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| xrichx (20.08.2012 13:14) |
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Nicht sooo gut!
Am ende des Filmes war irgendwie eine leere zu spüren, zuviel war geschehen, zu wenig ergab aber sinn? Ich kann hier nur im tenor einstimmen, es wurde viel zu viel in viel zu kurzer zeit verpackt, manches erscheint dadurch absurd und teilweise unlogisch. Das merkte man auch an den relativ harten schnitten die teilweise richtig störend waren. Und noch schlimmer empfand ich die deutsche snychronisation die ich als solches selten so schlecht sah! Vom sound her störte mich die stimme von bane am meisten, zu laut, zu klar, während alles anderen herum durch andere umgebungsgeräusche teilweise übertönt wurden, ergo, einfach unglaubwürdig!
Zur Story nochmal, prinzipiel sehr zeitgemäß und weiß zu gefallen! Ein gesetzt auf Basis eines wilkommenen ereignisses das den mächtigen noch mehr macht gibt... kennen wir nur alzugut! Teilweise macht es dann einen die story auch nicht einfach für welche seite man halten soll! Batman als solches im Nachhinein fast Nebendarsteller rettet vieles was es zu retten gibt, ein bösewicht der man es einfach nicht zutraut einer zu sein, auch nach her nicht, weil einfach viel zu kurz und eigentlich, viel zu wenig böse... Ein straßenkampf der als solches wirklich an braveheart erinnert, nur halt alles ohne blut und im endeffekt ein aufbau zum schluß der natürlich platz lässt für die nächsten teile.
Alles in allem, der tiefgang des grandiosen zweitens teiles fehlt völlig, keine wirklich plötzlichen wendungen mehr, ein film ohne begeisterungen, schade...
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| Florian Fürntrath (07.08.2012 14:08) |
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Mehr als solide
Der Abspann rollt die Leinwand herunter. Ich bleibe nicht sitzen, um den Film durch mein Hirn zu gurgeln und frische Eindrücke zu formulieren, sondern mein Hintern hebt sich sogleich vom Stuhl und ich gehe nach Hause.
Keine Frage, "Die Auferstehung des Dunklen Ritters" war handwerklich exzellent: Musik, Effekte, Schnitt und Dialoge sind makellos. Manche unlogischen Elemente im Drehbuch z.B. Waine's wundersame Rückkehr nach Gotham, sind mir während des Filmes garnicht aufgefallen; andere hingegen z.B. Bane lässt tausende Polizisten im Untergrund überleben, anstatt sie umzubringen, stießen mir zwar auf, aber waren als Teile seines Plans "Gotham Hoffnung geben" irgenwie ertragbar. Nur der finale Kampf der Polizei gegen Bane's Schergen, mit Projektilwaffen aber doch ganz Bravehart - das war zuviel für mich, da musste ich lachen.
Trotz aller Perfektion: dem Film fehlt irgendetwas Er hat mich selten mitgerissen. Er hat mich kalt gelassen.
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| BBB 3 (01.08.2012 14:07) |
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grandioser Abschluss
The Dark Knight Rises ist ein mehr als würdiger Abschluss der Dark Knight Trilogie, auch wenn der Film sehr polarisisert.
8 Jahre nach TDK hat sich Bruce Wayne völlig aus der Gesellschaft zurückgezogen, und auch Batman aht man lang nicht mehr gesehen. Erst durch das Auftauchen von Catwoman (Anne Hathaway) und dem maskierten terroristen Bane (Tom Hardy), der mit einem komplexen Plan versucht, Gotham zu zerstören, wird er wieder aus seiner Resignation herausgeholt. Doch auch er muss lernen, dass auch wenn er Maske und Umhang wieder aufsetzt und umschnallt, er noch lang nicht Batman sein muss...
"Rises" beginnt langsam und führt viele neue Figuren ein, wird im Laufe des Films immer rasanter. Der Plot ist recht komplex, und zugleich teilweise etwas oberflächlich bearbeitet (im gleichen Level wie auch BB udn TDK dies tun), jedoch wirkt der Film auf mehreren Ebenen, und rührt doch zum Nachdenken an. Höhepubkte sind eindeutig der Kampf zwischen Batman und Bane in der mitte des Films, welcher völlig ohne Musik auskommt, sowie die beiden Szenen mit Alfred (wer sich den Film ansieht wird wissen was ich meine) und zwei Szenen mit Catwoman, in denen Hathaway ihr ganzes Schauspielerisches Talent aufbringen und zeigen kann, warum sie die perfekte Wahl für Nolans Catwoman war.
Hardys und Ledgers Performance zu vergleichen wäre unfair, da beide unterscliedliche Bösewichter spielen. Hardys Performance ist auf jeden Fall top und furchteinfößend.
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| Heidi@Home (21.07.2012 15:54) |
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The Dark Knight Rises
Der dritte und letzte Christopher Nolan Batman „The Dark Knight Rises“ hat meiner Ansicht nach zwei deutlich erkennbare Schwächen: seinen Titel und seinen Beginn. Nolan braucht diesmal ziemlich lange, um sich in der acht Jahre nach dem Vorgängerteil angesiedelten Fortsetzung warmzulaufen und die Fäden seiner Geschichte zusammenzuführen. Nolan möchte vieles gleichzeitig erzählen und mäandert einigermaßen bemüht durch die verschiedenen Handlungsebenen, dazu stellt er einiges neues Personal vor. Als Zuseher ist man fast schon etwas enttäuscht, da erhebt sich (wie der Filmtitel sagt) quasi ein neuer Film im Film. Und ab diesem Zeitpunkt nimmt man die Augen für keine Sekunde mehr von der Leinwand.
Was ist passiert? Batman Bruce Wayne (Christian Bale) ist nach dem Tod von Harvey Dent, dessen Verantwortung er auf sich genommen hat, und dem Ableben seiner großen Liebe Rachel untergetaucht. Seelisch und körperlich schwer verwundet, hat er sich quasi in die Pension zurückgezogen. Da entsteht (natürlich!) eine neue Bedrohung für Gotham City. Und er muss sich die Sinnfrage stellen: kann er nochmal in Aktion treten? Möchte er das überhaupt? Und welche Alternativen hat er? Wer ist er, abseits seines Alter Egos? Sein treuer Diener Alfred sagt ihm unverblümt ins Gesicht, dass er, Wayne, nicht mehr Batman sein kann. Alfred erhofft sich für ihn ein anderes Leben. Doch wie wird Wayne selbst sich entscheiden?
Christian Bale hat sich – nach dem Schattendasein, das er im letzten Werk neben Heath Ledger geführt hat – wieder die Hauptrolle auf der Leinwand zurückerobert. Und wie: er agiert verletzlich und nuanciert wie selten zuvor. Es scheint, als koste er seinen letzten großen Auftritt im Fledermauskostüm vollkommen aus. „Anyone can be Batman“ sagt er einmal und das entpuppt sich als Schlüsselsatz des gesamten Films. Dabei bleibt diesmal weniger Platz für seine Mitstreiter, die zwar gute Leistungen abliefern, aber doch in erster Linie den Boden für den Hauptakteuer bereiten. Antagonist Bane (Thomas Hardy) ist ein völlig anderer Bösewicht als der metrosexuell angehauchte, narzisstische Joker es war, an ihm ist nicht mal die Spur einer Ironie oder eines Spieltriebs zu sehen, er ist todernst, unerbittlich, brutal. Das gilt auch für den Film.
Christopher Nolan ist das Kunststück gelungen, seinem Werk den Stempel Blockbuster aufzudrücken und das willige Publikum dann nicht zum Popcorn greifen lässt, sondern sie an einen schrecklichen, düsteren, hoffnungslosen Ort zu führen. Krise kann dabei als Schlagwort verstanden werden, das in zahlreichen Variationen im Film aufgegriffen wird: die Krise der Finanz und Wirtschaft, der westlichen Gesellschaft und Politik als Ganzes ebenso wie die Krise des Individuums, seine Verwundbarkeit, und die Schatten seiner Vergangenheit, die es immer wieder einholen und die es unaufhörlich abzuschütteln versucht.
„The Dark Knight Rises“ ist über weite Strecken seiner Laufzeit ein bitterer Endzeit-Thriller mit wuchtigen, visuell enormen einnehmenden Bildern. Während es in Teil zwei häufig Nacht war, ist es in Teil drei meistens Tag, doch die Sonne scheint praktisch nie. Man ist versucht zu glauben, sie wird es auch nie mehr tun. Nolan gelingt es hier, ein eigenständiges und enorm beklemmendes Werk zu erschaffen, das den Vergleich mit Teil 2 keinesfalls zu scheuen braucht. Auch (oder gerade weil) der Grundton der Erzählung ein völlig anderer ist.
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