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Howl (2010)

Fotos: Stadtkino
Originaltitel:
Howl
USA 2010 | Drama | 90 min.

Aufregung um ein berühmtes Gedicht

USA, gegen Ende der 1950er Jahre: aus Unzufriedenheit über die politischen Verhältnisse im In- und Ausland und wohl auch aus Frust über die gesellschaftlichen Verhältnisse voller Spießbürgertum und Prüderie verfasst der junge Dichter Alan Ginsberg ein aufwühlendes, emotionales und derbes Gedicht mit dem Titel „Howl“. Er hielt damit der Gesellschaft, wie er sie erlebte, radikal den Spiegel vor und wollte sie in eine Auseinandersetzung mit sich selbst zwingen. Das Gedicht wurde später zu einem Klassiker der amerikanischen Literatur, und der Prozess, der auf dessen öffentlichen Vortrag am 7. Oktober 1955 in San Francisco folgte, wurde zum Sinnbild der Zensur und der Beschränkung der Freiheit der Kunst zur damaligen Zeit. Obwohl nur in einer Auflage von 520 Stück gedruckt, wurde es von der Polizei beschlagnahmt und Ginsberg wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses vor Gericht gestellt. Der Film schildert die Ereignisse rund um den Prozess und die Entstehung des Gedichts.
Darsteller
Genre Drama
Land USA
Länge 90 min.
US-Start 24.09.2010
AT-Start

Forum

73.3% Filmbewertung
3 Einträge    3 Bewertungen
  • Lyrik zum Heulen schön

    In diesem Feature haben Epstein und Friedman versucht das Lebensgefühl der Beatniks nachzuempfinden. Am Beispiel des Prozesses gegen Allen ... [ weiter ]
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    18.03.2013, 18:58 Uhr