Die Oscarnominierungen 2019 stehen fest.
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76.5% Bewertung
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    Mal wieder eine Fortsetzung...

    Der Film „Die Unglaublichen 2“ reiht sich perfekt in Pixar´s Welle an Fortsetzungen ein. Im Grunde tut der Film nicht weh und unterhält die Laufzeit über ordentlich, bleibt aber fast komplett ohne Bedeutung oder Innovation, sodass man sich fragt, wie nötig ein Weitererzählen der Geschichte jetzt gewesen ist.
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    01.11.2018
    21:12 Uhr
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    Spaß für die ganze Familie

    Ein unterhaltsamer Film, bei dem man nicht unbedingt den ersten Teil gesehen haben muss bzw. kann - wurde er doch vor 14 Jahren auf der Kinoleinwand gezeigt.
    "Die Unglaublichen 2" schließt nahtlos an den ersten Teil an und zeigt dem Publikum, dass sich auch Superhelden mit ganz gewöhnlichen Alltagsproblemen herum schlagen müssen:
    Während die Mutter erstmals allein im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht und sich für die gesellschaftliche Anerkennung aller Superhelden einsetzt, hütet der Vater seine pubertierende Tochter, den 10 jährigen Sohn und das Baby. Nachdem allesamt mit Superkräften ausgestattet sind, ist der Vater leicht überfordert.
    Mit den Unglaublichen - Superhelden kann sich jeder Zuschauer ein wenig identifizieren und erkennt sich in den unterschiedlichen Rollen der einzelnen Familienmitglieder wieder.
    Ein Filmspaß, bei dem das Lachen ganz bestimmt nicht zu kurz kommt!
    12.10.2018
    20:04 Uhr
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    Making superheroes incredible again

    Exklusiv für Uncut
    Im Jahre 2004 veröffentlichte die Disney-Tochterfirma Pixar mit „The Incredibles“ einen ihrer bis heute beliebtesten Filme. Der Animationsspaß rund um die chaotische Superhelden-Familie Parr zeigte sich in einer Zeit, zu der Superhelden-Kino im Gegensatz zu heute noch eine seltene Rarität war, bei Zuschauern jeglicher Altersklasse großer Beliebtheit. So handelte es sich beim Film um eine intelligente Persiflage wie auch gleichzeitig Hommage an das Superhelden-Genre und konnte dabei sowohl Publikum als auch Kritik auf voller Linie überzeugen. Bei der Oscar-Verleihung 2005 konnte der Streifen neben der erwartbaren Nominierung in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ sogar zusätzlich noch eine Drehbuch-Nominierung abstauben. Da der erste Teil mit einem Cliffhanger endete, der die Ankunft des neuen Bösewichts „The Underminer“ zeigte, warteten Fans hochgespannt auf eine wohl wahrscheinliche Fortsetzung - lange Zeit jedoch vergebens. 14 Jahre und 13 Pixar-Filme später dürfen sich Liebhaber des ersten Teils endlich auf die Rückkehr der wahrlich unglaublichen Familie Parr freuen. Auf den Regiesessel nahm einmal mehr Animationsveteran Brad Bird Platz, der sich neben dem originalen „The Incredibles" mit dem fabelhaften „Ratatouille“ (2007) für ein weiteres Juwel Pixars verantwortlich zeichnen konnte, aber auch schon vor seiner Zeit bei der Animationswerkstätte den oft unterschätzten animierten Sci-Fi-Klassiker „The Iron Giant“ (1999) machte.

    Trotz der 14-jährigen Verzögerung zwischen den beiden Teilen setzt die Handlung des Sequels direkt an den Ereignissen des Originals an und zeigt gleich zu Beginn den bereits vor langer Zeit angekündigten Kampf zwischen Familie Parr und dem maulwurfsartigen Bösewicht „The Underminer“ (im Deutschen: „der Tunnelgräber“). Um weitere Kollateralschäden zu verhindern, entschließt sich die Regierung in Folge dessen das Superhelden-Schutzprogramm zu beenden. Aus diesem Grund soll die Familie Parr rund um Vater Bob alias Mr. Incredible (Craig T. Nelson), Mutter Helen alias Elastigirl (Holly Hunter), Tochter Violet, Sohn Dash und Baby-Sohn Jack-Jack vorerst wieder ein vermeintlich normales und unscheinbares Leben führen. Plötzlich bekommt die Familie jedoch ein verlockendes Angebot von den beiden schwererfolgreichen Unternehmer-Geschwistern Winston (Bob Odenkirk) und Evelyn Deavor (Catherine Keener), die mithilfe einer Kampagne Superhelden wieder zur Legalisierung verhelfen wollen. Dabei haben die beiden - sehr zu Überraschung von Bob - nicht ihn als das Werbeobjekt der Kampagne auserkoren, sondern tatsächlich seine Frau Helen. Während sie also als Elastigirl ihre dehnbaren Kräfte aufs Vollste ausnützen kann, muss sich Mr. Incredible unterdessen um die Probleme im Haushalt kümmern, was sich für ihn als schwieriger erweist als erwartet. Als es Elastigirl jedoch mit dem Screenslaver zu tun bekommt, - einem Widersacher, der mithilfe von Bildschirmen Personen unter Hypnose versetzt - muss sich die Superheldenfamilie wieder als eine solche vereinen, um gemeinsam dessen gefährlichen Machenschaften zu unterbinden.

    In ihren Ursprungsjahren hat sich Pixar noch in erster Linie als Garant für Originalität ausgezeichnet, ist mittlerweile jedoch auch schon leicht an der Hollywood-Krankheit Sequelitis erkrankt. Der gewohnten Qualität ihrer Werke tut das (sofern der Film kein „Cars“ im Titel trägt) jedoch in der Regel keinen Abbruch, denn mit über Jahre hinweg geplanten Filmen wie „Findet Dorie“ oder dem wahrlich meisterhaften „Toy Story 3“ hat die Produktionsfirma eindrucksvoll bewiesen auf welch einem hohen Niveau Film-Fortsetzungen produziert werden können. Dasselbe lässt sich nun zum Glück auch von „The Incredibles 2“ behaupten, denn Brad Bird hat hier eine mehr als würdige Weiterführung der Geschichte rund um die Superhelden-Familie Parr geschaffen.

    Ähnlich wie das Original strotzt auch die Fortsetzung nur so vor brillanter Situationskomik. Besonders den Momenten, in denen sich Bob während Helens Abstinenz als Hausmann beweisen muss, konnte fein geschriebener Wortwitz entnommen werden. Vor allem eine Szene, in der er seinem Sohn Dash bei einer Mathe-Aufgabe helfen soll, jedoch an den neuartigen Lösungswegen der Rechenprobleme scheitert (denn „Mathe sei doch immer Mathe“ und sollte laut ihm auch nicht verändert werden), wird dem einen oder anderen bestimmt ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Auch zwei sensationelle Nebencharaktere des ersten Teils können hier wieder für welche der größten Lacher im Film sorgen. Da hätten wir zum einen den eisigen Superhelden und Freund der Familie Parr Lucius alias Frozone (Samuel L. Jackson), der sich ins Besondere in den Szenen mit seiner kecken Ehefrau wieder für prächtigen Slapstick-Humor verantwortlich zeichnet. Zum anderen darf man sich auch auf ein Wiedersehen mit der herrlich verschrobenen Designerin Edna Mode freuen, die im Original einmal mehr von Regisseur Brad Bird selbst gesprochen wurde.

    Was der Fortsetzung tatsächlich sogar noch besser gelungen ist als dem bereits 'unglaublichen' Vorgänger, ist der Bösewicht. Zwar hatte Teil 1 mit Ex-Mr.Incredible-Fan Syndrome einen durchaus unterhalsamen Widersacher, der jedoch szenenweise etwas zu überzeichnet wirkte. Hier hat man mit dem Screenslaver einen Bösewicht kreiert, der auf der einen Seite durch sein alleiniges Auftreten tatsächliches Unbehagen in Zuschauern aller Altersklassen erzeugen kann - dem andererseits aber auch ein überraschendes Maß an Tiefe zu Teil wurde, das einem die Motivationen für dessen Handeln durchaus nachvollziehen lässt. Auf emotionaler Ebene ist der zweite Teil dementsprechend sogar reicher als das Original.

    Auch aus technischer Sicht weiß der Film auf voller Linie zu überzeugen. So werden einem wundervoll animierte und texturierte Action-Szenen geboten, die mit einer ungeheuerlichen Kinetik und einer Vielzahl an kreativen Einfällen bestechen. Angetrieben werden diese rasanten Sequenzen von einem abermals fantastischen Score von Oscar-Preisträger Michael Giacchino, der sich hier auch wieder seines eigens komponierten und besonders eingängigen „Incredibles“-Theme bediente und dieses in verschiedensten Variationen neu arrangierte.

    Der einzig gröbere Wehrmutstropfen ist, dass die Dynamik innerhalb der Familie nicht ganz so rund wirkt wie in Teil eins, was vermutlich auf die sehr ungleich verteilte Screentime der Figuren zurückzuführen ist. Während Violet wieder ein eigener Handlungsnebenstrang zuteil wurde und überraschend viel Fokus auf Baby Jack-Jacks neuentdeckte Superkräfte gelegt wird, wurde der Charakter des Dash doch diesmal sehr stark in den Hintergrund gedrängt und bekommt nicht mal wirklich Zeit um seine Laufpower zur Schau zu stellen.

    Es lässt sich am Ende des Tages aber sagen, dass Brad Bird mit seiner langerwarteten Fortsetzung zu „The Incredibles“ zwar nicht ganz an die Klasse von Pixars Original erreicht hat, aber doch sehr nah herangekommen ist. Rasant, emotional und im wahrsten Sinne des Wortes UNGLAUBLICH unterhaltsam - die 13 Jahre Wartezeit haben sich gelohnt!

    Klar inspiriert von Trumps berüchtigtem Wahlspruch gibt Bob Odenkirks Figur in einer Szene des Films den Slogan „Make Superheroes Great Again!“ von sich. Darauf sage ich nur:

    You didn't just make them great - you made them truly INCREDIBLE again!
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    09.10.2018
    13:56 Uhr
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    Unglaubliche 14 Jahre...

    ..hat es bis es zu diesem Wiedersehen mit der UNGLAUBLICHEN Superhelden Familie gedauert. Und wie beim ersten Teil hat es Regisseur BRAD BIRD, der u.a. auch "Ratatouille" inszenierte, geschafft, die Zuseher Anteil am Leben der fünfköpfigen Familie mit Superkräften nehmen zu lassen:
    Während sich Mutter Helen als Elastigirl in ihrem neuen Job für die öffentliche/staatliche Anerkennung aller Superhelden einsetzt, kümmert sich Vater Bob alias Mr. Incredible um die drei Kinder.
    Und das ist gar nicht so einfach, denn die pubertierende Tochter ist verliebt, der zehnjährige Sohn Flash braucht Betreuung bei seinen Hausübungen und dann ist ja auch noch das Baby Jack-Jack.
    Im Laufe des Film stellt sich heraus, dass auch das Baby mit ganz besonderen Fähigkeiten ausgestattet ist - die Konfrontation zwischen Jack-Jack und einem Waschbären strapaziert die Lachmuskeln des Kinopublikums bis aufs Äußerste.
    Alles in allem bietet der Film viel Abwechslung, Action und köstlichste Unterhaltung.
    20.09.2018
    15:22 Uhr
  • Bewertung

    Make Superheroes great again!

    14 Jahre mussten Fans auf die Fortsetzung des 2004 erschienenen "Die Unglaublichen" warten. Die Geschichte rund um die Familie Parr und deren aussergewöhnliche Superkräfte schließt direkt da an, wo sie aufgehört hat. Doch kann Regisseur Brad Bird (Iron Giant, Ratatouille) nach so langer Zeit den Hype und die Qualität des ersten Films aufrecht erhalten?

    Der Prolog - Der Tunnelgräber (Underminer in der OV) bedroht Metroville, und die Unglaublichen - die nach den Geschehnissen des ersten Teils nicht mehr als normale Bürger ihr Dasein fristen müssen - retten, wenn auch mit erheblichen Sachschaden, den Tag. Doch eben dieser Schaden veranlasst die Politik dazu, die Superhelden wieder zurück ins Exil zu schicken. So findet sich die Superhelden-Familie quasi Mittellos im Alltags-Trott wieder, bis zwei großzügige Unternehmergeschwister der viel weniger Schaden verursachenden Elastigirl einen Job und eine PR-Auffrischung beschaffen. Bob, aka Mr. Incredible wird zum Stay-at-Home Helden für seine Kinder Violet, Dash und Jack-Jack, während seine Frau Helen, aka Elastigirl, gegen eine scheinbar übermächtige Bedrohung kämpft.

    Der Film tänzelt mit Leichtigkeit zwischen Familienkomödie, Coming-of-Age Teenie-Film, Agenten-Thriller und Superhelden-Action hin- und her. Dabei brilliert er mit fantastischen, aber dennoch glaubwürdigen Charakteren (sowohl Helden, als auch Gegenspieler), packenden Actionsequenzen und herzhaften - meist aufgrund nachempfindbarer Familienprobleme - Lachern. Dazu werden passend Musik im Stile der Bond-Filme und Retro-Futuristische Schauplätze und Fahrzeuge gemixt.

    "Die Unglaublichen 2" kann den Level des ersten Teils definitiv halten und bleibt aufgrund seiner gut ausgearbeiteten, wenn auch nicht allzu unvorhersehbaren Story nicht nur ein Film für die Kids, sondern für die ganze Normalo- als auch Super-Familie!
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    19.09.2018
    23:22 Uhr
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    Teil 1 nicht gesehen und kein riesen Fan von Animationsfilmen...

    ... das waren die Voraussetzungen mit denen ich gestern in der Sneak Preview saß und gespannt warte was denn da kommen mag. Anhand der Trailer vermutete ich schon einen kinderfreundlichen Film, als dann auch noch das Disney und Pixar Logo erschienen dachte ich mir nur "Eieiei, was da jetzt wohl auf mich zukommt...".
    Obwohl ich den ersten Teil nicht gesehen hatte wusste ich nach wenigen Sekunden, dass es sich um Incredibles 2 handeln musst und dachte nur "Autsch, auch das noch!" (Ich hasse es, wenn ich vorige Teile von etwas nicht gesehen habe).
    Ok, aber geben wir dem Treiben auf der Leinwand halt mal eine Chance - und diese wurde wirklich genutzt! Der Film war unterhaltsam, lustig, kinder- aber auch erwachsenengeeignet und hat mir, vor allem für einen Animationsfilm, sehr gut gefallen. Mein Highlight war definitiv das Baby!
    Auch wenn man die Story binnen kurzer Zeit durchschaut hat, was natürlich auch der Kinderfreundlichkeit geschuldet ist, sehe ich hier durchaus Potential für Teil 3.
    18.09.2018
    07:41 Uhr