4 Einträge
13 Bewertungen
63.5% Bewertung
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    Alles sieht gut aus und die Handlung ist akzeptabel. Aber.....




    Achtung Spoiler


    es stört irgendwie, dass das love interrest des Hauptdarstellers für die Katastrophe verantwortlich ist. Danach wird dieser Tatsache keine weitere Beachtung mehr geschenkt, weil das die Liebesgeschichte ruinieren würde. Leider ein einfach schlechtes Drehbuch.
    28.08.2022
    21:23 Uhr
  • Bewertung

    Mission: Dinos retten

    Die Neuauflage aus 2015 hat - auch wenn sie nicht wirklich Neues bieten konnte und trotz so einiger Schwächen - durchaus Spaß gemacht. Im Vergleich zu dieser ist “Jurassic World 2“ doch etwas enttäuschend.

    Der Film nimmt zwar schnell Fahrt auf, der Abschnitt auf der Insel ist jedoch viel zu schnell vorbei. Der Rest des Films spielt dann auf deutlich engerem und modernerem Raum - wo die Dinos leider in erster Linie deplatziert wirken.
    Überhaupt finde ich es schade, dass die Dinosaurier so stark in die Opferrolle zurückgedrängt werden und einen Großteil des Films nicht wirklich viel mehr machen können, als auf ihre Rettung zu warten.

    Und ansonsten: gibt es nerdige Sidekicks, denen nicht genug Raum eingeräumt wird um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, eine sympathische Identifikationsfigur für die ganz Jungen, wieder geldgierige Menschen & einen genmanipulierten Super-Saurier, mit dem es die Helden (unterstützt von den netten Vertretern der Dino-Gruppe) aufnehmen müssen und zumindest streckenweise nett anzusehene Dino-Action.
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    21.06.2018
    09:20 Uhr
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    Dino World

    Die JURASSIC-Filme haben mich nie begeistert - leider macht da auch DAS GEFALLENE KÖNIGREICH keine Ausnahme. Irgendwie hatte ich den gesamten Film das Gefühl bei einem Computergame dabei zu sein, aber keinem guten leider: Dinos and Men jump and run.
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    18.06.2018
    08:11 Uhr
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    Langatmige Saurier Action

    Exklusiv für Uncut
    Nach dem überraschend großen Erfolg des ersten Jurassic-World-Films, lies ein Sequel nicht lange auf sich warten. Inszeniert hat den kolossal angelegten Action-Blockbuster der Spanier Juan Antonio Bayona, den man eigentlich eher für atmosphärische Genrefilme wie „Das Waisenhaus“ kennt und natürlich sind wieder Chris Pratt und Bryce Dallas Howard an Bord.

    Drei Jahre nach der letzten Katastrophe beherrschen die letzten Dinosaurier unabhängig von der Menschheit die Insel Nublar. Doch ein nahender Vulkanausbruch stellt die Menschheit vor eine moralische Frage, sollen sie die Dinosaurier retten oder das von ihnen erschaffene Übel einfach sterben lassen. Owen (Chris Pratt) und Claire (Bryce Dallas Howard) lassen sich – wie könnte es auch anders sein – zu einer riskanten Rettungsaktion überreden, die natürlich mal wieder bildgewaltig scheitert.

    Der mittlerweile fünfte Aufguss der Jurassic-Park-Reihe bietet wie man sich vielleicht schon denken kann, absolut nichts Neues. Technisch sind die immergleichen Aufnahmen von überdimensionalen Dinosaurieraugen, stampfenden T-Rex-Füßen, die immer näher kommen oder Leuten, die sich unter einem Auto verstecken natürlich einwandfrei, aber durch diese repetitiven Elemente wirkt die epochal inszenierte Action über die Laufzeit von 129 Minuten einfach ermüdend. In manchen Szenen blitzt zwar die Handschrift des Regisseurs Bayona durch und man hegt Hoffnungen, dass sich der Film zu einem suspensegeladenen „Creature-Feature“ entwickeln könnte, aber leider wird daraus immer zu schnell wieder banale Hollywood-Action. „Jurassic World 2“ wirkt wie eine zufällige Zusammenstellung von Charakteren und Handlungselementen aus allen anderen Jurassic-Park-Filmen. Man hat eine Szene, in welcher der übercoole Chris Pratt mit einem lässigen Spruch den feigen Computernerd trifft, man hat den schmierigen Bösewicht, der durch seine übertriebene Habgier von einem Dinosaurier verspeist wird, natürlich gibt es auch einen neuen, ultragefährlichen Hybrid-Dino und die schon im letzten Teil unnötige Liebesgeschichte wird auch wieder kurz entflammt. Man kann eigentlich gar nicht besonders viel spoilern, weil in dem Film absolut nichts Überraschendes passiert.

    Trotzdem darf man „Jurassic World 2“ nicht absprechen, dass er zumindest ein paar Szenen hat, die einen nostalgisch seufzen lassen, wenn man als Kind Dinosaurierfan war und mit den alten Filmen aufgewachsen ist. Dr. Ian Malcolm noch einmal, wenn auch nur kurz, auf der Leinwand erleben zu dürfen, war einfach schön und ein paar gute Fanservice-Momente gab es auch. Die Gesellschaftskritik in Richtung „Dürfen wir die Dinosaurier sterben lassen, obwohl sie vor uns da waren?“ eröffnet tatsächlich eine interessante und neue Perspektive, muss aber immer zu schnell den seelenlosen Materialschlachten weichen.

    „Jurassic World 2“ bietet zwar an einigen Stellen ein paar ganz nette Effekte, aber wirklich innovativ oder einfallsreich ist er selten. Wenn man zum fünften Mal den gleichen Film sehen will, kann man ihn sich ohne Bedenken anschauen. Die nächste Fortsetzung ist auch schon wieder angekündigt und wir dürfen mehr oder weniger gespannt sein, ob die Menschheit die gleichen Fehler tatsächlich noch ein sechstes Mal wiederholen wird.
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    jza
    15.06.2018
    23:00 Uhr