Liberace

Bewertung durch Leander Caine  75% 
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Forumseintrag zu „Liberace“ von Leander Caine


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Leander Caine (21.05.2013 21:02) Bewertung
„Too much of a good thing is wonderful.“ Liberace.
Exklusiv für Uncut aus Cannes 2013
Steven Soderbergh, der kürzlich gemeint hat, dass er nach diesem Werk mit dem Filmen aufhören möchte, beeindruckt ein vielleicht letztes Mal mit einer Biographie, die es in dieser Form noch nicht gab. Lange vor Elvis, Elton John, Madonna oder Lady Gaga gab es einen besonderen Pianisten und Entertainer namens „Liberace“, der 40 Jahre erfolgreicher Entertainer war. Im Film wird er von Michael Douglas verkörpert, der nach seiner Krebserkrankung und hoffentlich erfolgreicher Therapie offensichtlich wieder Lust auf die Schauspielerei bekommen hat. Seine Leistung ist grandios! Nicht weniger grandios ist sein Lebensmensch, dargestellt von Matt Damon.
Einen sehr gelungenen Auftritt als Schönheitschirurg legt Rob Lowe hin!

Der Film konzentriert sich vor allem auf die Zeit des Kennenlernens 1977 und die darauffolgende fünfjährige geheime Beziehung mit all seinen Höhen und Tiefen. Zu dieser Zeit versteckten die Künstler ihre Homosexualität in der Öffentlichkeit. In einer kurzen Zeitungsszene wird übrigens auch der Tod von Rock Hudson thematisiert, der homosexuell war und an AIDS gestorben ist. Das war seinerzeit nicht nur ein Schock für Hollywood, sondern für die ganze Welt! Auch Liberace musste für lange Zeit seine sexuelle Orientierung geheim halten.
 
 

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