, um die Leser zu begeistern. Immerhin ist ein Schluss gefunden worden, der trotz der erfundenen Lovestory nicht im Schmalz ertrinkt. Was dem Autor des Original sehr wichtig war wird nicht deutlich: die englische Zweiklassengesellschaft am Ende des 19 Jahrhunderts, hier Elois und Morlocks genannt. Die tauchen zwar auf, aber ohne den aktuellen Bezug zur Industriegesellschaft.
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    09.07.2010
    13:48 Uhr
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    Zurück in die Zukunft, oder lieber doch nicht?

    Anfangs ist der Film ganz unterhaltsam und gut gemacht. Vor allem der sprechende Computer und, dass der Mond explodiert sind eine tolle Idee. Später gehen dem Film eindeutig die Ideen aus und Jeremy Irons kurzer Auftritt hätte man interessanter gestallten können. Na, ja aber das Original hat mich auch nicht wirklich vom Hocker gerissen.Also sind beide Filme gleich. Viel Fantasy, aber kein Film den ich mir immer wieder ansehen muss.
    28.08.2007
    18:56 Uhr
  • Bewertung

    bin ja vom original schon seit ich klein

    war ziemlich begeistert gewesen, daher war mein interesse am remake besonders groß und da der urenkel von hg wells auch noch regie führte, hatte ich eigentlich auch keine angst, dass das vorhaben schiefgehen würde. und so war es dann auch, für mich zumindest. guy pearce spielt seine rolle hervorragend, die special effects sind sehr gut - der gesprengte mond sieht echt geil aus - und die monster kommen auch gut rüber. eine würdige neuauflage des originals.
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    02.06.2006
    10:12 Uhr
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    Gute Idee

    Anfangs sehr gut umgesetzt, vorallem das Modell der Zeitmaschine war überzeugend, ebenso, dass er seine Frau niemals retten konnte. Der Rest ist .... hab den Film nicht bis zum Ende im TV durchgehalten.
    29.07.2005
    14:36 Uhr
  • Bewertung

    Jeremy rettet auch nix mehr ...

    Auch wenn in diesem Film Jeremy Irons mitspielt (warum, weiß ich eigentlich nicht, brauchte er Geld?) ist der Film nicht zu retten. Ein an sich interessantes Thema präsentiert sich im vorhersehbaren Gewand dümmlicher Filme à la "Mumie". Lief sehr spät im TV, gut so. So haben ihn wenigstens nicht viele Leute bemerkt.
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    29.03.2005
    17:37 Uhr
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    Zeitreisen

    „Möchtest Du nicht reich werden?“, fragte einst Biff aus der Zukunft. „Ja, aber reichlich reich!“, antwortete Biff aus der Gegenwart, oder war es doch der aus der Vergangenheit? H.G.Wells und der Autor von „Zurück in die Zukunft“ haben sich – wie viele Menschen – mit Zeitreisen und Zeitmaschinen beschäftigt. Im Remake geht es aber nicht um Geld oder Macht, sondern um die Frage, wieso man die Vergangenheit nicht verändern kann! Und der Beweggrund von Guy Pearce (bekannt geworden neben Russel Crowe in „L.A. Confidential und zuletzt legte er mit „Memento“ in Insiderkreisen ein Kunststück hin) kann, da es das Geld nicht ist, nur die Liebe sein – nicht zu verwechseln mit Gene Hackman in „Heist“: „Die Liebe zum Geld“!

    Ein direkter Nachfahre von H.G.Wells Simon Wells übernimmt die Familientradition und zaubert uns eine sehr trockene, unspannende und lieblose Inszenierung im Auftrag von Spielbergs Dreamworks und Warner Bros. auf die Leinwand. Trotz der mehr als beeindruckenden Kostüme und den überaus sensationellen Spezialeffekten wirkt der Film relativ „seelenlos“ ... und die Ironie übertrifft sich selbst: Obermorlock Jeremy Irons als intellektueller Zombie im Club2-Gespräch mit Guy Pearce!

    Der Stoff und die heutigen Möglichkeiten ließen auf eine interessante Verfilmung hoffen – das Ergebnis ist leider ziemlich seicht geworden. Viele Cineasten und SF-Freunde werden die neue Zeitmaschine mit dem Remake von Tim Burtons „Planet der Affen“ vergleichen und eine Tatsache bestätigen ... das Original, obwohl durch Jahrzehnte gereist und verstaubt, ist noch immer das Maß alle Dinge! Im Bezug auf die Neuverfilmung von „The Time Machine“ kann ich mich nur an Taylors Schlußworte im Original des Planeten der Affen anschließen: „Ich habe es geahnt ... ich bin wieder zu Hause ... ich bin wieder auf der Erde ... die ganze Zeit war ich auf der Erde ... doch ihr Menschen habt sie unkenntlich gemacht ... ihr Wahnsinnigen ... ihr habt die Erde in die Luft gesprengt ... ich verfluche euch ... ich verfluche euch ... ich verfluche euch alle!“
    22.03.2002
    12:00 Uhr