Father, Mother, Sister, Brother
| Bewertung durch lachauvesouris | 85% |
| Durchschnittliche Bewertung | 73% |
| Anzahl der Bewertungen | 7 |
Forumseintrag zu „Father, Mother, Sister, Brother“ von lachauvesouris
Auszug aus dem Forum des Films „Father, Mother, Sister, Brother“:
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wenn alles Wesentliche im Ungesagten verbleibt...
Ich fand den neuen Film von Jarmusch schön und und lakonisch-warmherzig - jede Episode ein Kleinod, ausgezeichnet gespielt, mit liebevollen Details und running gags (die Farben, die Skateboard Kids) und alles Wesentliche spielt sich zwischen den Worten und in den Blicken und Gesten ab... Außer in der letzten Episode, die eine Art versöhnliches Ende nach zwei eher kühlen Familienkonstellationen bietet. Auch hier stellen die besagten Sister und Brother zwar fest, dass sie einiges über ihre Eltern nicht wissen und das sich durchziehende Motiv mit "was ist real, was fake" setzt sich mit einer falschen Heiratsurkunde fort, aber die Gefühle zwischen den Geschwistern bleiben nicht im Unausgesprochenen und die Gespräche sind echt, statt nur Floskeln. Sonst steht das manchmal schwierige Verhältnis zwischen alternden Eltern(teilen) und erwachsenen Kindern im Mittelpunkt, Peinlichkeiten, die überspielt werden mit Ersatzhandlungen (das abwechselnde Sitzen im Sessel mit Seeblick in Episode 1) oder die überlächelt werden (Cate Blanchett ist einfach grandios), unbeholfene Umarmungen, Rollen, die eingenommen werden müssen (Adam Driver als der fürsorgliche Sohn...)... Tom Waits als mysteriöser zauseliger Vater der die Rolle des Bedürftigen einnimmt ist sowieso eine Klasse für sich. Und Charlotte Rampling ebenfalls, der Blick nach dem Abschied ihrer Töchter...
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