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    The Last Comic Show

    Von IRONMAN zu IRONMAN und dazwischen viele bekannte Marvel Heroes, die ihre eigenen Filme bekamen und vielen Zuschauern ans Herz gewachsen sind. Gemeinsam nehmen sie es nochmals gegen Thanos auf und bringen eine gewaltige und höchst kreative Kinoreise zu Ende. Der Abschluss, auch wenn dieser 3 Stunden dauert, ist würdig und sehenswert. Vergeht wie im Flug, genau so wie die etwas mehr als 10 Jahre seit dem ersten Auftritt von IRONMAN im Kino. Wer hat an der Uhr gedreht?
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    30.04.2019
    21:12 Uhr
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    Eine Ära geht zu Ende

    Exklusiv für Uncut
    Was Produzent Kevin Feige mit dem sogenannten Marvel Cinematic Universe über Jahre hinweg aufgebaut hat ist einzigartig in Hollywood. Ein filmisches Universum voller Superhelden aus Marvel-Comics zu kreieren, deren Geschichten in episodenhafter Erzählweise nach für nach ineinander übergehen, klang zunächst noch einer risikoreichen Schnapsidee. Trotz aller vorangegangenen Zweifel ging das wagemutige Konzept auf und mittlerweile gilt das MCU sogar als das finanziell erfolgreichste Franchise der Filmgeschichte. Leute, die nie zuvor einen Comic in der Hand hielten, stürmten plötzlich voller Aufregung in die Kinos um sich die neuesten Abenteuer zuvor kaum bekannter Comic-Charaktere wie „Ant-Man“, „Doctor Strange“ oder den „Guardians of the Galaxy“ auf der großen Leinwand anzuschauen. All das, was über die letzten elf Jahre hinweg im Marvel-Universum aufgebaut und etabliert wurde, gipfelt nun im langersehnten Kino-Spektakel „Avengers: Endgame“, der ersten Prognosen zufolge James Camerons „Avatar“ als umsatzstärkster Film aller Zeiten ablösen könnte. Einmal mehr nahmen im Regiestuhl die Brüder Anthony und Joe Russo Platz, die mit „Captain America: The Winter Soldier“ (2014), „Captain America: Civil War“ (2016) und „Avengers: Infinity War“ (2018) bereits drei der populärsten Einträge ins MCU zu verantworten hatten.

    „Endgame“ setzt unmittelbar nach den erschütternden Ereignissen des Vorgängerfilms an. Nachdem Widersacher Thanos am Ende des letztjährigen „Infinity War“ die Hälfte der Erdbevölkerung zu Staub zerfallen ließ, wurde die Besatzung der Avengers auf ein Minimum reduziert. Die überlebenden Mitglieder (u.A: Iron Man, Captain America, Thor, Hulk, Black Widow und Waschbär Rocket) müssen nun also einen Plan aushecken, um sich an Thanos für dessen Taten zu rächen.

    Je weniger man im Vorhinein über den Plot von „Avengers: Endgame“ weiß, desto besser. Nicht umsonst wurde im Marketing Wert darauf gelegt kaum Details über den eigentlichen Storyverlauf des 22. MCU-Streifens preiszugeben und selbst die beiden Regisseure haben sich in sozialen Medien vehement dafür eingesetzt, vor potentiellen Spoilern zu warnen.

    Es darf an dieser Stelle gesagt werden, dass sich die Geduld der Fans auf alle Fälle ausgezahlt hat: Mit „Endgame“ haben die Russo-Brüder nämlich nicht nur das MCU in der Form, in der wir es kennen, zum Abschluss gebracht, sondern zur selben Zeit auch das vermutlich rundum gelungenste Werk im gesamten Marvel-Kosmos abgeliefert.

    Während „Infinity War“ sein Augenmerk noch auf effektgeladenes Bombast-Kino setzte (der Meinung des Autoren nach oft zum Nachteil des Films), geht es bei „Endgame“ weitestgehend erstaunlich ruhig zur Sache. Ein jeder der ProtagonistInnen wird ein innerer Konflikt zu Teil, den er oder sie auszubaden hat. Dabei gelingt dem Film - im Gegensatz zum Vorgänger – der Drahtseilakt jedem auftretenden Charakter genügend Screentime zu schenken, um ihnen ein ausreichendes Maß an Tiefe abzugewinnen. So werden selbst Figuren wie Hawkeye oder Ant-Man, die bisher eher blass und eindimensional daherkamen, zu interessanten und vielschichtigen Figuren gemacht. Andere Figuren wie Thor dienen hier wiederum in erster Linie dem Comedy-Relief, was sich über die meiste Zeit hinweg aber auch als absoluter Glückstreffer erweist. Allgemein findet der Film eine gesunde Balance zwischen juveniler, aber hoch unterhaltsamer Komik und ernstzunehmendem Charakter-Drama.

    Die eigentliche Geschichte schlägt oft überraschend komplexe Wege ein, die auf clevere Art und Weise narrativ verschachtelt wurden. Dabei kommen zwar auch Fanservice und Nostalgie nicht zu kurz, jedoch wurden diese Momente sparsam und selbstironisch genug eingesetzt, sodass sogar diese ihren Zweck vollkommen erfüllen und kaum störend daherkommen.

    Selbst Fans der Sitcom „Community“, für die die Russo-Brüder einst zahlreiche Episoden inszeniert hatten, werden hier mit einem Schmankerl belohnt. Nachdem die Russos bereits in ihren vorangegangenen MCU-Ausflügen ehemalige Darsteller der Serie mit Kurzauftritten unterbringen konnten, darf man auch hier wieder nach dem ein oder anderen Cameo Ausschau halten.

    Auch auf ästhetischer Ebene kann der Film größtenteils überzeugen. Auf den monotonen Grau-in-Grau-Look, der sonst in vielen Werke des MCU zum Einsatz kam, wird hier weitestgehend verzichtet und dem Zuschauer ein farbenfrohes Spektakel geboten, das erst gegen Ende in eine CGI-Materialschlacht ausartet.

    So lässt sich zusammengefasst sagen, dass Kevin Feige, den Russo-Brüdern und sämtlichen Beteiligten mit „Avengers: Endgame“ ein mehr als würdiges und emotional absolut zufriedenstellendes Finale einer gigantischen Kinosaga gelungen ist. All die Arbeit, die in den letzten elf Jahren ins Marvel Cinematic Universe geflossen ist, findet hier ihren glorreichen Höhepunkt und lässt einem dabei sogar die Tiefpunkte des Franchise rückwirkend in einem positiveren Licht betrachten. Zwar befinden sich momentan noch einige Solo-Projekte Marvels (wie z.B. der kommende „Spider-Man: Far From Home“) in der Produktionsschmiede - das MCU in seiner bisherigen Form ist nun aber Geschichte.

    Das MCU ist tot, es lebe das MCU!
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    30.04.2019
    15:54 Uhr
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    Würdiges Finale mit viel Emotion

    Wow: drei Stunden. Das war mein erster Gedanke, bevor ich ins Kino ging. Schon die letzten großen Hollywood-Blockbuster hatten die allgemeine Tendenz gemeinsam, ihre Geschichte einfach nicht unter 130 Minuten erzählen zu können. Diesmal würden die Marvel-Studios sogar noch eins drauf setzen. Wofür würde die zusätzliche Stunde gebraucht werden? Nachdem ich den Film gesehen habe ist mir klar: für die großen Emotionen aller Charaktere und für den systematischen und keineswegs langatmigen Aufbau eines furiosen Finales. Dazu gibt es dann auch noch viele Hintergrunderzählungen, die die einzelnen Charaktere in ihrer Beziehung zu einander ins richtige Licht rücken, dem Zuschauer näher bringen und ihre wahre Motivation ans Licht kommt. Anders als so mancher großes Blockbuster der letzten Jahre (und auch zum Teil einzelne Episoden aus dem Marvel-Universum selbst) braucht das "Endgame" seine Laufzeit wirklich und unterhält vom Anfang bis zum Schluss. Sehr positiv ist mir auch aufgefallen, dass man sich die Rettung des Universums doch nicht so leicht gemacht hat wie es zuerst aussieht. Spätestens bei diesem Film jedoch ist aber auch eines klar: wer noch keinen einzigen Marvel-Film gesehen oder die einzelnen Handlungen inzwischen wieder vergessen hat kommt zwischendurch bei den vielen Anspielungen beim besten Willen nicht mehr mit und offenbart sich im Kinosaal als verwirrter nicht-Mitlacher. Das kann man dem Film zwar nur sehr begrenzt vorwerfen, da die Zielgruppe eindeutig ist, macht aber zwischendurch auch ein wenig Mühe.
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    30.04.2019
    08:44 Uhr
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    Grandioses Popcorn-Kino

    Nach den eher durchwachsenen Kritiken hier, muss ich für den Film eine Lanze brechen: es ist, was es ist, nämlich großes Popcorn-Kino.

    Wobei ich gestehen muss, auch kein glühender Verehrer oder Fanboy des MCUs zu sein. Ich habe nur ein paar wenige Filme der Reihe im Kino gesehen (vor allem "Iron Man", dessen Verkörperung durch Robert Downey jr. ich mehr als gelungen fand), und einige zuhause auf der Couch nachgeholt. "Endgame" wollte ich auf jeden Fall auf der großen Leinwand sehen (wo er auch hingehört), und ich habe es keine Minute bereut. Wirkliche Längen konnte ich auch im Mittelteil keine entdecken - natürlich hätte man das eine oder andere etwas straffen oder zusammenfassen können, aber ich konnte es genießen, dass für dieses Finale auch diversen Kleinigkeiten Raum gegeben wurde.

    Die Kritik, dass Feuer mit Feuer bekämpft wurde, und dass die Auflösung des Filmes moralisch diskussionswürdig ist, kann ich nachvollziehen. Aber es war durchaus schon vor dem Film absehbar, dass es keine diplomatische Lösung werden würde. Letztendlich wurde es alt-biblisch, Stichwort: Wer den Wind säht ... Und vermutlich liegt die Hauptkritik darin, dass das Ganze mit einem Fingerschnippen abgetan und quasi verharmlost wurde.

    Aber da möchte ich zum Beginn meines Beitrages zurückkehren: es ist und bleibt, was es ist: großes Popcorn-Kino, das für mich gut und sehr unterhaltsam funktioniert hat.
    29.04.2019
    14:05 Uhr
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    Die unnötige Länge ...

    ... in die dieser Film gezogen wurde, hätte vermieden werden können, wenn kleinste Ereignisse - welche die Zuseher verwundern, schmachten und doch auch schmunzeln ließen - zusammengefassten worden wären.
    Doch das Kino-Leben ist ein Konjunktiv ... hätte, wäre, etc.

    Der menschliche Aspekt kam jedoch nicht zu kurz ... leider haben meine Lieblingsfiguren nicht überlebt...

    Was in *Infinity War* durchwachsen in einer Zeitlinie sehr spannend inszeniert wurde, hat mich in *Endgame* teilweise sehr verwirrt in seinen Zeitsprüngen und Unklarheiten (hat Loki jetzt überlebt, weil er sich aus dem Staub gemacht hat).
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    29.04.2019
    12:31 Uhr
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    das ende einer ära

    ein auftakt mit paukenschlag: hawkeye trainiert gerade seine tochter, er dreht sich um, seine tochter zerbröselt, frau und söhne sind plötzlich vom erdboden verschwunden – eine situation, die emotional jeder nachvollziehen mag... wir wissen, thanos hat mit einem fingerschnippen das halbe universum ausgelöscht, um ein neues, "besseres" zu schaffen, um ein wie auch immer geartetes, verqueres gleichgewicht wiederherzustellen. nur die alte garde der avengers ist noch übrig, um das geschehene doch noch irgendwie rückgängig zu machen...

    in zwei stunden wird das schicksal der verbliebenen rekapituliert, traumata angesprochen, pläne geschmiedet, zu staub zerfallene "kommen wieder nach hause". emotionale momente (spidey zu tony: "ach, ist das schön...") und reminiszenzen an die früheren filme wechseln sich ab mit versuchen, sich der infinity steine zu bemächtigen, bevor sich thanos ihrer bedienen kann. dass der einst übermächtig erscheinende bösewicht mehr durch zufall und unzulänglichkeiten der avengers als durch eigenes verdienst die oberhand gewinnt, ist allerdings keine gute entscheidung der drehbuch-autoren. merke: je mächtiger der gegner, desto wertvoller der sieg.

    "der kampf unseres lebens" wird dann in der letzten, dritten stunde beinahe verschenkt – alles wie gehabt, leider... die erwartungshaltungen der fanbase werden nur im kleinen maßstab unterlaufen (stichwort: thor), originelle einfälle zum großen handlungsbogen fehlen aber vollständig: mit zeitsprüngen, einem "zeithüpfer", will man die geschichte doch noch nach den eigenen vorstellungen umdrehen, kaschiert mit dem wissenschaftlich klingenden wort möbiusschleife, aber im grunde doch nix anderes als zurück in die zukunft. hollywood-wissenschaft eben... dabei hätten sich durchaus andere, weniger billig oder verkrampft wirkende auswege angeboten: thanos hätte etwa einen lernprozess durchmachen können. tausende male sein liebstes zu opfern hätte ihn vielleicht, wenigstens ein einziges mal, an seiner rigiden weltanschauung zweifeln lassen können, und er hätte selbst die "decimation" verhindert... so aber wird aus einem potenziell vielschichtigen bösewicht ein lupenreiner psychopath, der für die ermordung des halben universums auch noch dankbarkeit erwartet und, um sich zukünftiger kritik der überlebenden nicht aussetzen zu müssen, jetzt gleich das ganze universum "bis aufs letzte atom zerfetzen" will.

    fazit: nostalgie, melancholie, und das ende einer ära – avengers: endgame ist ein film von fans und für fans. wer mit dem marvelschen kino-infiniverse bisher nicht viel anzufangen wusste, der wird auch hier wenig freud dran haben (und womöglich auch die vielen anspielungen an die 21 vorgänger-filme nicht verstehen). aber zu meinem leidwesen werden auch eher die fans von kassenknüllern wie guardians of the galaxy oder thor: ragnarok bedient – massentauglicher humor und aggressive one-liner ("ich hab auf den kopf gezielt", "lasst ihn uns richtig töten") schlagen hier die shakepearesche ambivalenz und tiefe früherer einträge. das drehbuch wirkt – trotz aller achtung vor der herkulesaufgabe, alle storyfäden einigermaßen zu verknüpfen – dahingeschludert; die große story, der endsieg, die affirmative weiterführung des status quo, hat einen bitteren beigeschmack: auslöschung wird gegen auslöschung gesetzt. aber was macht das schon? wir sind die guten, amen. bei so viel eindeutigkeit wird jeder fortschritt im humanistischen sinn unmöglich...

    als persönliches resümee dieser kino-serie bleibt mir die erinnerung an unzählige helden, die mit herzblut geschaffen wurden, an kongeniale besetzungen, an ordentliche charakterentwicklung und lebenslinien, die auf ihre persönlichkeit zugeschnitten wurden: tony, der held der ersten stunde, cap, der sein verpasstes leben nachholt, thor, der neue asguardian of the galaxy, loki, der wie immer die gunst der stunde zu nutzen versteht... auf wiedersehen bei disney+!

    was mich abstößt, ist das große ganze: befinden wir uns ebenso in einer möbius-zeitschleife, bleiben wir "unvermeidbar" stecken in einer immerwährenden wiederkehr von sinnlosem gemetzel und blindwütiger zerstörung? müssen wir unsere menschlichen schwächen und körperlichen unzulänglichkeiten mit technik, bio-engineering oder gar rückgriff auf magie und alien-technologie ausmerzen, um "perfekte" wesen zu werden? wollen wir unser geschick wirklich psychopathischen charakteren und seelenlosen übermenschen anvertrauen? nick fury is back, carol danvers is here – das ist eine gefährliche drohung.

    vielleicht schau ich mir mal die kommende loki-serie an – immerhin war das eine der interessantesten marvel-figuren; ansonsten möchte ich an stan lees cameo ("nuff said" - genug der worte) anschließen: nuff seen.
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    28.04.2019
    18:30 Uhr
    • Bewertung

      BildGEWALT

      Ich oute mich hier als Nicht-Fan, aber durchaus interessiert an Figuren, Charakteren, Entwicklung, Umsetzung. Insofern verstehe ich viele Anspielungen nicht – für 21 Filme hat das Interesse dann doch nicht gereicht. Mir bleibt also nur die Beurteilung des großen Ganzen, und da stimme ich der Kritik von r2pi in weiten Teilen überein.

      Nur als dahingeschludert würde ich das Drehbuch nach vier Jahren Arbeit wohl nicht bezeichnen. Eher wirkt es wie der übliche Kompromiss aller (besonders monetären) Gedanken und Absichten, das Hinschielen auf die Befriedigung eines möglichst breiten Zielpublikums und der üblichen Einmischung von Studio und -Bossen. Wie auch immer: Keinesfalls braucht man den Drehbuchautoren Sozialromantik oder humanistisches Gedankengut zu unterstellen. Der Film hinterlässt in seinem Abgang einen bitteren Nachgeschmack, der ein Spiegel der herrschenden Weltordnung ist: Gewalt mit Gewalt bekämpfen. "Fire and Fury, the world has never seen". Die pure Lust am Ausmerzen von Unvollkommenheit. Und nur die Mächtigen definieren was unvollkommen ist.
      Und dieser bittere Nachgeschmack verleidet auch die durchaus, und in großer Zahl vorhandenen, sehenswerten Momente.

      Fazit: Bildgewaltiges und stellenweise großartiges Popcorn-Kino, das einem das Popcorn im Hals stecken bleiben lässt.
      29.04.2019
      08:58 Uhr
  • Bewertung

    Leider nur Mittelmaß

    Nach dem sehr starken Avengers: Infinity War hoffte ich darauf, dass Endgame in die gleiche Kerbe schlagen würde ... leider aber vergebens. Mit einer Laufzeit von ca. 3 Stunden wirkt er meiner Meinung nach unnötig in die Länge gezogen. Gerade im Mittelteil hätte man gut eine Stunde einsparen und dem Film damit mehr Dynamik verleihen können. Als großer Fan des Thor Runs von Stan Lee und Jack Kirby, störte es mich zudem, dass man den Charakter in diesem Finale (wie leider schon in Thor: Ragnarok) zur Satire verkommen ließ. Generell, werde ich mich in diesem Leben nicht mehr mit dem infantilen MCU Humor, der sich ständig seines eigenen Pathos beraubt, anfreunden können. Positiv zu vermerken sind aber der starke Beginn, das epische Ende, sowie der äußerst gelungene Handlungsbogen um Thanos.

    Wer als Fan das MCU über elf lange Jahr hinweg begleitet hat und einen Großteil seiner Beiträge wertschätzt, wird auch an diesem Film Gefallen finden. Endgame spiegelt die gesamte Geschichte des MCUs mit all seinen Stärken und Schwächen wieder. Für mich gleichen sich diese im Endeffekt aus und bilden einen mittelmäßigen Film.
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    27.04.2019
    21:30 Uhr