Die Oscarnominierungen 2019 stehen fest.

Ready Player One

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Forumseintrag zu „Ready Player One“ von sobarbso

sobarbso (12.04.2018 00:01) Bewertung
Virtuelle Ostereierjagd
Exklusiv für Uncut
Punktgenau am Osterwochenende schoss Steven Spielbergs „Ready Player One“ an die Spitze der US-Kinocharts. Obwohl der Film mit Ostern rein gar nichts zu tun hat, sind es doch die virtuellen Easter Eggs, die hier eine ganz große Rolle spielen.

Wade Watts, alias Parzival (Tye Sheridan), lebt im Columbus, Ohio der Zukunft. Genauer gesagt: es ist das Jahr 2049, und die Menschheit hat ihr Leben größtenteils in die virtuelle Welt OASIS, einem virtual reality Spiel, verlegt. Erfinder des grenzgenialen Spiels ist der exzentrische James Halliday (Mark Rylance), der dafür sorgte, dass auch nach seinem Tod der Reiz an der OASIS bestehen bleibt. Vor seinem Ableben hat er drei Challenges entwickelt, die es zu gewinnen heißt. Der würdige Sieger aller drei Challenges wird der neue „Herrscher“ über die OASIS. Doch in den letzten fünf Jahren hat es kein einziger Spieler geschafft, auch nur eine der drei Aufgaben zu lösen.

Parzival kommt dem Ziel schließlich als Erster endlich näher, und bald folgen ihm die Freunde, die er in der OASIS gefunden hat, nach. Zusammen sind sie die „High Five“ (hier überzeugen unter anderem Olivia Cooke, bekannt aus „Me and Earl and the Dying Girl“, sowie die Emmy-Gewinnerin Lena Waithe). Jetzt gilt es nicht nur, die weiteren Challenges zu meistern, sondern sich auch gegen die Bösewichte durchzusetzen. Und die treten in Form des Unternehmens IOI auf die Bildfläche. Der Konzern möchte die OASIS unter seine Herrschaft bringen, um sie dann wirtschaftlich auszubeuten.

Mit „Ready Player One“ hat Steven Spielberg ein nostalgisches Videospiel-Epos geschaffen, das, obwohl es in der Zukunft spielt, die 80er Jahre wieder aufleben lässt. Das ist dem Soundtrack und unzähligen Referenzen von Videospielen, Filmen und Stars aus vergangenen Tagen zu verdanken. Schon mit dem ersten Ton wird man in die 80er zurückversetzt, während man auf der Leinwand vor sich eine dystropische Zukunft sieht. Diese Gegenüberstellung funktioniert - und das volle 140 Minuten lang. „Ready Player One“ macht einfach Spaß.
 
 

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