Forum zu Der Pate

8 Einträge
17 Bewertungen
90.3% Bewertung
  • Bewertung

    Nicht Gottvater

    Die drei Teile sind schon jeweils ein eigenständiger Film, aber wenn man sie alle kennt, ist der Eindruck tiefer und die Einsichten lohnender. Es sind drei Teile, ein Thema, eine Familiengeschichte. Von Anfang an liegen Lust (Sex) und Geschäft dicht beieinander. Und immer ist auch Mord und Gewalt dabei. Letztlich geht es aber nur um die Macht, die des Geldes und die der Straße. Oberste moralische Institution ist die Familie. Und mehrere ‘Rote Fäden‘ ziehen sich durch die Handlung, die ihr abgesehen von den Personen zusätzlichen Zusammenhalt bieten und aus drei Teilen ein Ganzes machen.
    Der Ur-Pate ist Don Corleone (Marlon Brando). Er kam aus Sizilien und kämpfte sich gegen die Tattaglias und die Barzinis nach oben.
    Drei Schocker bestimmen die Spannung des Films: der Pferdekopf eines millionenschweren Rennpferdes im Bett eines Regisseurs, dann das Attentat auf Don Corleone und schließlich Sohn Michaels (Al Pacino) Hinrichtung des korrupten Polizeichefs McClusky (Altstar Sterling Hayden) zusammen mit Sollozzo (Al Lettieri) in einem Restaurant. Wenn Schwester Connie (Thalia-Rocky-Shire) von ihrem Mann grün und blau geschlagen wird, regelt das familienintern Bruder Sonny (James Caan).
    Als Michael, der dekorierte Kriegsveteran, in Sizilien untertauchen muss, heiratet er dort Apollonia (Simonetta Stefanelli), eine Dorfschönheit. Ein kurzes Glück! Der Don will Frieden, stirbt aber, Michael will Rache. Während er bei seiner Nichte Pate ist, räumen seine Jungs alle Gegner aus dem Wege (parallel geschnitten). Ganz leise betont die Titelmelodie die Bedeutung der Bluttaten und pointiert die Dialoge. Das Hauptaugenmerk der Corleones gilt weiterhin dem Glücksspiel, d.h. Las Vegas. Und Michael entpuppt sich als echter Mafiosi: das bekommt sein Schwager Carlo Rizzi (Gianni Russo) zu spüren. (Ein Kuss vor dem Tode) Und als seine zweite Ehefrau Kay (Diane Keaton) ihn fragt, ob er es getan hat, lügt er. (eine Dienstlüge!?). eine Vorbereitung auf den zweiten Teil dieses großen Oeuvres.
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    29.05.2017
    18:21 Uhr
  • Bewertung

    Zeitlos

    Es ist wahrlich eine Schande, dass ich mir den berühmten Paten erst jetzt zur Gemüte geführt habe. Lange habe ich mich davor gedrückt, obwohl ich stets neugierig war, da in sämtlichen Filmen und Serien oftmals Anspielungen auf diesen Film gemacht wurden. Gefallen hat er mir, der größte "Mafia"-Film überhaupt, da die Inszenierung außerordentlich war. Die Geschichte, die Charaktere, die Kameraaufnahmen und der Flair treffen wie die Faust aufs Auge und haben es zurecht geschafft, über Jahrzehnte hinweg zu begeistern und einfach zeitlos zu sein. Da sieht man auch über die Längen hinweg, die bei mir besonders an einer Stelle auftraten. Ich persönlich habe mich konzentrieren müssen, da die Geschichte ab der zweiten Hälfte komplexer und auch wieder spannender und intensiver wurde. Und das ist auch insgeheim das Wichtigste überhaupt: Die Story entfaltet sich grandios und ist ganz klar Top! Insgesamt ist der Pate wirklich gut und ein Stück wahrliche Geschichte - er ist nicht der beste Film überhaupt, aber ganz nah dran. Im Nachhinein bereue ich, dass ich mir den Film erst jetzt angesehen habe.
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    03.04.2016
    19:47 Uhr
  • Bewertung

    Unglaublich!

    Der beste Film, den ich jemals gesehen habe. Mehr gibt es nicht zu sagen.
    03.11.2009
    14:57 Uhr
  • Bewertung

    DAS ist ein Angebot das man nicht ablehnen kann

    Ein Meisterwerk....ohne Zweifel....der Film machte Marlon Brando unsterblich, Al Pacino musste sich seither um seine Karriere keine Sorgen mehr machen....die Musik liegt einem noch nach Tagen in den Ohren, so ähnlich wie bei "Spiel mir das Lied vom Tod"...ich trau mich hier überhaupt keine Kritik schreiben, es passt einfach alles...was wäre wohl daraus geworden hätte wie ursprünglich geplant Sergio Leone die Regie übernommen?
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    14.08.2005
    18:10 Uhr
    • Bewertung

      Filmgeschichte - Teil 1

      Ganz egal, wann immer in der Zeitung ein Artikel über irgendwelche Mafiosi steht, denke ich unwillkürlich an diesen Film. Und für mich kann ein Pate nur so aussehen, so sprechen und so sein wie Marlon Brando. Leider ist er viel zu früh von uns gegangen, Al Pacino hingegen hat damals bereits erkennen lassen, welches Potential in ihm steckt.

      Ganz egal, von welcher Seite man sich ihm annähert, ist der Film immer sehenswert: spannend, brutal, faszinierend, einmalig. Für das erste romantische Date taugt er vielleicht weniger, es sei denn, man ist sich hinsichtlich des Film einig. Dann, ja dann ...;-)
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      16.04.2006
      13:23 Uhr
  • Bewertung

    unglaublich

    gut.
    ggg
    28.07.2005
    10:23 Uhr
  • Bewertung

    Der Beginn des Epos

    Ein wahres Meisterwerk der Filmkunst. Ich habe mich bis jetzt nicht getraut die Romanvorlage von Mario Puzo zu lesen, da es das erste Mal sein könnte das ein Buch nicht an einen Film herankommt. Für mich gehört dieser Film unbedingt in die Hall of Fame. So ein vielschichtiges und meisterhaft gespieltes Epos gibt es nur selten.
    14.07.2005
    15:26 Uhr
  • Bewertung

    Don Corleone

    Für mich persönlich ist Der Pate der beste Film aller Zeiten. Die Geschichte, die Schauspieler, einfach alles. Geschichte ist über der sizilianischen Großfamilie von Don Vito Corleone, (der als Kleinkind aus Sizilien nach Amerika kam) und seine beiden Söhne Michael und Sonny, denen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bis Ende der 70er Jahre der Aufstieg von Kleinkriminellen zur alles beherrschenden Mafiaorganisation von New York gelingt. Für alle Mafia-Filme Fans ein muss ;-)
    02.07.2005
    22:40 Uhr