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68.8% Bewertung
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    Herz ist Trumpf

    Zehn oder mehr Einzelstories werden ohne Verbindung zu einander dem Publikum zur Unterhaltung hingeworfen und man meint, dass hier der menschliche Zoo fröhliche Urstätt feiern kann. Es ist ein Sammelsurium von Kaputtniks. Vereinsamte, Verlassene, Deprimierte und Frustrierte sind auf der Suche nach Glück, Sex oder Geborgenheit. Dabei umgeben sie sich mit Mauern, saufen sich zu oder sagen im falschen Moment das Falsche. Regisseur Willard Carroll hat mit einem hochkarätigen Spitzenensemble eine beachtliche soziale Auswahl getroffen. Alle haben aus ihrer Vergangenheit an einem Päckchen zu tragen. Und der Zuschauer kann sich mit dieser oder jener Figur identifizieren, weil ihn oder ihr so etwas Ähnliches auch schon passiert ist.
    Nur das ältere Ehepaar (Sean Connery und Gena Rowlands) sind die einzigen Felsen in dieser Brandung aus Tragik und Tränen, verletzter Eitelkeit und herzloser Verständnislosigkeit.
    Neben den Darstellern sind die Dialoge geistreich und treffen oft genau ins Schwarze. Man kann lachen oder weinen, hoffen oder abwinken. Erst als sich Querverbindungen offenbaren wird es nochmal kurz interessant. Doch als das soweit gedreht wurde, dass alle eine große Familie bilden können, wirkte es dann doch etwas konstruiert.
    Die ersten Enthüllungen lösten noch Erstaunen aus, wenig später Achselzucken oder Kopfschütteln. Nur Connery und Rowlands konnten mit ihrem überbordenden Alterscharme eine Schmonzette verhindern mit ihrer Ehewiederholung nach 40 Jahren. Und nur der Pfarrer (Anthony Edwards als Madeleine Stowes Lustknabe) ist am Ende als einziger angepisst.
    Alle hatten sich wieder lieb (sogar Dennis Quaid und Madeleine Stowe) oder hatten sich gefunden wie Angelina Jolie und Ryan Philippe (beide suboptimal gecastet). Anders als Gillian Anderson und Jon Steward, die für eine sinnvolle Zusammenführung stehen.
    Ein intelligentes Konstrukt, das einen gut unterhält, aber das letztlich doch etwas überzogen daherkommt mit F.F.E.
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    13.06.2017
    09:44 Uhr
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    Wunderschön!!

    Ich liebe ja Episodenfilme und dieser hier ist einer der besten, die ich je gesehen habe.
    Wunderschöne Farben, tolle Bilder, die Elite der Schauspieler ausgewählt...einfach nur toll!! Unbedingt anschauen!!
    18.01.2008
    17:19 Uhr
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    Los Angeles pur

    Ein Film, der das typische Flair von Los Angeles nicht besser einfangen hätte können. Dafür wurde der Titel im Deutschen wieder einmal gründlich ruiniert (wie übrigens auch die Synchronisation - unbdingt in OV ansehen, allein schon wegen Connery!).
    Die Episoden leben von ihren großartigen Darstellern und dem angenehm unspektakulärem Tempo ohne unnötige Action. Nur beizeiten wird etwas zu amerikanisch auf die Tränendrüse gedrückt, was angesicht so viel Herz(schmerz) und exzellenter Filmarbeit aber locker verzeihbar ist.
    22.06.2006
    10:00 Uhr
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    Einfach schön

    Ein toller Episodenfilm, wo man zwar vorher schon weiß, dass alle irgendwie miteinander verbandelt sind, aber trotzdem gerne zusieht, wie die verschiedenen Fäden langsam zusammenführen. Eine unaufdringliche Handlung und sympathisch kontroverse Charaktere machen den Film auf jeden Fall zu einem Genuss.
    susn_15a35adfde.jpg
    10.04.2006
    19:26 Uhr
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    ein wunderschöner

    film mit einer wunderschönen angelina jolie und einem wunderbaren restlichen cast, sean connery,.... der film sollte eigentlich auch den titel leben, lieben und sterben heissen, wird das letztere ja genauso behandelt.
    wirklich ein toller film mit ungewöhnlich viel menschlichkeit, ohne künstlich und aufgesetzt zu sein.
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    14.03.2006
    17:29 Uhr
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    "Magnolia light"

    Für mich war dieser Film eine "kleine", aber nicht weniger feine Version des großen Episodenfilmes von P.T. Anderson. Überraschend war auch Gillian Anderson: nicht nur als Dana Scully macht sie eine gute Figur. Man darf hoffen, dass noch mehr nachkommt.

    Sehenswert für alle, die intelligente Filme mit Seitenhieben auf die amerikanische Gesellschaft lieben.
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    01.05.2005
    23:14 Uhr