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    Laue See

    Der Hintergrund, eine wahre Geschichte zu verfilmen, macht leider alleine noch keinen guten Film. Dazu braucht es noch sehr viel mehr. "The Finest Hours" bringt sehr viel mit: eine gute Story, die des öfteren spannende Momente erzeugt. Dann aber leider auch wieder nicht und manche Szenen kommen einem unnötig oder wie in die Länge gezogen vor. Jedoch zwickt und zwackt es an den Charakterdarstellungen, die einfach nicht überzeugen mögen. Man baut keine Beziehung zu den Charakteren auf, was es einem unmöglich macht, mit ihnen mit zu fiebern bzw. zu leiden. Es gibt sehr viele Zeitpunkte, an denen die ganze dramaturgische Darstellung übertrieben wirkt und man als Zuseher keinen Anreiz mehr verspürt. Denn der große wichtige Paukenschlag, den man sich erwartet, resultiert in einem kitschigen Ende. Die Kameraaufnahmen und die ganze Darstellung der damaligen Zeit wissen hingegen zu überzeugen und schaffen eine stimmige Atmosphäre. Mein Resultat: "The Finest Hours" ist ein kurzweiliges Drama, aus dem man etwas episches schaffen hätte können, jedoch leider viel Potential verschenkt hat.
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    02.07.2016
    19:24 Uhr