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Die feine Gesellschaft

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Forumseintrag zu „Die feine Gesellschaft“ von 8martin

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8martin (27.11.2018 11:39) Bewertung
Albernes Affentheater
Man kann den Zusammenhang hinter der kryptischen Story erahnen. Vereinfacht gesagt – und das ist was ich verstanden habe - sind da zwei Familien: eine reiche und eine arme. Die Reichen Peteghems werden von André (Fabrice Luchini) und Isabelle (Valeria Bruni Tedeschi) angeführt nebst Tante Aude (Juliette Binoche) u.v.a. Sie alle machen Ferien am Meer und alle haben einen Knack im Gebälk. Die arme Familie Rohbrecht sind Kannibalen und heißen ‘Der Ewige‘ (Thierry Lavieville) oder ‘Lümmel‘ (Brandon Lavieville). Weil es Tote gibt, ermittelt der wie ein Luftballon unnatürlich aufgeblasene Inspektor Blading (Didier Desprès), der am Ende auch wie ein Ballon fliegen wird. Nähere Details enthält der Beipackzettel.
Jede der skurrilen Figuren kommt äußerst gespreizt daher und wirkt bewusst artifiziell. Vor allem die Binoche nervt mit ihrer Schreierei und ihrem amelodischen Gesang. Man braucht viel Toleranz, Verständnis und Geduld um diese Farce durchzustehen. Lediglich Fabrice Luchini stellt eine typische Figur dieser Sammlung dar, die kaputt aber authentisch ist.
Im Übrigen gibt es viel sinnfreien Klamauk eines absurden Affentheaters. Das ist nicht interessant, nicht mal amüsant, sondern lediglich dämlich. Man schaut sich die Promis an und denkt sich ‘Man! Hatte der oder die so etwas nötig?‘ Der Zuschauer hat die Fernbedienung. Umwelt schädliches Material ist sachgemäß zu entsorgen. Da wäre die goldene Himbeere eine echte Auszeichnung. Deshalb gibt es nur die braune Wurst!
 
 

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