11 Einträge
30 Bewertungen
73.7% Bewertung
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  • Bewertung

    Nur für eingefleischte Barbiefans

    Die Patriarchismuskritik kommt nicht nur als Wink mit dem Zaunpfahl daher, sondern wird mit einer Armee pinker Riesen-Zaunpfähle in die Zuseher:innen hineingeprügelt. Genau dadurch verliert die Kritik jedoch leider ihre Wirkung. Gesellschaftskritik soll zum Nachdenken (und Umdenken) anregen, nicht zu Augenrollen und "na no na ned"-Gedanken führen.

    Die Details aus der Barbie-Welt sind liebevoll umgesetzt, verlieren aber schnell ihren Reiz, was unter anderem dem ständigen Wiederholen der immer gleichen Witze und Anspielungen geschuldet ist.

    Mir ist auch nicht klar, wer die Zielgruppe des Films ist. Der Humor ist größtenteils extrem kindlich, viele Anspielungen aus der "Erwachsenenwelt" richten sich hingegen an ältere Zuseher:innen.

    Ironischerweise ist es ein Mann, dessen Figur den größten Eindruck hinterlässt.

    Insgesamt ist der Film eine große Enttäuschung.
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    19.08.2025
    20:30 Uhr
  • Bewertung

    Große Gedanken

    Dieses Machwerk über Barbiepuppen ist genauso anspruchsvoll, tiefgründig und humorvoll wie ein stundenlanges Barbiepuppenspiel, bei dem man sich überlegt, ob Barbie lieber als Astronautin oder Prinzessin den Tag rettet – ein Meisterwerk für die ganz großen Denker unter uns.
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    11.06.2025
    18:48 Uhr
  • Für alle Barbie-Puppenliebhaber

    Der Film Barbie bietet eine bezaubernde Reise in die Welt der Magie und Freundschaft. Die Animation ist faszinierend, die Farben sind lebendig, und die Botschaft von Selbstvertrauen und Zusammenhalt wird liebevoll vermittelt. Barbie überzeugt in ihrer inspirierenden Rolle, die sowohl kleine als auch große Zuschauer anspricht. Die Musik und die Charaktere tragen zur positiven Stimmung bei. Ein unterhaltsamer Familienfilm, der Herzen berührt und eine wohlverdiente Empfehlung für Barbie-Fans ist!
    10.12.2023
    09:31 Uhr
  • Toller Film mit Margot Robbie und Ryan Gosling

    Ein großartiger Entspannungsfilm, der einen kritischen Blick auf das Patriarchat wirft. Der Film ist ein feministisches Manifest, in dem auf humorvolle Weise erörtert wird, was heute von Frauen erwartet wird. Am Ende gibt es eine lehrreiche Lektion. Mir hat der Film sehr gut gefallen!
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    10.12.2023
    08:34 Uhr
  • Bewertung

    Pinke Revolution

    Der Barbie-Film regt zum Nachdenken an über männliche Vorherrschaft und weibliches Selbstverständnis. Greta Gerwig nimmt das Patriarchat ordentlich aufs Korn und nebenbei auch noch den Mattel-Konzern.

    Bester Satz im Film von Ken:
    Ich bin ein Mann ohne Macht. Macht mich das zu einer Frau?

    P.S. Eine Freundin hat sich den Film gleich ein zweites Mal mit ihrer Mutter und Tochter angesehen.
    01.10.2023
    22:00 Uhr
  • Bewertung

    Die Metaebene macht's

    Nach langem Warten habe ich mir nun im Urlaub doch den neuen Barbie-Film angesehen. Nun ja, ich muss allen zustimmen, die von dem Film sehr angetan sind. Gar nicht so sehr, weil die Geschichte so wahnsinnig spannend oder so wahnsinnig unterhaltsam ist. Vielmehr ist es ein ganz besonderer Greta-Gerwig Humor, der immer ganz knapp unterhalb des echten Lachers bleibt, weil die Themen, die der Film anspricht, letzten Endes viel zu ernst sind: Patriachrat, stereotype Rollenbilder, Feminismus, Gleichberechtigung ...

    Dies in einen Film zu packen, der sich mit dem wohl bekanntesten Kinderspielzeug der letzten Jahrzehnte befasst und zugleich nur so vor Kritik an dem Konzern, dem Gewinnstreben und der aberwitzigen Plastikwelt in Rosarot nur so strotzt, muss man Greta Gerwig und ihrem Drehbuch-Coautor Noah Baumbach als die eigentlich bemerkenswerte Leistung hoch anrechnen. Letztlich ist der Film aber nicht wirklich was fuer Kinder, wie ich in der Vorstellung hier in McLean, VA deutlich mitbekam: die Kids im Alter von 9 bis 12 Jahren fragten bei nahezu jedem Witz, bei dem die Erwachsenen lachten, was da mit "Stereotyp" etc. gemeint sei.
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    24.09.2023
    14:55 Uhr
  • Bewertung

    Stellenweise ein paar gute Witze, aber auch sehr viele, die einfach nicht funktionieren. Und der Film ist mindestens eine halbe Stunde zu lange. Manche Handlungsstränge werden willkürlich als Nebenhandlung eingespielt, ohne das man sie brauchen würde.
    14.09.2023
    14:43 Uhr
  • Bewertung

    Auf Zehenspitzen ins Leben

    Das, was diesen Sommer in der Welt des Kinos passiert ist, gleicht einem Paradigmenwechsel. Genauer betrachtet bleibt zu dieser Zeit kaum ein Stein auf dem anderen. Das Publikum ist müde von dem, was es die längste Zeit vorgesetzt bekommt. Worin sich das äußert? Zuerst mal hängt der Megakonzern Disney ziemlich durch. Man könnte auch meinen, dass bei einer aufgeblähten Größe wie dieser irgendwann der Zusammenbruch kommen „muss“. Was politisch nicht funktioniert hat, kann auch wirtschaftlich nicht gutgehen. Die Maus frisst sich von innen auf, zersetzt sich, fährt Pleiten ein. Tilgt seine eigenen Produktionen aus dem Streamingportal, weint dem Ergebnis von Elemental, Indiana Jones und Geistervilla nach. Die Zeit der Superhelden scheint vorbei zu sein, all die langweiligen Real Life-Überzeichnungen bekannter Zeichentrickfilme mögen anöden, Verfilmungen von Themenpark-Attraktionen ebenso. Tom Cruise hat mit Mission: Impossible – Dead Reckoning zwar seinen qualitativen Höhepunkt erreicht, doch danach wird das ganze Franchise wohl auch sein Ende finden müssen. Was aus DC und Warner wird, liegt in den Händen von James Gunn – der mit The Flash allerdings auch nichts zu lachen hat, rein was das Einspiel betrifft.

    Auf Basis dieser Umwälzungen ist allerdings letzten Monat etwas ganz Erstaunliches passiert. Das Phänomen Barbenheimer. Klingt ein bisschen nach Lindenstraße, ist aber die Verschmelzung von Barbie und Oppenheimer, von zwei Filmen, die unterschiedlicher nicht sein können, die aber eines gemeinsam haben: eine Vision. Christopher Nolan, der Retter des Covid-Kinos und Mindfuck-Ästhet, lässt dieses Jahr die Bombe platzen – und alle wollen hin. Warum nur? Weil eine True Story rund um den Weltfrieden alle angeht? Weil der jährliche Nolan fast schon etwas Vertrautes darstellt? Schließlich ist Oppenheimer kein gefälliger Film, und hat nichts, was einen Blockbuster letztlich ausmacht. Die Biographie des Physikers unter dem politischen Himmel Amerikas ist spannend, aber dialoglastig und experimentell. Liefert stilsichere Schauwerte, zieht sich aber auf drei Stunden Länge. Will die Masse tatsächlich mal etwas anderes? Etwas, dass sie fordert, triggert und zum Nachdenken anregt? Jedenfalls hat diese Tatsache einen lautstarken Aha-Effekt zur Folge, der bei Barbie widerhallt – einem Spielzeugfilm für Jung und Alt, ein wandelnder Katalog aus Puppen und Mode, Plastikhäusern in Pink und überall das Logo von Mattel. Wer genau will denn sowas sehen? Einen fast zweistündigen Werbespot zur Erweiterung der Gewinnmarge?

    Ganz so ist es nicht. Natürlich verspricht sich der Konzern davon genug Profit, um auch die nächsten Jahre ruhig schlafen zu können. Ein Verbrechen ist das allerdings keines. Schon gar nicht, wenn Product-Placement wie dieses, so offensichtlich und ungeniert, einfach nur dazu da ist, um als Stilmittel zu fungieren, das Greta Gerwig und Noah Baumbach in ihrem metaphysischen Märchen so dermaßen geschickt einsetzt, dass man tatsächlich von einer Art Paradigmenwechsel sprechen kann, wenn es darum geht, das Verhältnis zwischen Kunst und Kommerz neu zu evaluieren. Ich denke dabei an Andy Warhol, dem Pop-Art-Künstler, der mit dem Product Design bekannter Marken der Kunst jene Möglichkeit zugesprochen hat, auch massentauglich sein zu dürfen, ohne an Qualität zu verlieren. Gerwig folgt einem ähnlichen Weg. Für sie ist Barbie Campbells Tomatensuppe – und spielt damit herum, als hätte Mattel über gar nichts mehr zu bestimmen, außer über die eigene Hoffnung, dass die Sicht der Mumblecore-Autorenfilmerin den Konzern schadlos hält. Denn was sind sie denn, diese stereotypen Puppen mit ihren unrealistischen Maßen und ihrer heilen Welt? Was ist sie denn, diese Barbie, benannt nach Ruth Handlers Tochter Barbara, die dieses Spielzeug auf dem Markt brachte?

    Nicht zu vergessen, da gibt es noch diesen Ken, der den heterosexuellen Beziehungsidealismus, sprich: genug Romantik ins Kinderzimmer bringen sollte, auf dem Niveau Grimm’scher Prinzessinnenmärchen, vorzugsweise in der Lieblingsfarbe kleiner Mädchen, nämlich Rosa mit all ihren Nuancen. Mit diesen Figuren, so dachte sich Gerwig, lässt sich die Diskrepanz zwischen den Geschlechtern auf eine für alle verständliche, augenzwinkernde Parabel herunterbrechen, die als behutsame Satire bestens funktioniert und überdies mit Margot Robbie und Ryan Gosling ein Paar gefunden hat, welches als Testimonial für soziale Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau die lustvoll simplifizierte Message für die breite Masse hoch erhobenen Hauptes in die reale Welt trägt. Ich hätte nicht erwartet, dass Greta Gerwig sich selbst und ihren Prinzipien so sehr treu bleiben kann. Gerade dadurch gelingt ihr die Fusion von Kommerz und Kunst so leichthändig, als wäre die Marktwirtschaft längst schon devotes Werkzeug für Intellektuelle, um darzustellen, wo im gesellschaftlichen Miteinander Defizite existieren.

    Barbie, Jahrzehnte im Geschäft und längst nicht nur mehr blond, hellhäutig und langbeinig, erfährt nun ihre lägst überfällige Bestimmung. Gerwigs ironischer und niemals tadelnder Film lässt zwischen La La Land und Pixars Toy Story die Puppen tanzen, einen bestens aufgelegten Ryan Gosling, der nicht nur Beach kann, sondern auch Komödie, übers Männerdasein singen und das Matriarchat dem Patriarchat eins auswischen. Das ist knallbunt, dann wieder schräges Revuekino. Letzten Endes aber folgt Barbie der Tatsache, dass Frauen ohne Männer jederzeit können – Männer ohne Frauen zwar auch, dafür müssen sie sich aber erstmal selbst finden. Ganz ohne Macht und Aufplustern.



    Mehr Reviews und Analysen gibt's auf filmgenuss.com!
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    06.08.2023
    14:11 Uhr
  • Bewertung

    I am Kenough

    Pink, funny, unglaublich detailverliebte Ausstattung (man kommt mit dem Schauen gar nicht nach), großartiger Cast - allen voran Margot Robbie als die perfekte Stereotypical Barbie, wobei sie von Ryan Gosling fast an die Wand gespielt wird. Er ist als Beach Ken eine Wucht, ich habe Tränen gelacht. Dazu die ganzen Nebenfiguren, z.B. Michael Cera als Allan, der trotz nur weniger Szenen nachhaltig in Erinnerung bleibt (offenbar gegensätzlich zum "echten" Allan). Der Film ist nicht perfekt was das pacing angeht, und die message ist so richtig in-your-face; aber insgesamt geht die Mischung aus Slapstick/leichten Lachern, intelligenteren Schmähs ("I am a man without power. Does this make me a woman?") und ernsten Szenen auf. Generell funktioniert der Film dafür, was er alles will, sehr gut. Gute Laune Film mit Tiefgang und für mich der Sommerhit 2023!
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    24.07.2023
    14:28 Uhr
  • Bewertung

    Pretty in Pink

    Lang ist es her, wo ich Zeuge wurde, das sich Zuschauer sehr lange für ein Kinoticket in einer Warteschlange anstellen mussten. Statt um 20:00 Uhr begann die Vorstellung um 20:30 Uhr. Von den Fans, die mit pinker Kleidung oder rosaroten Haaren, ging eine extrem positive Stimmung aus.
    Das setzte sich im Film fort.
    Greta Gerwig scheint alles richtig gemacht zu haben: BARBIE ist in aller Munde und macht Spaß!
    Dafür gab es auch Applaus vom Publikum. So ähnlich wie bei einem Filmfestival. Da schließe ich mich an.
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    22.07.2023
    07:39 Uhr
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