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    Heiße Story, coole Musik

    Der Jugendliche Titelheld Baby (großartig gespielt von Ansel Elgort aus "Das Schicksal ist ein mieser Verräter") hat Schulden bei Gangsterboss Doc (Kevin Spacey).
    So muss er für diesen seit Jahren als Fluchtwagenfahrer bei diversen Coups arbeiten, bis er alles abbezahlt hat. Noch ein letzter Job, und Baby, der beinahe nonstop Musik aus seinen Kopfhörern hört, ist frei. Dann kann er mit der Kellnerin Deborah, in die er sich vor kurzem verliebt hat, gemeinsam ein neues Leben beginnen. Leider klappt nicht alles so wie vorgesehen...
    Ähnlich wie im Film "Atomic Blonde" begeistert der Streifen durch heiße Actionszenen und einen grandiosen Soundtrack. Der Hauptdarsteller, der ähnlich einem Autisten in seiner eigenen Welt zu leben scheint, wirkt auf seine Mitwelt, die ihn nicht gut kennt, nicht besonders hell; doch der Eindruck täuscht.
    "Baby Driver" ist ein actiongeladener Thriller mit einem Touch von Romantik, der durchaus für jeden Kinobesucher Passendes zu bieten hat.
    28.12.2017
    21:15 Uhr
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    Edgar Wright gibt Vollgas

    Exklusiv für Uncut
    Der mittlerweile 43-jährige Brite Edgar Wright dürfte einem breiten Publikum als Mastermind hinter der lediglich durch ein paar wiederkehrende Themen miteinander verbundenen Three-Flavours-Cornetto-Trilogie (Shaun of the Dead, Hot Fuzz, The Worlds End) bekannt sein, in der er mit seinen beiden Hauptdarstellern Simon Pegg und Nick Frost verschiedenste Genrekonventionen persiflierte und dabei stets was völlig Neues kreierte. Was jedoch besonders in Wrights Oeuvre hervorsticht, ist dessen markanter visueller Stil, den er seit Beginn seiner Karriere konsequent durchzieht und ihn vom Großteil der modernen Comedy-Filmemacher deutlich abheben lässt. Im Gegensatz zu vielen anderen modernen Komödien, bezieht Wright die Komik seiner Werke nicht nur aus Wortwitzen und improvisierter Situationskomik – die Pointen seiner Streifen spielen sich zumeist auf visueller Ebene ab. Stets begleitet von schnellen Schnitten, nahezu unsichtbaren Szenenübergängen und kreativen visuellen Ideen en Masse, konnte Wright bereits in seinen Frühwerken sein handwerkliches Talent zur Schau stellen. Für seine 2010 erschiene detailgetreue Verfilmung der Graphic Novel-Reihe „Scott Pilgrim vs the World“ perfektionierte er seinen Stil noch ein Stück mehr und kreierte eine an Videospiele und Animes angelehnte Ästhetik, die moderne Popkultur und den heutigen Geek-Zeitgeist so akkurat auf die Leinwand bannen konnte, wie kaum ein anderer Film.

    Nachdem er 2013 mit „The World’s End“ den krönenden und überraschend ernsten Abschluss seiner Cornetto-Trilogie in die Kinos brachte, begann Wright an der Fertigstellung seines bisher größten Projektes zu arbeiten: der Adaption des Marvel-Comics „Ant-Man“. Wright, der gemeinsam mit Joe Cornish bereits seit 2006 an einer Verfilmung dieser eher wenig bekannten Superhelden-Reihe gearbeitet hatte, war jedoch von vielen Änderungen im Drehbuch, die ihm Disney Studio-Executives aufzwingen wollten, um den Streifen in die Kontinuität des „Marvel Cinematic Universe“ einzufügen, nicht sonderlich angetan. Da Wright nicht mehr länger mit ansehen konnte, wie ihm in sein eigenes Werk gepfuscht wird, gab er Mitte 2014 aufgrund von ‚kreativen Differenzen‘ den Regieposten an Ja-Sager Peyton Reed (*Achtung Wortspiel*) ab.

    In der Zwischenzeit kehrte der leidenschaftliche Cineast und Filmemacher in sich, veröffentlichte unter anderem online eine aufwändige Liste seiner 1000 Lieblingsfilme und begann sich einem Herzensprojekt zu widmen, dessen erste Skriptentwürfe bereits Anfang der 90er-Jahre entstanden sind und den kuriosen Titel „Baby Driver“ tragen sollte. Basierend auf Walter Hills „The Driver“ (1978) plante Wright einen Actionthriller über einen jungen Fluchtwagenfahrer zu drehen, dessen Leben nach einer Tinnitus-Erkrankung von Musik angetrieben wird. Nachdem Wright bereits 2003 Teile seines Konzepts für ein Musikvideo der britischen Electronic-Gruppe „Mint Royale“ verwenden konnte, gelang es ihm mit zahlreicher Unterstützung nun mehr als 20 Jahre nach der Entstehung der Ursprungs-Idee „Baby Driver“ in Lichtspielhäuser weltweit zu bringen. Eines sei vorab schon mal gesagt: die lange Wartezeit hat sich mehr, als nur gelohnt!

    Zunächst einmal: Worum geht es eigentlich?
    „Baby Driver“ erzählt die Geschichte vom jungen Fluchtfahrer Baby (Ansel Elgort), der mit seinem Talent, die Kriminellen ohne Probleme immer vor dem Eindringen der Polizei an einen sicheren Ort zu lenken, die Unterwelt Atlantas beeindruckt. Was den jungen Erwachsenen aber besonders von sämtlichen Kriminellen unterscheidet, ist seine Leidenschaft zur Musik. Seit er im jungen Alter an einem Tinnitus leidet, wird sein Alltag stets von Kopfhörern und seinen Lieblings-Songs begleitet. Eines Tages verliebt sich Baby in einem Diner in die Kellnerin Debora und will mit ihr aus deren beider trüben Alltag flüchten. Da Baby aber noch beim Gangsterboss Doc (Kevin Spacey) in der Schuld steht und bei einem letzten großen Coup zu Seite stehen soll, gestaltet sich sein Plan jedoch weit schwieriger als erhofft.

    Der grundsätzliche Plot des Films mag zwar nicht allzu originell klingen und manch Person vielleicht an Nicolas Winding Refn’s „Drive“ (2011) erinnern, jedoch was Wright aus diesem Konzept rausholen konnte resultierte in einen der einzigartigsten Kinofilme, die ich in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen habe. Bereits in der dialoglosen Eröffnunssequenz wird einem deutlich gemacht, wer hier im wahrsten Sinne des Wortes den Ton angibt: der Soundtrack. Von „Bellbottoms“, über „Egyptian Reggae“ hin zu „Easy“ von The Commodores – die Playlist des Films ist von vorne bis hinten mit mal mehr mal weniger bekannten, aber stets eingängigen Songs gespickt. Im Gegensatz zu den meisten heutigen Blockbustern („Suicide Squad“ lässt grüßen) wirken die Songs jedoch an keiner Stelle fehlplatziert oder forciert eingesetzt – das Gegenteil ist hier der Fall: Der Soundtrack dient stets als Hilfsmittel, um den Plot voran zu bringen und verleiht dem Film - ohne je dabei zum Gimmick zu verkommen – schon fast einen Musical-artigen Charakter. Das musikalische Element hätte den Film wohl kaum so viel Antriebskraft gegeben, hätte da nicht die technische Expertise hinter der Kamera ihren Senf dazugegeben. Besonders hervorzuheben wäre hierbei der unglaublich dynamische Schnitt seitens Paul Machliss (war auch bei den beiden vorherigen Werken Wrights für das Editing verantwortlich): Egal ob nun das Zuschmeißen von Autotüren, das Umschalten einer Ampel oder gar die Schüsse einer Waffe – ein jedes kleinste von Kameramann Bill Pope eingefangene visuelle Detail wurde exakt auf den Takt des gerade zu hörenden Songs zugeschnitten. Bei dieser technischen Meisterleistung hat der großartige Ton beziehungsweise Tonschnitt noch ein Sahnehäubchen oben drauf gesetzt, denn auch ein jeder Soundeffekt wurde haargenau und absolut authentisch eingesetzt.

    Was auf alle Fälle auch Erwähnung finden sollte, sind die atemberaubenden Action-Sequenzen und Set-Pieces. Ähnlich wie es George Miller beim meisterhaften „Mad Max: Fury Road“ tat, entschied sich auch Edgar Wright dazu, für die Verfolgungsjagden so wenig CGI wie möglich zu verwenden und diese mithilfe von Storyboards im Vorhinein zu skizzieren. Diese Entscheidungen verhalfen der Action des Films zu einer Kohärenz und Verspieltheit, die man im heutigen Kino meist kläglich vermisst. Besonders eindrucksvoll ist dabei eine farbenfrohe und mit vielen Longtakes gefilmte Verfolgungsjagd im letzten Drittel, die mich aufgrund eines begleitenden jodel-ähnlichen Tunes an „Raising Arizona“ (1987) (wohlgemerkt einer der Lieblingsfilme von Edgar Wright) von den Coen-Brüdern erinnerte. Zumindest in den technischen Kategorien darf man den Film auf jeden Fall bereits als Hauptanwärter auf manch Oscar-Nominierung fürs nächste Jahr vorhersagen.

    Auch abseits der technischen Raffinesse weiß der Film in vielerlei Belangen zu punkten. Das Drehbuch ist abgesehen von den Wright-typischen visuellen Gags auch mit zahlreichen charmanten und cleveren Witzen gefüllt. Auch an Popkulturreferenzen wird hier nicht gespart: Ob nun eine Verwechslung zwischen Serienmörder Michael Myers aus den „Halloween“-Filmen und „Austin Powers“-Star Mike Myers, dem Rezitieren von Phrasen aus Pixars „Monster-AG“ oder einem klar an „Bonnie & Clyde“ angelehnten Gangster-Pärchen – Wright konnte hier wieder sein enormes Filmwissen unter Beweis stellen.

    Auch mit den liebevollen Charakterzeichnungen weiß der Film durchaus zu überzeugen. Trotz der klar überzeichnet dargestellten und zum Teil schon cartoonish wirkenden Figuren, gelang es Wright einigen der Charaktere ein unerwartetes Maß an Tiefe zu verleihen, um deren Handlungen für den Zuschauer nachvollziehbarer zu gestalten. Zwar mag die Romanze zwischen Baby und Debora auf den ersten Blick ein wenig gekünstelt wirken, bei genauerer Überlegung passt diese jedoch komplett zu deren jeweiligen Charakterzügen und Motiven. Das durch die Bank großartig besetzte Schauspielensemble leistet dabei noch das Übrige. Ansel Elgort schafft es in vielen der dialogfreien Szenen auf der einen Seite die Coolness und Leichtigkeit seines Charakters, jedoch in anderen Momente auch dessen Verzweiflung und inneren Ängste gekonnt auf den Punkt zu bringen. Lily James („Cinderella“) verlieh der Figur Deborah ein Maß an Charme, sodass man sich ähnlich wie Baby schon bald in ihren Charakter verliebt. Kevin Spacey liefert als strenger aber trotzdem verständnisvoller Gangsterboss Doc einen seiner besten Kinoauftritte seit Jahren und Jamie Foxx gelang es den gewalttätigen Gangster Bats so eklig und unausstehlich wie nur möglich zu verkörpern. Das schauspielerische Highlight des Films bietet in meinen Augen jedoch „Mad Men“-Star Jon Hamm, der in seiner Verkörperung des psychopathischen aber dennoch charismatischen Gangsters Griff komplett aufgeht. Zu guter Letzt sei noch die sympathische Darstellung von Babys tauben Ziehvater Joseph zu erwähnen, der vom tatsächlich tauben Darsteller CJ Jones gespielt wurde.

    Alles in allem lässt sich somit sagen, dass Edgar Wright’s Passionsprojekt sich als mit charmanten Gags, unerwarteten Wendungen und zahlreichen kreativen Einfällen gespicktes Action-Thriller-Musical in in inszenatorischer Perfektion entpuppte, dessen ansteckende Energie für mich inmitten eines von Fortsetzungen geplagten Sommer in ein unvergessliches Kinoerlebnis kulminierte!

    „Baby Driver“ ist das filmische Äquivalent einer Sinfonie und Wright der glorreiche Maestro. Bravo!
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    03.08.2017
    13:55 Uhr
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    Sneak Preview - Baby Driver!

    Das zum 19. Geburtstag von UNCUT gezeigte Heist-Movie "Baby Driver" überzeugt vor allem durch tolle Actionsequenzen mit schnellen Schnitten und einem grandios abgestimmten Musikmix sowie einer geradlinigen Handlung.

    Wer einen kurzweiligen Genrefilm mit einer Mischung aus Action, Kriminalität, Romanze und viel Musik erleben möchte sollte sich diesen Film auf alle Fälle ansehen.
    11.07.2017
    23:30 Uhr
  • Bewertung

    ist das cool oder was?

    der plot ist klar – ein letztes mal muss baby (ansel elgort) noch den fluchtwagenfahrer für den manipulativen gauner (kevin spacey, wer sonst) geben, dann ist er raus aus dem geschäft. oder doch nicht ganz, denn eine allerletzte fahrt muss noch sein... und dann noch eine... und aus den geplanten "vergnügungsfahrten" wird durch die beteiligung schießwütiger, gewalttätiger psychopathen (allen voran jamie foxx) plötzlich blutiger ernst – und baby lernt erstmals die konsequenzen seiner allzu willfährigen mittäterschaft kennen.

    mit einem metascore von 86 und einer rottentomatoes-wertung jenseits der 90 sollte baby driver doch ein uneingeschränktes kino-vergnügen bieten – oder? nun, wer auf der flucht ist vor der sommerlichen hitze draußen und sich ein "cooles", rasant geschnittenes heist-action-movie voller spektakulärer und (das muss man auch als nicht-autofahrer neidlos zugeben) gekonnt inszenierter autoverfolgungsjagden reinziehen will, wird auf seine kosten kommen. als draufgabe noch ein paar songs aus opas fundus, die anno dazumal meist als kitsch abgetan, im vinylgewand daherkommend plötzlich als aufregender, ja geradezu "killer"-soundtrack durchgehen (sollen), die dem rasenden auto-ballett den takt vorgeben. mittendrin das scheinbar unbedarfte jüngelchen, das zwar ausschaut, als ob es nicht bis drei zählen könnte, doch durch seine fahrtechnik als identifikationsobjekt für alle gerade 18-jährigen neo-führerschein-inhaber prima herhalten kann. und – ausgestattet mit mega-coolen i-pod-ohrstöpseln und einer galerie an shades – genauso wie viele andere dieser "babys" die umwelt voller verantwortung und konsequenzen für die böse tat am liebsten ausblenden möchte.

    wer aber auf eine ausgegorene geschichte wartet, wartet vergebens; die jobs werden zwar kontinuierlich brutaler, der overkill an blechschäden und der exzessive gewalteinsatz (achtung, R-rating!) werden so manchen der erwachseneren zuschauer langweilen, abschrecken, anwidern. mitten im film hätte ich jamie foxx am liebsten selber in die fresse gehauen: als ob gewalt "cool" wäre... die liebesgeschichte – das jüngelchen muss ja was zu verlieren haben – ist als kontrapunkt zu schwach, wirkt zu aufgesetzt; einziger lichtblick und viel zu kurz zu sehen: der achtjährige blitzgneißer, der neffe des gansterbosses und in dieser illustren runde der gscheiteste von allen.

    fazit: rasant und gut geschnittenes auto-ballett-musical für fans – dieses konzept vermag zwar eine weile zu unterhalten, kann für nicht-fans aber den film nicht bis zum ende tragen. das schlimmste für mich: ich hasse filme, die davon leben, dass jemand nicht "nein" sagen kann...
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    11.07.2017
    23:16 Uhr
  • Baby driver

    Hey also zu Baby driver Geile Idee geiler Film. Humorvoll bisschen viel unrealistisch aber Geil. Ende unnötig lang gezogen aber ok
    lillischell_ff64a193ce.jpg
    11.07.2017
    22:57 Uhr
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    Das Leben ist ein Soundtrack

    Überfälle, Verfolgungsjagden, cooler Style und grandioser Soundtrack – klingt nach B-Ware der 70er Jahre, doch Baby Driver von Edgar Wright zelebriert und kombiniert fast wie kein anderer davor die Coolness eben dieser Filme. Schon alleine die Anfangsszene verbindet Musik, Soundeffekte, Bilder und Umgebung perfekt zu einer schon fast Musikvideo-artigen Gesamtsequenz.

    Eines Vorweg – wer nichts mit oben genannten Dingen am Hut hat oder eben kein sonderlich musikalischer Mensch ist – dem wird der Film sicher nicht vom Hocker reißen, aber wer bis hierher gelesen hat, der ist zumindest schonmal neugierig. Baby (Ansel Elgort), schlittert als junger Typ in eine Welt voller Raubüberfälle und Verfolgungsjagden und muss sich zusätzlich mit Soziopathen wie seinem Boss Doc (Kevin Spacey) oder seinen Kollegen Bats (Jamie Foxx) und Buddy (Jon Hamm) herumschlagen. Aufgrund eines Unfalls als Kind kämpft Baby allerdings mit einem Tinnitus, den er mit der Musik seines I-Pods aus- und die spektakulären Verfolgungsjagden darauf angleicht. Mit seiner großen Liebe, der Kellnerin Deborah (Lily James) versucht er durchzubrennen und den Ausstieg aus der Szene zu schaffen, was natürlich im Sumpf des Verbrechens nicht immer allzu einfach ist.

    Für viele mag die Romanze von Deborah und Baby etwas zu kitschig sein, aber hey – waren wir nicht mal alle jung? Vor allem die parallelen die Baby von seiner Mutter zu seiner großen Liebe mit der Musik als Bindeglied zieht sind so schön wie ein Sonntagmorgen. Und der Soundtrack war großartig: Focus, Queen oder Golden Earring – nur um ein paar Highlights zu nennen. Gänsehaut, Freudentränen und Tränen der Rührung am Ende, alles dabei. Empfehlung – ein visuelles Mixtape!
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    11.07.2017
    21:40 Uhr
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    \"Baby Driver\": Fazit

    "Baby Driver" ist ein ungewöhnlicher, kreativer und einzigartiger Film, der richtig gute Laune macht. Ein bombiger Soundtrack, viel Witz, schräge Figuren und jede Menge Coolness machen den nahezu perfekt choreografierten Genremix zu einer berauschenden Vollgasfahrt, die man sich nicht entgehen lassen sollte...
    11.07.2017
    20:27 Uhr
  • Bewertung

    Das Smallville unter den Fluchtfahrerfilmen

    Das Klischee des Fluchtfahrers derart auszulutschen und mit "Gewalt" auf "Jung" zu trimmen hat mit Ryan Gosling schon nicht sooo gut funktioniert.
    Etwas Eigenständiges hab ich mir erwartet. War jedoch weit gefehlt.
    Sowohl Handlungsstränge als auch die Charakterentwicklung waren absehbar.
    Gemessen an den Kultfilm "Driver" aus den 70ern von Walter Hill, stinkt "BabyDriver" vollkommen ab, trotz rasanten und hervorragend inszenierten Verfolgungsjagden die Zeitgemäß gefilmt wurden und so einen direkten Vergleich mit einem Film aus den 70ern in diesem Aspekt weit überegen ist.
    Vielleicht sollte ich auch keinen Vergleich dahingehend ziehen, der möglicherweise nur auf der Vorkenntnis jenes 70er Jahre Filmes beruht und dieser für das Actiongenre und Verfolgungsjaden prägenden Charakter hatte und somit BabyDriver jeglich Chance nimmt.
    Die Musik war positiv. Auch das Stilmittel der Geräusch-Soundtrack-Musik Darstellung in einigen Sequenzen.
    Fazit: Selbst die hervorragende Musik und die bestens inszenierten Verfolgungsjagden retten diesen Film nicht. Auch nicht Kevin Spacey oder John Hamm oder Jamie Foxx konnten dem Film nicht den Charme verleihen den dieser bitter nötigst hätte.
    11.07.2017
    20:18 Uhr
    • Bewertung

      nachtrag

      Danke für den Hinweis auf den Film von Walter Hill! Jetzt verstehe ich, warum Wrights Version so chaotisch ist, weil er einfach zu viele alte und neue Ideen und Genres unterbringen wollte. Muss meine Bewertung ändern.
      11.07.2017
      21:56 Uhr
  • Bewertung

    Unterhaltsam

    Der Film "Baby Driver" zeichnet sich für mich vor allem durch die gute Musik und die rasanten Fluchtfahrten mit dem Auto aus.
    Der jugendliche Fahrer "Baby" leidet seit seiner Kindheit unter einem Tinnitus bedingt durch den tödlichen Verkehrsunfall, bei dem er seine geliebte Mutter, eine Sängerin, verlor.
    Von ihr erhielt er auch den ersten I-Pad seines Lebens, dem unzählige mit Liedern unterschiedlichster Musikrichtungen folgen.
    Er muss für einen Gangster (gespielt vom grandiosen Kevin Spacy), den er verärgert hat, noch einen letzten Auftrag erfüllen - danach glaubt er frei zu sein.
    Dass dem nicht so ist, wird ihm bald klar gemacht.
    "Baby Driver" ist ein actionreicher Film, dem es auch nicht an Romantik fehlt: Baby verliebt sich in Deborah, mit der er ein neues Leben abseits der Kriminalität beginnen will.
    Innerlich lachen musste ich im letzten Drittel des Films, weil ein Widersacher Babys unglaublich viele Anschläge auf sein Leben beinahe schadlos überstand - man war richtig erleichtert, als er letztendlich doch das Zeitliche segnete.
    11.07.2017
    19:47 Uhr
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